Nicht alle waren Gewinner

Von Für SPOX in Südafrika: Stefan Rommel
Montag, 12.07.2010 | 16:09 Uhr
Deutschland stellte mit 16 Turniertreffern die mit Abstand beste Offensive bei der WM
© Imago
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Mit einer blutjungen Mannschaft hat Deutschland bei der WM in Südafrika den dritten Platz belegt. Das Team weckte große Erwartungen. Neben Gewinnern wie Thomas Müller gab es aber auch Spieler, die ihre Ziele nicht erreichen konnten. Eine Bilanz.

Die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika ist vorbei. Spanien ist Weltmeister, Deutschland hat wie schon vor vier Jahren mit einem sehr starken dritten Platz abgeschlossen.

Vor allen Dingen aber hat sich Deutschland bei dieser WM von einer neuen, sehr erfrischenden, attraktiven und jungen Seite gezeigt, die die Welt so noch nicht kannte.

Die Perspektive für die Zukunft stimmt, auch wenn die Debatte um die Vertragsverlängerung von Joachim Löw weiter ihre Kreise ziehen wird.

Mit Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm hat die Mannschaft neue Anführer, in Manuel Neuer, Thomas Müller, Sami Khedira oder Mesut Özil Stars geboren.

Torhüter

Manuel Neuer Der Druck muss enorm gewesen sein - aber Neuer hielt bis auf ein paar schwächere Momente gegen England allem stand. Der Schalker spielte eine tolle WM, war trotz seiner Unerfahrenheit ein sicherer Rückhalt und holte sich sogar einen Scorerpunkt. Neuer setzte die schöne Tradition starker deutscher Torhüter bei großen Turnieren fort. Jetzt geht er mit einem deutlichen Vorsprung auf die Konkurrenz in die nächsten Aufgaben.

Tim Wiese So etwas wie der heimliche Pechvogel im Team. Hätte gegen Uruguay seine Chance bekommen, verletzte sich aber kurz davor im Training und verpasste seine ersten WM-Minuten. Kurz vor dem Turnier war er noch etwas unangenehm aufgefallen, als er sich über die Art und Weise beschwerte, wie das Trainerteam ihm die Entscheidung für Neuer mitgeteilt hatte. Bei der WM verhielt sich Wiese aber vorbildlich.

Jörg Butt Das schöne Ende einer fast perfekten Saison. Vor einem Jahr war er noch die Nummer zwei bei den Bayern, vor ein paar Tagen stand er im WM-Spiel um Platz drei im Tor und hielt gut. In einem Zeitraum von zehn Jahren brachte er es auf ganze vier Länderspiele und verabschiedet sich jetzt wieder. Als dritter Torhüter vor allem im zwischenmenschlichen Bereich eine gute Besetzung.

Weiter mit der Abwehr

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