Samstag, 29.05.2010

Ungarn - Deutschland: Stimmen

Jansen: "Bin kein Streichkandidat"

Marcell Jansen sieht sich nicht als Streichkandidat für das WM-Aufgebot. Sami Khedira hofft, in der Startelf zu stehen und Bundestrainer Joachim Löw fand den Stuttgarter besonders gut - die Stimmen nach dem 3:0-Sieg in Ungarn.

Marcell Jansen sieht sich nicht als Streichkandidat bei der deutschen Nationalmannschaft
© Getty
Marcell Jansen sieht sich nicht als Streichkandidat bei der deutschen Nationalmannschaft

Marcell Jansen:

"Wenn man nach sieben, acht Wochen das erste Mal wieder spielt, ist man glücklich, wieder ein Länderspiel gemacht zu haben. Ich habe im Training ohne Schmerzen eine ganze Woche alles mitmachen können und da tut es dann gut, eine halbe Stunde zu spielen. Ich denke nicht, dass ich ein Streichkandidat bin. Man weiß, was ich kann. Ich stelle mich immer in den Dienst der Mannschaft. Wenn es keinen Sinn gemacht hätte, dann hätte man mich auch gar nicht mitgenommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich auch in der Offensive meine Möglichkeiten sehe. Ich kann als Offensivspieler auch sehr defensiv denken."

Sami Khedira:

"Wir haben in der ersten Halbzeit ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht und uns viele Torchancen herausgespielt. Wir müssen uns aber den Vorwurf machen, dass wir nur 1:0 geführt haben. Ich habe muskulär etwas gespürt und vorsichtshalber mit Dr. Müller-Wohlfahrt gesprochen. Er meinte, es sei nichts Schlimmes, aber man muss ja bei einem solchen Freundschaftsspiel nicht unnötig das Risiko eingehen. Die Sechserposition spiele ich am liebsten und sie liegt mir am meisten. Ich versuche, der Mannschaft zu helfen und mein Potential abzurufen. Ich freue mich riesig auf die WM und hoffe, dass ich in der ersten Elf stehen werde."

Ungarn - Deutschland: Die schönsten Bilder
Ungarn - Deutschland 0:3: Ging gut los in Budapest für die deutsche Mannschaft. Podolski verwandelte nach vier Minuten einen Elfmeter
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Mertesacker (nicht im Bild) war vom Augsburger Torghelle gefoult worden. Die Kollegen freuten sich über die frühe Führung
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Özil (l.) war einer der Aktivposten im deutschen Team, vergab aber auch einige gute Möglichkeiten vor dem Tor
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Sami Khedira (Mitte) spielte erstmals auf der Ballack-Position im defensiven Mittelfeld - allerdings nur eine Halbzeit
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Özil treibt den Ball durchs Mittelfeld. Die Ungarn ließen der deutschen Elf phasenweise auch sehr viel Platz
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Jogi Löw sah viel Licht und nur ein wenig Schatten im Spiel der deutschen Mannschaft - ein gelungener Test
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Damit war der Sack zu: Mario Gomez (r.) erzielte gegen Gabor Kiraly das 2:0 für die deutsche Mannschaft
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Dem 2:0 von Gomez ließ Cacau mit seinem dritten Länderspieltor den 3:0-Endstand folgen
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Der Hamburger Marcell Jansen bewies in der letzten halben Stunde, dass er für die WM einsatzfähig ist
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Manuel Neuer (Mitte) hielt seinen Kasten in seinem ersten Spiel als deutsche Nummer eins sauber. Gut gemacht, Manu!
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Manuel Neuer:

"Wir freuen uns, dass wir gewonnen haben und dass Ungarn keine Chancen hatte. Es ist gut, dass wir ein paar Tore gemacht haben. Das 3:0 kann sich sehen lassen. Die Spieler wissen, dass sie immer zu mir zurückspielen können. Wenn ich den Ball habe, wollen wir das Spiel von hinten aufziehen und breit machen. Kurz vor der Pressekonferenz hat mich das Trainerteam ins Büro gebeten und da wurde mir gesagt, dass ich die Nummer eins bin. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Ein bisschen Ungewissheit gab es natürlich schon, da wir ja auch zwei andere gute Torhüter dabei haben."

Joachim Löw:

"Sami Khedira hat eine leichte Muskelverhärtung, aber ansonsten gibt es keine größeren Probleme. Manuel Neuer hat seine Sache gut gemacht. Er hat zwar nicht allzu viel aufs Tor bekommen, aber er hat gut mitgespielt. Khedira hat in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt, ist immer mit nach vorne gegangen und war auch in der Organisation gut. Er hat mir gut gefallen. Lahm und Schweinsteiger kennen unsere Vorstellungen und unsere Philosophie. Mir war es wichtig, dass sie individuelles Training bekommen. Ab morgen werden sie ins Mannschaftstraining einsteigen. Ich sehe beim Einspielen von diesen beiden Spielern überhaupt keine Probleme.

Es gibt viele Spekulationen, aber auch für die Spieler, die heute nicht gespielt haben, ist das kein Anhaltspunkt zu sagen, dass sie nun zu Hause bleiben müssen. Der Trainerstab wird sich Sonntag und Montag noch einmal zusammensetzen und alle Eindrücke sammeln. Es ist meine Aufgabe, eine Entscheidung zu treffen, wenn die Deadline kommt. Das wird einigen natürlich weh tun, aber es können nur 23 mitfahren."

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