DFB-Team

Zwanziger spricht Löw volles Vertrauen aus

SID
Freitag, 09.04.2010 | 15:08 Uhr
Joachim Löw (l.) ist seit 2006 hauptverantwortlich Bundestrainer der Nationalelf
© sid
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Trotz der noch ungewissen Zukunft von Joachim Löw als Bundestrainer der Nationalmannschaft, spricht DFB-Präsident Theo Zwanziger ihm für die WM 2010 sein volles Vertrauen aus.

Trotz der geplatzten Vertragsverhandlungen hat DFB-Präsident Theo Zwanziger Bundestrainer Joachim Löw mit Blick auf die WM 2010 in Südafrika das volle Vertrauen ausgesprochen. "Wir wissen, dass die WM die Kraft eines gesamten Verbandes fordert. Und eins möchte ich klar sagen: Zwischen diesen Bundestrainer und mich passt kein Blatt Papier", sagte Zwanziger unter dem Applaus der 252 anwesenden Delegierten auf dem außerordentlichen Bundestag des DFB in Frankfurt/Main.

Der Vertrag von Löw läuft nach der WM in Südafrika aus. Nachdem sich der DFB und der Stab um Löw sowie Teammanager Oliver Bierhoff Anfang Februar nicht auf eine Verlängerung des Kontrakts bis zur EM 2012 einigen konnten, ist das Thema bis zum Ende der WM vorerst vom Tisch. Zuletzt hatte unter anderem aber Franz Beckenbauer im Streit um die Zukunft von Löw noch vor der WM eine Lösung gefordert.

"Kaiser" fordert Löws Vertragsverlängerung

"Solche Nebenkriegsschauplätze stören bei einer WM. Es wäre gut, wenn das vorher gelöst würde", sagte das DFB-Präsidiumsmitglied und forderte Löw sowie DFB-Präsident Theo Zwanziger auf, ihre "starren Haltungen" aufzugeben: "Es wäre ideal, wenn vor der WM alles unter Dach und Fach wäre, um sich in Ruhe auf das Ziel vorzubereiten. Ansonsten wird es immer lästige Fragen geben", meinte der "Kaiser".

Für Ex-Teamchef Beckenbauer ist Löw nach wie vor die Idealbesetzung im Amt des Bundestrainers: "Das Ziel muss es sein, mit Löw weiterzumachen. Je eher das passiert, umso besser."

Löw hatte zuvor erklärt, dass die Wiederaufnahme der Vertragsgespräche vor dem Turnierstart für ihn nicht infrage kommt. "Ich sage das jetzt zum letzten Mal. Es wird bis zur WM keine Verhandlungen mehr geben. Gespräche wird es erst wieder nach dem Turnier geben", sagte der 50-Jährige und versicherte zum wiederholten Male: "Das belastet mich in der Vorbereitung auf das Turnier in keinster Weise."

Bierhoff verteidigt Löw im Fall Kuranyi

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