Bierhoff blickt gelassen auf die WM

SID
Mittwoch, 14.04.2010 | 18:07 Uhr
Oliver Bierhoff lässt sich trotz permanenter Diskussionen nicht aus der Ruhe bringen
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Trotz der vielen Baustellen rund um das deutsche Nationalteam blickt Manager Oliver Bierhoff optimistisch auf den Sommer: "Wir werden eine gute Rolle in Südafrika spielen."

Diskussionen um Kevin Kuranyi, Probleme bei Leistungsträgern und Spekulationen um die Zukunft des Bundestrainers: Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff sieht der Weltmeisterschaft in Südafrika trotz einiger Baustellen dennoch gelassen entgegen.

"Unruhe im Vorfeld solcher Turniere gibt's immer, damit müssen wir leben und damit können wir auch umgehen. Insgesamt bin ich da sehr entspannt und glaube, dass wir uns gut auf das Turnier vorbereiten und dann hoffentlich auch eine gute Rolle in Südafrika spielen werden", sagte Bierhoff im Sport1-Interview.

Obwohl die Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Vorfeld des Turniers geplatzt sind, sieht der Teammanager "dank unserer Professionalität und dem Verhältnis zum Präsidenten intern keine Probleme". Er könne im Moment aber noch nicht abschätzen, "welche Dynamik die unklare Situation in der Öffentlichkeit noch bekommen kann".

"Wir konzentrieren uns nur auf die WM"

Spekulationen, wonach er und Bundestrainer Joachim Löw ihre Verträge nach der WM definitiv nicht verlängern würden, wies Bierhoff zurück: "Ich glaube, zu dem Thema ist alles gesagt. Wir konzentrieren uns nur auf die WM. Was danach kommt, beschäftigt uns jetzt nicht. Von meiner Einschätzung her ist alles möglich."

Die WM wird laut Bierhoff "kein Selbstläufer. Uns ist klar, dass wir viel Arbeit vor uns haben. Einige Nationalspieler haben zuletzt nicht die Leistung gebracht, die man von ihnen gewohnt ist. Zum anderen haben wir Verletzungsprobleme, wie zum Beispiel bei Sami Khedira, Marcell Jansen oder Simon Rolfes."

Er mache sich aber über das Leistungspotenzial der Spieler "keine Sorgen", auch nicht bei den zuletzt formschwachen Miroslav Klose und Lukas Podolski: "Wir wissen, was wir an beiden haben. Gerade Lukas und Miro haben bei großen Turnieren immer gezeigt, dass man auf sie zählen kann. Letztendlich gilt für jeden Spieler, sich nicht verrückt zu machen und sich auf seine Stärken zu besinnen."

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