DFB-Team: Diskussion um Kuranyi-Rückkehr

Berti Vogts sieht Löw in einer Zwickmühle

SID
Dienstag, 30.03.2010 | 13:14 Uhr
Berti Vogts trainiert seit 2008 das aserbaidschanische Nationalteam
© Getty
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Die Diskussion um eine mögliche Begnadigung von Kevin Kuranyi hat nun auch Ex-Bundestrainer Berti Vogts auf den Plan gerufen. Er sieht Joachim Löw in einer Zwickmühle.

Ex-Bundestrainer Berti Vogts sieht Joachim Löw in der Diskussion um ein Nationalmannschafts-Comeback von Kevin Kuranyi in der Zwickmühle.

"Wenn er ihn zurückholt, wirft man ihm in den Medien vor, umgefallen zu sein. Wenn er bei seiner Entscheidung bleibt, sagt man, er habe den besten deutschen Stürmer zuhause gelassen", sagte Vogts am Dienstag und unterstrich: "Das ist alleine die Entscheidung von Joachim Löw."

Vogts sprang über Schatten

Vogts, derzeit Nationaltrainer Aserbaidschans, hatte als Bundestrainer gleich zwei Spielern Eskapaden verziehen und sie zur Nationalmannschaft zurückgeholt.

So war Stefan Effenberg wegen seines "Stinkefingers" bei der WM 1994 in den USA von Vogts aus dem Nationalteam geworfen, vier Jahre später aber nach einer ausgiebigen Aussprache wieder nominiert worden.

Zuvor hatte Vogts auch Lothar Matthäus nach Attacken gegen diverse Nationalspieler zunächst für zwei Jahre verbannt und vor der WM 1998 in Frankreich doch wieder ins Nationalteam zurückgeholt.

Vorausgegangen war ein Friedensgipfel, unter anderem mit dem damaligen DFB-Präsidenten Egidius Braun. Damals sprang Vogts weit über seinen Schatten - im Interesse der Nationalmannschaft.

Schweinsteiger glaubt nicht an Kuranyi-Rückkehr

Nationalspieler Bastian Schweinsteiger hält eine Rückkehr Kuranyis ins Nationalteam unter dem Bundestrainer Löw für ausgeschlossen.

"Es freut mich, dass Kevin einen Lauf hat, weil er ein guter Kerl ist, aber der Bundestrainer hat seine Entscheidung getroffen", sagte Schweinsteiger in der Sendung "Blickpunkt Sport" im "Bayerischen Fernsehen": "Und ich glaube nicht, dass der Bundestrainer seine Entscheidung ändert."

Die Diskussion um den geläuterten Kuranyi wird 73 Tage vor Beginn der WM in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) immer intensiver. Nach den beiden Treffern des Schalker Angreifers bei Bayer Leverkusen im Spitzenspiel am Samstag forderten unter anderem Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus und Uwe Seeler "Gnade für Kuranyi".

Die Fans der Nationalelf sind sich ohnehin längst einig: Wegen der aktuellen Misere der Stürmer Miroslav Klose und Lukas Podolski ist die WM-Teilnahme von Kuranyi ein Muss.

Löw spielt auf Zeit

Doch Löw spielt weiter auf Zeit. "Ich kann und will mich zu diesem Thema nicht äußern. Wir haben jetzt einen WM-Workshop in München, wo wir die WM-Vorbereitungen besprechen", sagte der 50-Jährige der "Bild"-Zeitung.

Der Bundestrainer hatte in den vergangenen Monaten allerdings immer wieder erklärt, dass er dem Angreifer die "Fahnenflucht" beim WM-Qualifikationsspiel gegen Russland im Oktober 2008 nicht verzeihen werde.

Kuranyi erhöht Druck auf Löw

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