Berti Vogts sieht Löw in einer Zwickmühle

SID
Dienstag, 30.03.2010 | 13:14 Uhr
Berti Vogts trainiert seit 2008 das aserbaidschanische Nationalteam
© Getty
Advertisement
International Champions Cup
Sa21.07.
Topspiele im Livestream: FCB - PSG und BVB - Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
Club Friendlies
SV Werder Bremen -
1. FC Köln
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
TSG Hoffenheim -
QPR
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
Club Friendlies
Inter Mailand -
Zenit
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Vissel Kobe
UEFA Champions League
Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon
Copa Sudamericana
Sao Paulo -
Colon Santa Fe

Die Diskussion um eine mögliche Begnadigung von Kevin Kuranyi hat nun auch Ex-Bundestrainer Berti Vogts auf den Plan gerufen. Er sieht Joachim Löw in einer Zwickmühle.

Ex-Bundestrainer Berti Vogts sieht Joachim Löw in der Diskussion um ein Nationalmannschafts-Comeback von Kevin Kuranyi in der Zwickmühle.

"Wenn er ihn zurückholt, wirft man ihm in den Medien vor, umgefallen zu sein. Wenn er bei seiner Entscheidung bleibt, sagt man, er habe den besten deutschen Stürmer zuhause gelassen", sagte Vogts am Dienstag und unterstrich: "Das ist alleine die Entscheidung von Joachim Löw."

Vogts sprang über Schatten

Vogts, derzeit Nationaltrainer Aserbaidschans, hatte als Bundestrainer gleich zwei Spielern Eskapaden verziehen und sie zur Nationalmannschaft zurückgeholt.

So war Stefan Effenberg wegen seines "Stinkefingers" bei der WM 1994 in den USA von Vogts aus dem Nationalteam geworfen, vier Jahre später aber nach einer ausgiebigen Aussprache wieder nominiert worden.

Zuvor hatte Vogts auch Lothar Matthäus nach Attacken gegen diverse Nationalspieler zunächst für zwei Jahre verbannt und vor der WM 1998 in Frankreich doch wieder ins Nationalteam zurückgeholt.

Vorausgegangen war ein Friedensgipfel, unter anderem mit dem damaligen DFB-Präsidenten Egidius Braun. Damals sprang Vogts weit über seinen Schatten - im Interesse der Nationalmannschaft.

Schweinsteiger glaubt nicht an Kuranyi-Rückkehr

Nationalspieler Bastian Schweinsteiger hält eine Rückkehr Kuranyis ins Nationalteam unter dem Bundestrainer Löw für ausgeschlossen.

"Es freut mich, dass Kevin einen Lauf hat, weil er ein guter Kerl ist, aber der Bundestrainer hat seine Entscheidung getroffen", sagte Schweinsteiger in der Sendung "Blickpunkt Sport" im "Bayerischen Fernsehen": "Und ich glaube nicht, dass der Bundestrainer seine Entscheidung ändert."

Die Diskussion um den geläuterten Kuranyi wird 73 Tage vor Beginn der WM in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) immer intensiver. Nach den beiden Treffern des Schalker Angreifers bei Bayer Leverkusen im Spitzenspiel am Samstag forderten unter anderem Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus und Uwe Seeler "Gnade für Kuranyi".

Die Fans der Nationalelf sind sich ohnehin längst einig: Wegen der aktuellen Misere der Stürmer Miroslav Klose und Lukas Podolski ist die WM-Teilnahme von Kuranyi ein Muss.

Löw spielt auf Zeit

Doch Löw spielt weiter auf Zeit. "Ich kann und will mich zu diesem Thema nicht äußern. Wir haben jetzt einen WM-Workshop in München, wo wir die WM-Vorbereitungen besprechen", sagte der 50-Jährige der "Bild"-Zeitung.

Der Bundestrainer hatte in den vergangenen Monaten allerdings immer wieder erklärt, dass er dem Angreifer die "Fahnenflucht" beim WM-Qualifikationsspiel gegen Russland im Oktober 2008 nicht verzeihen werde.

Kuranyi erhöht Druck auf Löw

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung