Bierhoff prophezeit Einbußen

SID
Donnerstag, 04.06.2009 | 12:31 Uhr
Oliver Bierhoff ist seit Juli 2004 der Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft
© Getty
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Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff hat dem deutschen Fußball Einbußen infolge der Wirtschaftskrise vorausgesagt. Vor allem Sponsoren wollten sich in Zukunft zurückhalten.

Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff hat dem deutschen Fußball Einbußen infolge der Weltwirtschaftskrise prophezeit. "Die Bundesliga steht im internationalen Vergleich sehr gefestigt da, wird aber, wie auch wir beim DFB, die Folgen zu spüren bekommen. Wer glaubt, dass dies nicht so ist, vertut sich", sagte der Europameister von 1996 im "Kicker"-Interview.

Bierhoff befürchtet weniger Einschnitte bei der TV-Vermarktung, als vielmehr auf der Sponsorenseite. Dies hätte er in Gesprächen mit den Unternehmen feststellen müssen.

"Sie sagen, wir finden das ja eigentlich toll, aber gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten tun wir uns schwer, den Millionärs- und Millionensport Profifußball zu unterstützen", ergänzte Bierhoff. Die absolute Spitze, so auch der DFB, seien davon aber weniger betroffen.

Asienreise wirtschaftlicher Erfolg

Der 41-Jährige zog unterdessen ein positives Fazit nach der Asienreise gerade in wirtschaftlicher Hinsicht. Mit dem Flaggschiff Nationalmannschaft habe man den Anfang gemacht.

Jetzt seien die Vereine gefordert, da müssten weitere Schritte folgen. "Wenn man in diesem Markt wirklich angreifen will, muss man Präsenz zeigen. Wir sind nicht die einzigen, die da an die Tür klopfen", so Bierhoff.

Lob für Matthias Sammer

Sportlich sei der deutsche Fußball auf einem guten Weg, das hätte auch die Europacup-Saison gezeigt. Auch die Erfolge der U17- und U19-Nationalmannschaft würden beweisen, dass die "Investitionen in die Nachwuchsarbeit ihre Früchte tragen".

Diesbezüglich lobte Bierhoff auch die Arbeit von DFB-Sportdirektor Matthias Sammer: "Ich glaube, dass die Persönlichkeit und Präsenz von Matthias Sammer sehr wichtig war für die Umsetzung der Reformen. Er legt denselben Ehrgeiz an den Tag, der ihn schon als Spieler ausgezeichnet hat. Sein Wort nach außen, gegenüber Trainern und Spielern, hat ein großes Gewicht."

Fazit zur Asienreise

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