U21-Coach Adrion will "reichlich Akzente setzen"

SID
Dienstag, 27.01.2009 | 12:33 Uhr
Rainer Adrion hat am Montag seinen Vertrag bis 2011 als neuer U21-Trainer beim DFB unterschrieben
© Getty
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Rainer Adrion hat am Montag seinen Vertrag bis 2011 als neuer U21-Trainer beim DFB unterschrieben. "Ich kann hier sicher reichlich Akzente setzen", freut sich Adrion.

Mit Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit den alten Weggefährten Joachim Löw und Matthias Sammer und ehrgeizigen Zielen wird Rainer Adrion im Sommer seine Arbeit als Trainer der deutschen U21-Fußballer angehen.

"Ich freue mich darauf und kann hier sicher reichlich Akzente setzen", sagte der 55-Jährige in einem Interview auf der Internetseite des Deutschen Fußball-Bundes: "Wir möchten bei den Talenten fortführen, was in den U-Mannschaften von Sportdirektor Matthias Sammer aufgebaut wurde."

Vertrag bis 2011

Adrion unterschrieb am Montag einen Vertrag bis 2011 beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) und wird nach der EM in Schweden (15. bis 29. Juni) den derzeit als Interimstrainer arbeitenden Horst Hrubesch ablösen.

Zu Sammers Zeiten als Trainer des VfB Stuttgart (2004/05) war Adrion wie derzeit auch noch bis zum 30. Juni Trainer der 2. Mannschaft, in der Amtszeit des heutigen Bundestrainers Löw als Chefcoach beim VfB (1996 bis 1998) arbeitet er als dessen Assistent.

"Ich denke schon, dass es mir hilft, dass ich beide gut kenne. Mit Jogi habe ich zwei Jahre sehr intensiv als Co-Trainer gearbeitet. Wir haben 1997 den DFB-Pokal gewonnen und erreichten im folgenden Jahr das Europapokal-Finale", meint Adrion.

Schnittstelle zwischen Löw und Sammer

Die Zusammenarbeit mit Sammer bezeichnete er als "sehr gut, weil er sich schon damals für den Nachwuchs interessiert hat und wir auch auf der persönlichen Ebene eine gute Basis für eine Zusammenarbeit gefunden haben. Ich denke, dass die Schnittstelle zwischen Joachim Löw als Bundestrainer und Matthias Sammer als Sportdirektor durch mich gut ausgefüllt ist."

Mit der 2. Mannschaft des VfB will Adrion in der 3. Liga "einen sauberen Abschluss hinkriegen". Dies bedeute: "Drinbleiben und den einen oder anderen noch an die Profimannschaft heranführen."

Durch Adrions Hände in der Nachwuchsarbeit des VfB gingen unter anderem spätere Nationalspieler wie Kevin Kuranyi, Timo Hildebrand, Mario Gomez, Andreas Hinkel oder Serdar Tasci.

Hrubesch hofft auf A-Nationalspieler für U-21-EM

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