DFB-Team: Ballack im Premiere-Interview

Ballack rechtfertigt Kritik an Löw

SID
Dienstag, 25.11.2008 | 13:09 Uhr
ballack, löw
© Getty
Advertisement
Copa Sudamericana
Libertad -
Independiente
Championship
Ipswich -
Sheffield Wed
Copa Libertadores
Gremio -
Lanus
Indian Super League
Chennai -
NorthEast United
Copa Sudamericana
Flamengo -
Junior
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Crotone
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Copa Sudamericana
Junior -
Flamengo
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Championship
Millwall -
Sheffield Utd
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man Utd
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Championship
Bristol City -
Middlesbrough
Ligue 1
Lille -
Toulouse
Ligue 1
Monaco -
Angers
Ligue 1
Nizza -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Amiens
Ligue 1
Troyes -
Guingamp
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Eredivisie
Feyenoord -
Vitesse
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Serie A
FC Turin -
Atalanta
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Leganes -
Villarreal
Serie A
Benevento -
AC Mailand
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Eredivisie
PSV -
Sparta
Premier League
Bournemouth -
Southampton
Ligue 1
St. Etienne -
Nantes
Serie A
Bologna -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Sassuolo
Serie A
Inter Mailand -
Chievo Verona
Primera División
Getafe -
Valencia
Ligue 1
Caen -
Lyon
Premier League
Man City -
West Ham
Primera División
Eibar -
Espanyol
First Division A
Zulte-Waregem -
Gent
Primera División
Las Palmas -
Real Betis
Serie A
Sampdoria -
Lazio
Ligue 1
Montpellier -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Arsenal
Serie A
Crotone -
Udinese
Championship
Birmingham -
Wolverhampton
Primera División
Girona -
Alaves
Serie A
Hellas Verona -
Genua

Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack hat knapp vier Wochen nach dem Friedensgipfel mit Joachim Löw seine öffentliche Kritik am Bundestrainer in einem Interview mit Premiere verteidigt.

Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack lässt im Machtkampf mit Bundestrainer Joachim Löw nicht locker: Knapp vier Wochen nach dem vermeintlichen Friedensgipfel verteidigte der Mittelfeldspieler vom FC Chelsea seine öffentliche Kritik an Löw und sorgt damit bei der deutschen Nationalmannschaft erneut für Unruhe.

"Manchmal will man eben auch bewusst an die Öffentlichkeit gehen, um ein bisschen wachzurütteln. Es wurde von vielen Seiten kritisiert, dass ich damit an die Öffentlichkeit gegangen bin. Inhaltlich wurde aber sehr wenig kritisiert. Bisweilen muss man halt auch ein paar kritische Töne in der Öffentlichkeit sagen", sagte der 32-Jährige in einem Premiere-Interview (Das komplette Interview am Mittwoch ab 20.45 Uhr bei Premiere und SPOX.TV).

Entschuldigung per Pressemitteilung

Ballack hatte Mitte Oktober in einem Interview mit der "FAZ" Bundestrainer Löw scharf angegriffen und unter anderem mehr Respekt und Ehrlichkeit eingefordert. Vor allem der Umgang der sportlichen Leitung mit seinem "Spezi" Torsten Frings war Ballack bitter aufgestoßen. Anschließend hatte sich der zentrale Mittelfeldspieler bei Löw allerdings per Pressemitteilung und auch telefonisch entschuldigt.

Zusätzlich war Ballack am 31. Oktober zu einer zweistündigen Aussprache mit Löw nach Frankfurt/Main gereist. Der Bundestrainer, der sich von Ballacks öffentlichen Äußerungen "tief enttäuscht" gezeigt hatte, sah nach einer weiteren Entschuldigung des 89-maligen Nationalspielers aber davon ab, Ballack als Spielführer abzusetzen oder ihn sogar zu suspendieren.

Ballack gießt Öl ins Feuer

"Das hat Ausmaße angenommen, die diesem Interview gar nicht würdig waren. Denn eigentlich hat das Interview gar nicht so viel hergegeben. Es hat während und nach der Europameisterschaft ein paar Irritationen gegeben. Ich finde das aber gar nicht schlimm im Fußball, wenn man mal anderer Meinung ist", meinte Ballack.

Der Chelsea-Profi, der bei der enttäuschenden Vorstellung der deutschen Nationalmannschaft gegen England (1:2) am vergangenen Mittwoch in Berlin nach seiner Fußoperation geschont worden war, gießt mit seinen Aussagen im Zuge der Reibereien mit der sportlichen Führung der Nationalmannschaft wieder neues Öl ins Feuer.

"Ich habe niemanden attackiert, das wollte ich ja gar nicht"

Auf die Frage des Premiere-Reporters, ob er das kritische Interview im Nachhinein bereuen würde, antwortete Ballack: "Nein, ich habe lediglich in einem vernünftigen Ton meine Meinung gesagt. Ich habe niemanden attackiert, das wollte ich ja gar nicht."

Löw hatte die Aussagen seines Kapitäns allerdings sehr wohl als eine persönliche Attacke gegen seine Personalpolitik verstanden. Dass Ballack nach seiner öffentlichen Kritik an Löw überhaupt weiter zum Kader der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gehört, hat er wohl alleine seinem sportlichen Stellenwert zu verdanken. Auch bei der Niederlage gegen England war der Führungsspieler nicht zu ersetzen und wurde schmerzlich vermisst.

Löw dachte, die Sache wäre ausgestanden

Dennoch sah sich Löw vor dem England-Spiel in Berlin gezwungen, mit einer deutlichen Ansprache an die Mannschaft seine Entscheidung pro Ballack zu verteidigen und gleichzeitig klarzumachen, dass er solche Aussagen seitens der Spieler mit Blick auf die WM 2010 nicht mehr tolerieren werde.

"Diese Dinge sind ausgeräumt, die Geschichte ist abgehakt. Ich bin mir sicher, dass so etwas nie wieder passieren wird", hatte der 48-Jährige geglaubt und zudem noch einmal darauf hingewiesen, dass der unrühmliche Abgang von Kevin Kuranyi sowie die öffentlichen Äußerungen von Ballack und Frings die Mannschaft in den vergangenen Monaten seit der EURO 2008 ein "falsches Licht gerückt" hätten.

Mit seinen neuerlichen Aussagen hat Ballack allerdings keinen Beitrag dazu geleistet, dass Ruhe in der DFB-Auswahl einkehrt.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung