Oliver Bierhoff auf Quartiersuche in Südafrika

Von Alexander Mey
Freitag, 07.11.2008 | 14:53 Uhr
DFB-Team, Oliver Bierhoff, Teammanager
© Getty
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DFB-Teammanager Oliver Bierhoff war zusammen mit einer Delegation in Südafrika, um schon einmal Ausschau nach einem passenden Quartier für die Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2010 Ausschau zu halten. Offenbar mit mäßigem Erfolg.

Es könnte so einfach sein. Ein nettes Drei-Sterne-Hotel in Kapstadt für vier Tage kostet gerade mal knapp 300 Euro pro Mann. Vier Tage bleiben, nur drei Tage zahlen. So lautet eines der zahlreichen Angebote der Hoteliers.

Verlockend für jeden Individualtouristen, der auf der spannenden Rundreise durch Südafrika auch ein paar Tage nahe dem Kap der guten Hoffnung Station machen will.

DFB-Suche musste früh beginnen

Völlig nutzlos für Oliver Bierhoff. Denn der DFB-Teammanager sucht kein Zimmer für sich und ein paar Kumpels auf der Durchreise. Er muss aller Voraussicht nach während der WM 2010 23 Spieler und zahlreiche Betreuer unterbringen, und zwar so, dass sich das Team möglichst optimal auf die Spiele vorbereiten kann.

Vorausgesetzt, die DFB-Elf qualifiziert sich für die Endrunde, aber davon muss Bierhoff bereits jetzt ausgehen, denn er kann es sich nicht leisten, bis zum Ende der Qualifikation zu warten. Dann würde er wahrscheinlich tatsächlich nur noch das nette Drei-Sterne-Hotel bekommen.

"Wir mussten jetzt mit der Suche beginnen, auch wenn das in manchen Ländern überheblich aussehen mag. Aber die anderen Nationen machen es genauso", sagte Bierhoff im Gespräch mit SPOX. Gut, dass die beiden Qualifikationsspiele gegen Russland und Wales gewonnen wurden.

Bierhoff: "Wir müssen Abstriche machen"

Insgesamt hat der DFB offiziellen Angaben zufolge rund 20 gute Hotels in den Regionen um die Städte Johannesburg, Kapstadt, Durban und George ausfindig gemacht. "Südafrika verfügt über eine sehr gute Hotelstruktur", urteilte der Leiter des Büros Nationalmannschaft, Georg Behlau im Interview mit DFB.de.

Das mag stimmen, aber die DFB-Verantwortlichen sind von den exzellenten Bedingungen bei der letzten WM in Deutschland und der EM in Österreich und der Schweiz verwöhnt.

Auch Bierhoff, der offenbar sehr strenge Anforderungen an ein mögliches Quartier stellt. Sein Urteil der ersten Südafrika-Reise: "Es gibt wenige wirklich schöne und sichere Hotels. Die perfekte Lösung wird es wohl nicht geben, wir müssen im Vergleich zu den letzten großen Turnieren Abstriche machen."

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Lebensqualität für DFB nicht im Vordergrund

Es ist aber auch schwierig, das perfekte Hotel zu finden. Exklusiv muss es sein, zumindest exklusive Bereiche für die Nationalmannschaft soll es haben. Dazu müssen gute Trainingseinrichtungen in der Nähe sein, das Klima muss im südafrikanischen Winter stimmen und die Reisewege müssen günstig sein. Das gilt vor allem für die Anbindung an einen Flughafen, da die Spielorte weit auseinander liegen werden.

Dass das Hotel, in dem die Spieler im Idealfall rund sechs Wochen zu Gast sein werden, auch ganz nebenbei einen gewissen Komfort haben sollte, ist erstrebenswert, für Bierhoff aber nicht entscheidend. "Gute Trainingsbedingungen und günstige Reisewege gehen vor Lebensqualität", sagte der Teammanager. "Die kann man auch einmal sechs Wochen in den Hintergrund rücken."

Eine Achillesferse könnten die Trainingsplätze werden. In Südafrika gibt es nicht wie bei der WM 2006 ein komplettes Trainingsgelände von Hertha BSC Berlin. In manchen Fällen berichtet Bierhoff von Schulsportplätzen, die während der WM umfunktioniert werden sollen.

Konkurrenz durch England

Fazit: Die Auswahl an geeigneten Unterkünften für die deutsche Nationalmannschaft ist in Südafrika nicht so groß, wie man beim Blick in den Reisekatalog vermuten könnte.

Umso wichtiger ist es, dass die Suche so früh begonnen hat. So sind die Chancen auf eine gute Lösung noch relativ groß.

Entscheidend ist, der Konkurrenz zuvor zu kommen. Denn an einem Hotel in George, das sich die DFB-Delegation angesehen hat, sind auch die Engländer bereits interessiert.

Und gegen die will man den Kampf um die Unterkunft ganz sicher nicht verlieren.

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