DFB-Team

Dejagah vom Politikum zum Leistungsträger

SID
Freitag, 05.09.2008 | 11:45 Uhr
U-21, Ashkan Dejagah
© Getty
Advertisement
Bundesliga
SaJetzt
Die Highlights vom Samstag mit S04, VfB, SGE & SVW
Premier League
Live
Leicester -
Liverpool
Primera División
Live
Malaga -
Bilbao
Championship
Live
Aston Villa -
Nottingham
Ligue 1
Live
Bordeaux -
Guingamp
Ligue 1
Live
Caen -
Amiens
Ligue 1
Live
Lyon -
Dijon
Ligue 1
Live
Metz -
Troyes
Premier League
Live
Stoke -
Chelsea (Delayed)
Primera División
Girona -
Barcelona
Serie A
Juventus -
FC Turin
Primeira Liga
Benfica -
Pacos Ferreira
Premier League
Everton -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Swansea -
Watford (Delayed)
Premier League
Burnley -
Huddersfield (Delayed)
Premier League
Southampton -
Man United (Delayed)
Serie A
Flamengo -
Avai
Primera División
Espanyol -
La Coruna
Eredivisie
Utrecht -
PSV
Serie A
Sampdoria -
AC Mailand
Premiership
Motherwell -
Aberdeen
Championship
Sheffield Wed -
Sheffield Utd
Eredivisie
Ajax -
Vitesse
Ligue 1
St. Etienne -
Rennes
Serie A
Cagliari -
Chievo Verona
Serie A
Crotone -
Benevento
Serie A
Hellas Verona -
Lazio
Serie A
Inter Mailand -
Genua
Premier League
Rostow -
Lok Moskau
Primera División
Getafe -
Villarreal
Ligue 1
Straßburg -
Nantes
Premier League
Brighton -
Newcastle
First Division A
Charleroi -
Brügge
Serie A
Sassuolo -
Bologna
Primera División
Las Palmas -
Leganes
Primera División
Eibar -
Celta Vigo
1. HNL
Hajduk Split -
Lokomotiva Zagreb
Super Liga
Rad -
Partizan
Primera División
Real Sociedad -
Valencia
Serie A
Florenz -
Atalanta
Ligue 1
Marseille -
Toulouse
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru
WC Qualification Europe
Georgien -
Wales
WC Qualification Europe
Italien -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Liechtenstein -
Israel
WC Qualification Europe
Spanien -
Albanien
WC Qualification Europe
Kroatien -
Finnland
WC Qualification Europe
Kosovo -
Ukraine

Im Oktober 2007 wurde sein Verzicht zum Politikum. Doch obwohl Ashkan Dejagah abermals einen Länderspieleinsatz gegen Israel absagte, droht ihm nicht der Ausschluss aus der deutschen U-21-Nationalmannschaft.

Denn Dejagah ist verletzt: Bei dem Deutsch-Iraner wurde eine Wadenblessur diagnostiziert, das entscheidende EM-Qualifikationsspiel in Duisburg gegen Israel muss ohne ihn stattfinden.

"Ich wäre gern gegen Israel aufgelaufen", sagte Dejagah. "Sein Ausfall tut weh. Ich hoffe, dass wir bald wieder mit ihm planen können", meinte Bundestrainer Dieter Eilts.

Die Erinnerungen an den Herbst 2007 versuchte Dejagah schon im Vorfeld auszublenden. "Die ganze Situation war sehr belastend für mich", befand der deutsche Nationalspieler mit iranischen Wurzeln. Das Hinspiel in Israel (2:2) hatte er aus persönlichen Gründen abgesagt und damit für Irritationen gesorgt.

Vorwürfe konnten glaubhaft entkräftet werden

Nach seinem Verzicht für die Partie am 12. Oktober 2007 in Tel Aviv waren dem Profi in öffentlichen Diskussionen antiisraelische Beweggründe unterstellt worden. Erst in einem Gespräch mit dem Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger, und DFB-Sportdirektor Matthias Sammer konnte der Mittelfeldspieler die an ihn gerichteten Vorwürfe glaubhaft entkräften.

Der Grund für den "Spiel-Boykott" sei einzig die Sorge vor Repressalien gegen seine im Iran lebenden Verwandten gewesen.

Dejagah wurde in Teheran geboren, lebt aber seit mehr als 20 Jahren ebenso wie seine Eltern in Deutschland, andere Verwandte allerdings im Iran. Das dortige Regime, das unter anderem den Holocaust leugnet, verbietet es iranischen Staatsbürgern unter Strafandrohung, nach Israel zu reisen.

Dejagah redet nicht gern darüber

"Meine Eltern fahren regelmäßig in den Iran, ich habe das für meine Familie getan. Wir sind alle eher unpolitisch", versicherte Dejagah, der nicht gern über dieses Thema redet.

Er sei froh gewesen, als ihm Zwanziger nach der persönlichen Aussprache signalisiert hatte, dass er weiterhin in den deutschen Nationalteams zum Einsatz kommen könne.

"Als im Gespräch war, dass ich das nicht mehr dürfe, war ich sehr traurig. Zum Glück ist alles gut ausgegangen", sagte Dejagah, der in der deutschen U-21 längst ein unumstrittener Leistungsträger ist und hofft, dass er zu den anvisierten Relegationsspielen im Oktober wieder fit sein wird: "Unser Ziel ist klar, wir wollen Europameister werden."

Hier geht's zum Steckbrief von Dejagah

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung