Nach Protest

DFB-Team weiter mit Trikots ohne Namen

SID
Freitag, 22.08.2008 | 13:19 Uhr
Fußball, Deutschland, Belgien, Tasci
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile

Berlin - Die deutsche Nationalmannschaft muss auch in die WM-Qualifikation für Südafrika 2010 mit Trikots ohne Spielernamen starten - doch Bundestrainer Joachim Löw will das nicht akzeptieren.

Trotz des Ärgers bei den Fans und des Unverständnisses im DFB-Team wird der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am 6. September in Liechtenstein und vier Tage später in Finnland wie schon im Testspiel gegen Belgien die neue Regel umsetzen, die Spielerhemden für jede Partie neu mit den Zahlen 1 bis 18 durchzunummerieren.

Löw verlangt Einspruch vom DFB

Damit ist eine Beflockung mit dem Namenszug ausgeschlossen. "Das ist doch ein Rückschritt. Die Nummer war auch immer eine Identifikation für den Fan, ein Service", kritisierte Löw.

"Wir haben auf die Problematik hingewiesen, dass es in der Praxis nicht mehr möglich ist, mit Namens-Schriftzügen aufzulaufen", erklärte DFB-Sprecher Harald Stenger.

Bis 90 Minuten vor Anpfiff muss das Aufgebot der Teams gemeldet werden, bei Verletzungs-Fragen kann die Entscheidung über einen Einsatz aber auch erst kurz vor dem Spiel fallen.

DFB-Chefcoach Löw kritisierte die Regel des Weltverbandes und erwartet von seinem eigenen Verband einen Einspruch. "Ich würde dem DFB raten, Bedenken gegen die Entscheidung vorzutragen. Man muss nicht immer alles akzeptieren, was die FIFA entscheidet", sagte Löw der "Bild"-Zeitung.

"Absoluter Mist"

"Ein Lukas Podolski stand für die 20. Jetzt darf er die nicht mehr tragen. Aber ob ein Spieler die 34 oder 37 trägt, wen stört das? Selbst wenn er mit der 99 spielt, tut er niemandem weh", begründete der Bundestrainer seinen Ärger.

Zudem gehören seinem Kader bei Doppel-Spieltagen wie im September in der Regel 21 bis 23 Spieler an, so dass eine Durchnummerierung des Aufgebots in diesem Fall auch nicht möglich ist.

Die FIFA hatte sich gerade über die hohen Rückennummern erregt und für ihren Wettbewerb festgelegt, dass nur noch mit den Nummern 1 bis 18 gespielt werden darf.

"Das ist doch absoluter Mist für uns und die Fans", ärgerte sich Nationalstürmer Podolski über den Verlust seiner 20. Für die Bundesliga und den Europapokal, für den die UEFA zuständig ist, gilt die FIFA-Regel allerdings nicht.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung