Tottenham - BVB: Nuri Sahin im Interview

"Kaltschnäuzigkeit eines Kane hat uns gefehlt"

Von SPOX
Donnerstag, 14.09.2017 | 09:30 Uhr
Sahin verlor einen entscheidenden Zweikampf gegen Kane
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Borussia Dortmund hat sein erstes Spiel der neuen Champions-League-Saison gegen Tottenham Hotspur verloren. BVB-Star Nuri Sahin äußerte sich nach der Niederlage zur Leistung des Schiedsrichters und erklärt, was seine Mannschaft hätte besser machen können.

Frage: Herr Sahin, wie ist Ihr erster Eindruck nach dem Spiel?

Nuri Sahin: Es war eine interessante Partie mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. Ich denke, dass wir das in der ersten Halbzeit gut gemacht haben. Nach der Pause hat Tottenham dann auf Konter gelauert und diese auch ordentlich gefahren. Nach dem 1:3 war es für uns natürlich schwer.

Frage: Zwei Gegentore erinnerten ein wenig an die Vorbereitung. Die Außen wurden ausgehebelt und der Ball so hinter die Kette gespielt.

Sahin: Ja, das erste Tor definitiv. Da haben wir uns zu leicht locken lassen und den Treffer dann auf dieselbe Art und Weise wie in der Vorbereitung kassiert. In solchen Situationen müssen wir schon den vorletzten Ball verhindern.

Frage: Kann man Roman Bürki einen Vorwurf bei den Gegentreffern machen? Er hat zwei Mal das kurze Eck sehr weit offen gelassen.

Sahin: Nein. Ich bin der Letzte, der Roman hier einen Vorwurf macht. Er hat schon sehr viele Spiele für uns gerettet. Er war selber sehr traurig, ich habe ihm in der Kabine gesagt, dass so etwas passieren kann.

Frage: Beim zweiten Gegentreffer waren Sie selbst beteiligt, als sie den Ball gegen Harry Kane verloren. Was lief da schief?

Sahin: Ich wollte ein Foul ziehen und denke auch, dass da ein Kontakt war. Ich war mir eigentlich sicher, dass der Schiedsrichter abpfeift, das hat er dann aber nicht getan. Ich hätte den Ball natürlich auch einfach ins Aus schlagen können, aber ich war mir sicher, dass Kane den Kontakt suchen würde. Nur wurde dann eben nicht auf Foul entschieden. Eigentlich halte ich nichts vom Videobeweis, heute hätte ich aber gerne einen gehabt.

Frage: Wie bewerten Sie die Leistung des Schiedsrichters allgemein?

Sahin: Das 2:2 muss man auf dem Niveau sehen und auch in seiner Ansprache war er nicht angenehm, hat nicht mit sich reden lassen. Trotzdem will ich Schiedsrichter nicht kritisieren, schließlich sind das auch Menschen. Heute wurde einfach sehr viel gegen uns gepfiffen, aber das ist keine Ausrede für die Niederlage.

Frage: War die Mannschaft etwas zu lieb in den Zweikämpfen?

Sahin: Zu lieb würde ich nicht sagen. Vor dem 2:1 wollte ich wie gesagt ein Foul haben und meiner Meinung nach war es auch eines. Was uns gefehlt hat, war eher die Kaltschnäuzigkeit eines Harry Kane. Auf dem Niveau sind natürlich diese Kleinigkeiten entscheidend.

Frage: Was sagen Sie zum Spiel vom Harry Kane?

Sahin: Das war schon sehr stark. Er ist ein Weltklassestürmer , das hat er heute wieder gezeigt. Seine Bewegung vor dem dritten Tor zeigt den Unterschied zwischen Klasse und Weltklasse. Er macht die Dinger einfach rein, da ziehe ich meinen Hut. Auch im Austausch ist er ein angenehmer Spieler.

Frage: Das war jetzt Ihre erste Niederlage in dieser Saison. Gibt es dennoch etwas Positives, was Sie aus dieser Partie ziehen können?

Sahin: Wir hatten gegen einen starken Gegner auswärts sehr gute Torchancen und haben ein reguläres 2:2 geschossen. Wenn das gegeben wird, ist es ein anderes Spiel. Leider hat es nicht sein sollen, in so einer Partie entscheiden einfach Details. Trotzdem kann man sehr viel aus diesem Spiel mitnehmen - sowohl Positives als auch Dinge, an denen wir noch arbeiten müssen.

Frage: Gab es nach dem Spiel noch eine Ansprache vom Trainer?

Sahin: Der Trainer hat kurz was gesagt, wir waren sehr selbstkritisch und natürlich enttäuscht. Wenn man sieht, dass einem ein reguläres Tor nicht gegeben wurde, hängt man sich da dran und ist traurig darüber. Der letzte Pass oder eine Fußspitze hat einfach gefehlt.

Frage: Peter Bosz hat vor dem Spiel auf einigen Positionen getauscht. War diese Rotation überraschend?

Sahin: Wir haben sehr viele Spiele, wir müssen rotieren. Auch um an die Gesundheit der Spieler zu denken. Der Trainer entscheidet. Es war klar, dass wir nicht alle sieben Spiele in 21 Tagen in derselben Formation spielen würden. Und die Jungs, die heute gespielt haben, sind ja auch keine Schlechten.

Frage: Als nächstes wartet Real Madrid. Wie sehen Sie jetzt Ihre Ausgangslage in der Gruppe?

Sahin: Die Niederlage hat es natürlich nicht einfacher gemacht. Aber trotzdem haben wir noch das Rückspiel gegen Tottenham zu Hause und die anderen Spiele müssen auch erst einmal gespielt werden. In welche Richtung es dann tatsächlich geht, kann man erst so ab dem 4. Spieltag sehen. Ich erwarte am fünften und sechsten Spieltag zwei Endspiele. Einfach wird es so oder so nicht.

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