Dzeko! Roma schlägt Schachtjor Donezk und steht im Champions-League-Viertelfinale

Von Pascal De Marco
Dienstag, 13.03.2018 | 22:41 Uhr
Edin Dzeko brachte die Roma in Führung.
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Die AS Roma hat den Einzug in das Champions-League-Viertelfinale geschafft. Nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel gewannen die Italiener vor heimischem Publikum mit 1:0 (0:0) gegen Schachtjor Donezk. Edin Dzeko traf in der 52. Spielminute nach einem traumhaften Asssist von Kevon Strootman. Nach einer Notbremse von Ivan Ordets in der 79. Minute spielten die Ukrainer in Unterzahl.

Große Nervosität von Beginn an. Die Italiener wollten mit dem Ergebnis aus dem Hinspiel im Hinterkopf den Ton angeben, mussten ihren Plan des hohen Anlaufens allerdings schon früh aufgeben. Die Gäste befreiten sich nämlich immer wieder geschickt aus dem undisziplierten Pressing der Römer und überspielten die ersten beiden Linien mit Leichtigkeit. Roma-Coach Eusebio Di Francesco zog seine Mannschaft deshalb schon nach den ersten zehn Minuten wieder zurück und überließ den Ukrainern den Ball in der eigenen Hälfte.

Schachtjor kontrollierte das Spiel dementsprechend ohne Probleme und kam in der ersten Halbzeit auf starke 61 Prozent Ballbesitz. Diesen nutzten die Gäste, um das Ergebnis zu verwalten und mit möglichst geringem Risiko der Halbzeitpause entgegen zu laufen. Den einzigen Torschuss der ersten 45. Minuten gab die Roma ab.

Kurz nach der Pause kippte dann die Dramaturgie der gesamten Partie. Es brauchte einen genialen Moment von Kevin Strootman, um die gesamte Abwehr der Ukrainer auszuhebeln. Dzeko tauchte vollkommen frei vor dem Tor von Pyatov auf und brachte die Roma in Führung.

In der Folge drückten die Gäste, konnten sich aber keine klaren Chancen herausarbeiten. Ivan Ordets' Notbremse außerhalb des Strafraums zehn Minuten vor Ende verhinderte eine klare Torchance und wurde zu Recht mit Rot geahndet. Seine Abstinenz machte sich daraufhin allerdings nicht bemerkbar. Donezk musste defensiv nichts mehr machen, blieb offensiv aber wirkungslos.

Die Daten zum Spiel

Tor: 1:0 Dzeko (52.)

Rote Karte: Ivan Ordets (79., Schachtjor, Notbremse)

  • Edin Dzeko traf zum 1. Mal in einem CL-K.O.-Spiel. Er erzielte dabei seinen 4. CL-Saisontreffer - so viele Tore in einer CL-Saison gelangen dem Bosnier zuvor nur in seiner Premierensaison 2009/10 beim VfL Wolfsburg (4 Treffer in 6 Spielen).
  • Die Roma kann erstmals seit 2009 wieder ein K.O.-Spiel in der Champions League gewinnen. Damals gewannen sie in der regulären Spielzeit mit 1:0 gegen Arsenal, schieden aber am Ende im Elfmeterschießen aus. Es folgten fünf Niederlagen, drei davon gegen Schachtjor.

  • In der Saison 2006/07 standen letztmals mit dem AC Milan und der Roma zwei italienische Mannschaften in einem Champions-League-Viertelfinale. Milan kam damals gegen Bayern weiter (2-2, 0-2) und gewann schließlich gegen Liverpool die Champions League. Für Rom war im Viertelfinale trotz eines 2:1-Hinspiel-Siegs gegen Manchester United Schluss. Rom verlor im Rückspiel 7-1.

Der Star des Spiels: Kevin Strootman

Ein genialer Pass hat gereicht, um die Roma in die nächste Runde zu befördern. Strootman spielte diesen als No-Look-Pass mit seinem schwachen Fuß, perfektem Timing und dem idealen Effet von der Mittellinie in den Lauf von Dzeko. Damit war die ganze Abwehr ausgehebelt und der Bosnier alleine vor dem Tor. Der Niederländer hatte es ansonsten nicht schwer, in einer nach der Führung kompakten Defensivleistung ordentlich abzuliefern.

Der Flop des Spiels: Ivan Ordets

Ließ Dzeko beim Gegentreffer aus den Augen. Kurz vor Schluss musste er gegen Dzeko die Notbremse ziehen und leistete seiner Mannschaft damit einen Bärendienst.

Der Schiedsrichter: Alberto Undiano Mallenco (Spanien)

Mallenco hatte keine einfache Partie zu leiten. Einige Zweikampfsituationen hätte man durchaus anders bewerten können. Ordets' Platzverweis war die korrekte Entscheidung, da er in diesem Moment eindeutig der letzte Mann war. Kurz darauf hätte auch Facundo Ferreyra vom Platz fliegen müssen, nachdem dieser einen Balljungen über die Bande checkte. Daraufhin entstand eine große Rudelbildung. Der Brasilianer kam mit Gelb davon.

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