wird geladen

City und PSG: Zwei Wege trennen sich

Dienstag, 12.04.2016 | 22:49 Uhr
Manchester City schaltete dank Kevin de Bruyne Paris Saint-Germain aus
© getty
Advertisement
Ligue 1
Live
St. Etienne -
Monaco
Championship
Live
Sheffield Wed -
Wolverhampton
Primera División
Live
FC Sevilla -
Levante
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premiership
Aberdeen -
Hibernian
Serie A
Inter Mailand -
Udinese
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Pachuca
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Championship
Sunderland -
Fulham
Primera División
Bilbao -
Real Sociedad
Ligue 1
Rennes -
PSG
FIFA Club World Cup
Real Madrid -
Gremio
Serie A
FC Turin -
Neapel
Premier League
Man City -
Tottenham
Primera División
Eibar -
Valencia
Championship
Cardiff -
Hull
Ligue 1
Caen -
Guingamp
Ligue 1
Dijon -
Lille
Ligue 1
Montpellier -
Metz
Ligue 1
Straßburg -
Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Amiens
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Cagliari
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
CFC Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
FC Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai

Manchester City schlägt Paris Saint-Germain und zieht ins Halbfinale der Champions League ein. Ein wegweisendes Ereignis für beide Vereine, trennt sich doch der gemeinsame Weg.

Oft wird im Fußball der Quervergleich zur Schule gezogen. Wie unsichere Schuljungen kann sich eine Defensive verhalten, gerne erteilen erfahrene Akteure den jungen, aufstrebenden eine Lektion. Die Champions League mit Schule zu vergleichen, dafür braucht es aber durchaus einiges an Fantasie.

Spielerisch sollte man vielleicht nicht allzu viele Worte verlieren über das Duell zwischen Manchester City und Paris Saint-Germain. So wenige wie möglich, wenn wir ehrlich sind. Somit bleibt uns nur die Fantasie, um diese Partie im Etihad Stadium irgendwie einzuordnen. Der knappe Sieg, das Ende einer Viertelfinale-Paarung, die auf nur wenig Gegenliebe in Europa stößt, hatte etwas von der Verleihung des Jahresabschlusszeugnisses.

Es gibt den Schüler, der mit Vorzeigenoten in das nächste Jahr geht. Es gibt den, der es irgendwie geschafft und den, der bis zur letzten Sekunde gehofft hat, dann von den Noten aber doch mitgeteilt bekommt: Für dich heißt es Extrarunde. Wenige Tage vor der Zeugnisverleihung spielten City und PSG 2:2. Noch alles offen, wenige Tage später sind die Noten verteilt.

City vermeldet Rekordpublikum

Für PSG geht es zurück in die schon bekannte Klasse. Nächster Anlauf, vielleicht lernen die Franzosen nun, ihre Chancen und Potenziale zu nutzen. Für City geht es in die nächsthöhere Klasse und das auf vielen Ebenen. Erstmals stehen die Citizens in einem Halbfinale der Champions League, erstmals haben sie ein Top-Team Europas in der K.o.-Runde eliminiert.

Seit 2011 spielen die Engländer mit um den Pott mit den großen Ohren, zweimal scheiterten sie in der Gruppenphase, zweimal klar am FC Barcelona. Nun besiegten sie mit PSG kein Team der allerhöchsten, dennoch wohl eines der gehobenen Klasse.

Zudem vermeldete man ein Rekordpublikum, City hat auch neben dem Platz einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Nicht in diesem Viertelfinale, sondern in den letzten Monaten und Jahren. Mit Manuel Pellegrini ist wichtige Konstanz eingekehrt, der Kader wird nicht mehr jeden Sommer runderneuert. Ein Grundgerüst steht, Schlüsselspieler haben sich eingelebt und wurden vor der Saison gezielt ergänzt.

Neues Jahr, neuer Lehrer

Somit ist City weg vom Status des aus dem Boden gestampften Champions-League-Anwärters. Mit einem ausgestellten Zeugnis, egal wie dieses nach dem Halbfinale endgültig ausfällt, geht es in die nächste Jahrgangsstufe. Dort trifft man auf einen neuen Lehrer, neue Konkurrenten und neue Herausforderungen.

Der neue Lehrer wird viele Dinge anpacken müssen. Dinge, die auch gegen Paris einmal mehr deutlich wurden. City ist kein Spitzenschüler. Aber es wartet einer der besten Übungsleiter, der sich dieser Aufgabe definitiv annehmen wird. Wandelte man in gewissen Zügen bisher mit PSG auf einem Weg, trennten sich die Wege beider an diesem Abend im Etihad Stadium.

Für die Franzosen ist es noch nicht so weit. Auch hier wurde mit viel Geld ein Traditionsklub in neue Sphären gehoben, auch hier ist durchaus eine Fanbasis da, auch hier wird man noch schief angesehen. Und doch ist nun ein Unterschied zu erkennen. Das Halbfinale der Champions League ist ein Qualitätssiegel, die Verpflichtung von Pep Guardiola für City ein weiteres.

"Bravo, Manchester City"

PSG wird gebremst. Vielleicht vom Kader, der sich im Viertelfinale dank Ausfällen und Sperren nicht voll entfalten konnte. Vielleicht vom Trainer, der, wie auf der anderen Seite, gewissen Probleme seit langer Zeit nicht behoben bekommt. Vielleicht auch von der Liga, die wenig Anreize bietet, die Konkurrenz ist schwach, die Stimmung und die Spannung nicht so hoch wie in den Ligen, in denen sich die internationalen Top-Teams tummeln.

Laurent Blanc hatte in diesem Jahr einen Zlatan Ibrahimovic in Topform, einen Top-Neuzugang in Angel di Maria und einen bärenstarken Thiago Silva in der Defensive. Gereicht hat es nicht, um mit ManCity einen überdurchschnittlichen Gegner in zwei Versuchen auszuschalten. Im Etihad keinen Treffer zu erzielen ist angesichts der Defensive der Citizens ein Armutszeugnis für die eigenen Ambitionen.

Zum vierten Mal in Folge ist Schluss im Viertelfinale der Königsklasse. Das ist nicht das Niveau des FC Bayern München, des FC Barcelona oder von Real Madrid. Und letztlich sitzt der eigene Trainer vor dem Logo der UEFA auf einer Pressekonferenz und muss sagen: "Bravo, Manchester City."

Blanc übernimmt Verantwortung

"Wir müssen vor allem das erste Spiel bedauern. Ich denke die Spieler haben alles gegeben aber uns wurden in diesen zwei Spielen technisch die Grenzen aufgezeigt. City war effektiver in seinem Spiel. Defensiv waren wir nicht schlecht aber wir wussten nichts mit dem Ball anzufangen, wenn wir ihn hatten", so das Fazit Blancs.

Wer unter die besten Teams der Welt will, braucht eine Idee, ein Grundkonzept dafür, mit eben diesem Ball etwas anzufangen. Wer die Lücken der Skyblues nicht bespielen kann, hat im Halbfinale des besten Wettbewerbs der Welt nichts verloren. Das weiß auch Blanc: "Ich übernehme die Verantwortlichkeit für dieses Ausscheiden."

Das klingt auf der anderen Seite ganz anders. Beim ehemaligen Weggefährten ist die Brust direkt breiter geworden nach dem Einzug ins historische Halbfinale. "Wir haben unseren Stil von Beginn bis Ende durchgezogen. Wir haben von Beginn weg gedacht und gespielt wie einer der Großen", so Manuel Pellegrini.

Mit Erfolg kommt Akzeptanz

Der Argentinier muss für nichts die Verantwortung übernehmen. Er hat aus den Citizens eine der Top-4-Mannschaften Europas gemacht. Das will nicht jeder hören, haftet dem Team doch immer noch der schlechte Ruf des Scheich-Klubs an, und doch hat City dieses Teil seiner Entwicklung hinter sich gelassen.

Mit Erfolg kommt die Akzeptanz und diese wird in den nächsten Tagen und Wochen schneller ansteigen als je zuvor. "Es ist ein großartiger Erfolg für den Klub", schlussfolgerte der Coach, der um die enorme Potenz dieses Erfolgs weiß: "Wir haben gut gegen PSG gespielt. Und wir haben das Selbstvertrauen, gegen jeden möglichen Gegner genauso gut zu spielen."

Manchester City - Paris St.-Germain: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung