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Julian Draxler im Interview

"Trikot hat die nette Kollegin der UEFA"

Donnerstag, 07.04.2016 | 02:00 Uhr
Julian Draxler schenkte sein Trikot nach Spielende einer UEFA-Offiziellen
© imago
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Wie schon häufig in dieser Champions-League-Saison gehörte Julian Draxler beim Wolfsburger 2:0-Sieg über Real Madrid zu den überragenden Akteuren auf dem Platz. In der Mixed Zone sprach er über Stolz, Chancen im Rückspiel und Real-Legende Raul. Außerdem schmetterte er die Liga-Krise ab und erklärte Bruno Henrique - so gut er konnte. Sein Trikot vermachte er übrigens einer Dame.

Frage: Herr Draxler, wie fühlt es sich an, was Sie als Team heute Abend geschafft haben?

Julian Draxler: Wir genießen diesen Moment natürlich und sind sehr stolz auf uns. Ich glaube, auch der gesamte Verein ist stolz, gegen Real Madrid ein sehr, sehr gutes Spiel abgeliefert zu haben. Wir sind aber überhaupt nicht euphorisch, weil wir wissen, dass im Rückspiel noch eine ganze Menge Arbeit auf uns zukommt.

Frage: Wie ist nach dem 0:3 in Leverkusen so eine Leistungsexplosion möglich?

Draxler: Das ist schwer zu erklären und ich bin auch ganz ehrlich: Der heutige Abend ist mir viel zu schön, um über andere Dinge zu reden, die in der Bundesliga zuletzt nicht gut gelaufen sind. Ich bin superstolz auf das, was die Mannschaft heute abgeliefert hat. Die Champions League war für uns bisher ein gutes Pflaster und wir hoffen, dass das in der Zukunft auch so bleibt.

Frage: Ihr ehemaliger Mitspieler Raul wird Sie heute Abend sicher beglückwünschen?

Draxler: Mit Sicherheit hat er schon geschrieben. Wir hatten schon vor dem Spiel Kontakt. Heute hat er sicher ein weinendes und ein lachendes Auge. Ich hoffe, dass wir es schaffen, dass er nach dem Rückspiel zwei weinende Augen hat. (lacht)

Frage: Sie haben in Ihrer jungen Karriere schon einiges erlebt. Wo ordnen Sie diesen Sieg ein?

Draxler: Das ist ein ganz großer Moment - auch für mich selbst. Ich glaube, das war heute mein 30. Champions-League-Spiel. Dass dabei ein 2:0-Sieg gegen Real Madrid herausspringt, ist natürlich super. Das werde ich auch nie vergessen. Wir dürfen jetzt aber nicht den Fehler machen, uns zu früh zurückzulehnen. Selbst wenn wir ein oder zwei Prozent nachlassen, wird es in Madrid ein böses Erwachen geben. Wir genießen den jetzigen Moment und wissen aber, dass es nächste Woche ein ganz anderes Spiel wird.

Frage: Die Art und Weise, wie das Team heute gespielt hat, gerade taktisch: Ist das nicht etwas, das auch in Madrid funktionieren könnte?

Draxler: Ja, klar. Wir sind heute sehr gut aufgetreten, wir haben Real genervt und hinten gut gestanden. Wir haben sie nicht zur Entfaltung kommen lassen und nach vorne waren wir immer wieder gefährlich, auch wenn wir den einen oder anderen Konter noch besser hätten herausspielen können. Wir sind gespannt, was Real sich einfallen lässt, denn sie sind es, die jetzt kommen müssen. Real muss was zeigen. Wir werden uns überlegen, wie wir es taktisch angehen und wollen natürlich ein Auswärtstor schießen - dann wird es für Real schwer.

Frage: Wie bewerten Sie Bruno Henriques erstes Spiel von Anfang an?

Draxler: Das war eine überragende Leistung. Er hat keinerlei Respekt gezeigt, war zweikampfstark, blitzschnell nach vorne und noch dazu mit einer Torvorlage. Er hat jetzt mal gezeigt, was er drauf hat und ich hoffe, dass er uns in den nächsten Wochen noch weiterhilft.

Frage: Was ist er so für ein Typ?

Draxler: Ich weiß es nicht, er spricht weder ein Wort Deutsch noch Englisch. (lacht) Es ist schwer, ihn einzuschätzen. Er gibt im Training immer Gas und hat heute auch gezeigt, dass er ein guter Spieler ist und wenn er seine Leistung so wie heute auf den Platz bekommt, sind wir natürlich froh, dass er bei uns ist.

Frage: Wie kommunizieren Sie denn mit ihm?

Draxler: Also ich gar nicht mit ihm. (lacht) Ein bisschen Zeichensprache funktioniert hin und wieder, wir haben aber auch genug Brasilianer im Team, die alles übersetzen können. Es ist also nicht so, dass wir nur aneinander vorbeileben, es gibt aber sicher Leute, mit denen ich in Sachen Kommunikation besser gestellt bin. (lacht)

Frage: Wie real ist denn jetzt Ihre Chance aufs Weiterkommen?

Draxler: Das weiß ich nicht. Wir wissen, dass Real jederzeit in der Lage ist, ein Spiel zu drehen. Wir haben uns eine gute Ausgangsposition geschaffen, aber ich bin weit davon entfernt, zu sagen, dass wir mit einem Bein im Halbfinale stehen.

Frage: Vor dem erneuten Aufeinandertreffen mit Madrid heißt der Gegner aber Mainz. Es steht noch einmal Bundesliga an. Ist es die große Schwierigkeit, das Rückspiel am Wochenende auszublenden?

Draxler: Natürlich, das ist das Schwerste, was es im Fußball gibt. Nach so einem Abend in den Alltag Bundesliga zurückzukommen ist schwer - umso schwerer sogar, wenn man in der Liga gerade keinen Lauf hat, so wie wir. Wir wollen uns da rauskämpfen und wir sind Profis genug, um zu wissen, dass für den Verein jedes Spiel zählt. Wir werden Mainz hoffentlich genauso angehen wie Real Madrid heute. Wir können aber nicht von der Hand reden, dass gegen Real wirklich jeder bis in die Haarspitzen motiviert ist.

Frage: Wer hat heute eigentlich Ihr Trikot bekommen?

Draxler: Die nette Kollegin von der UEFA, die ich schon länger kenne. (grinst)

Frage: Wollten Sie sich im Gegenzug auch eins sichern?

Draxler: Nein, ich habe schon eins. (lacht)

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