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Der FC Bayern in der Einzelkritik

Aktiv, explosiv, engagiert

Von Andreas Lehner, David Kreisl und Christoph Köckeis
Dienstag, 12.05.2015 | 23:06 Uhr
Bastian Schweinsteiger lieferte im Mittelfeld eine starke Partie ab
© getty
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Der FC Bayern liefert sich mit dem FC Barcelona ein grandioses Fußballspiel, an dessen Ende das Wunder von München ausbleibt. Mit einem 3:2 (1:2)-Sieg verabschiedet sich der Rekordmeister aus der Champions League, bei dem vor allem Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger glänzen. Doch wieder wird ein Verteidiger zum tragischen Helden.

Manuel Neuer: Im Camp Nou erlebte Neuer eine absolute Sternstunde - bis er in den letzten 13 Minuten dreimal den Ball aus dem Netz holen durfte. Auch das Rückspiel begann für den Welttorhüter mit einer Glanzparade nach wenigen Minuten gegen Rakitic und dann - täglich grüßt das Murmeltier - mit zwei Gegentoren binnen einer Viertelstunde, bei denen der Keeper machtlos war. Hielt ansonsten, was zu halten war. Note: 3

Rafinha: Hatte mit Neymar alle Hände voll zu tun und sah in den direkten Duellen nicht immer gut aus. Vielleicht sogar zu giftig in den Zweikämpfen holte sich Rafinha nach 40 Minuten Gelb ab und wandelte von da an immer am Rande des Platzverweises. Note: 3,5

Jerome Boateng: Musste ob seines Ausrutschers im Hinspiel die meisten Häme einstecken, rehabilitierte sich aber nach einigen leichten Abspielfehlern in der Anfangsphase mit einer soliden Vorstellung. In Zweikämpfen selten gefordert (nur vier geführt), aber sonst immer auf der Höhe. Rückte für Guardiolas Geschmack manchmal zu langsam raus. Note: 3

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Medhi Benatia: Schwang sich mit seiner rigorosen Zweikampfführung und dem Führungstor früh zum Sinnbild des bayerischen Siegeswillens auf - machte dann aber selbst die Fehler, die endgültig über das Ausscheiden entschieden, als er Suarez vor dem 0:1 im Rücken laufen ließ und vor dem 1:2 unnötig aus der Abwehrkette rückte. Note: 4,5

Juan Bernat: Der tragische Held des Hinspiels wurde kurioserweise noch vor dem Anpfiff zu Coach Guardiola beordert und bekam eine Einzelansprache. Auf dem Platz bei weitem nicht so überfordert wie noch im Camp Nou und im Defensivspiel mit wenigen Wacklern. Mit zunehmender Spieldauer selbstbewusster und mit Ansätzen nach vorne. Bei denen blieb es allerdings auch. Note: 3

Xabi Alonso: Schon auf katalanischem Boden der beste Mittelfeldspieler der Münchner, fand der Spanier auch vor heimischem Publikum wieder zu der Form, die ihm zu Saisonbeginn Jubelstürme entgegenbranden ließ. Nur bei weiten Zuspielen auf El Tridente mit dem ein oder anderen Problem, ansonsten mit sensationeller Übersicht, starkem Passspiel und vielen wichtigen gewonnenen Zweikämpfen. Note: 2

Philipp Lahm: Mal wieder auf Rechtsaußen aufgeboten, wuselte sich der Kapitän durch das Spiel, war aber an keiner gefährlichen Situation beteiligt. Nach hinten mit der gewohnten Ballsicherheit und Ruhe. Musste nach 68 Minuten für Sebastian Rode raus. Note: 3

Bastian Schweinsteiger: Selten war der WM-Held in der laufenden Saison so aktiv, so explosiv und so engagiert wie gegen Barcelona. Im Hinspiel gefühlt schon nach wenigen Minuten am Ende mit den Kräften, spulte Schweinsteiger ein unglaubliches Pensum ab, stieß klug in die Lücken zwischen den Linien und wusste seine freien Räume zu nutzen - wie bei der Vorlage zum 2:2. Note: 1,5

Thiago: Fand vergangene Woche in seinem alten Wohnzimmer quasi nicht statt, zeigte seinem Ex-Verein im Rückspiel aber, warum es durchaus ein Fehler war, ihn gehen zu lassen. Elegant am Ball, fast fehlerfrei im Umgang mit der Kugel und mit viel Zug zum Tor. Mit 78 Ballaktionen nach Alonso (84) am häufigsten am Ball. Note: 2,5

Thomas Müller: War schon vor dem Anpfiff kaum zu halten, machte seine Mitspieler heiß und lief und kämpfte vom Anstoß an, als gäbe es kein Morgen. Fand lediglich in ter Stegen seinen Meister, gefiel ansonsten mit überraschenden Ideen in der Offensive und unermüdlichem Einsatz. Belohnte sich mit dem Siegtreffer und wurde unter Standing Ovations ausgewechselt. Note: 1,5

Robert Lewandowski: Warf sich trotz Maske wieder in alle Duelle mit den Schränken Pique und Mascherano und machte in Sachen Ballverarbeitung und -verteilung mit dem Rücken zum Tor einen guten Job. Das große Manko am Auftritt des Polen: Die Chancenverwertung. Ließ alleine in Halbzeit eins zwei Hundertprozentige liegen, die auf diesem Niveau sitzen müssen - zumindest, wenn man das Fußballwunder will. Beim Tor stark. Note: 2,5

Sebastian Rode: Kam in der 68. Minute für Kapitän Lahm und ließ Neymar gleich mit einem Lupfer aussteigen. Ansonsten in gewohnter Rode-Manier bissig, aber ohne Akzente nach vorne. Note: 3

Javi Martinez: Durfte die letzten drei Minuten nach langer Verletzungspause noch Champions-League-Luft schnuppern, aber ohne Szene. Keine Bewertung.

Mario Götze: Wie Martinez in den Schlussminuten eingewechselt und ohne nennenswerte Aktion. Keine Bewertung.

FC Bayern München - FC Barcelona: Die Statistik zum Spiel

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