Mittwoch, 11.03.2015
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Real muss gegen Schalke bangen

In allen Belangen irreal

Der FC Schalke 04 gewinnt das Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale bei Real Madrid und legt die Probleme der Königlichen schonungslos offen. Der Titelverteidiger wird von seinen Fans im Bernabeu ausgepfiffen und fragt sich, was eigentlich passiert ist.

Cristiano Ronaldo (r.) rettete die Königlichen ins Viertelfinale
© getty
Cristiano Ronaldo (r.) rettete die Königlichen ins Viertelfinale

Durchatmen. Ganz tief durchatmen. Sami Khedira steht am Mittelkreis, die Füße leicht versetzt, die Arme in die Hüften gestemmt. Wer selbst einmal Fußball gespielt hat, weiß, was jetzt im Mittelfeldspieler vorgeht. Die Zeit läuft plötzlich langsamer, die Geräusche sind gedämpft. Man distanziert sich vom Geschehen und ist für einen Moment in seiner eigenen Welt.

"Was machen wir hier eigentlich? Was passiert gerade?", dürfte sich Khedira gefragt haben. Christian Fuchs hat soeben die Führung für Schalke erzielt, das Fußballwunder im Santiago Bernabeu ist plötzlich keine Utopie mehr. Real hatte bis zu diesem Zeitpunkt keinen einzigen Moment Zugriff auf das Spiel.

Das Team spielt nicht wie ein Team. Die Mannschaftsteile sind isoliert voneinander, die Abstände passen nicht. Madrid findet keinen Ansatzpunkt im Gegenpressing und muss zusehen, wie Schalke ein ums andere Mal unbehelligt auf die Viererkette zuläuft. Der Führungstreffer von S04 fällt nicht aus dem Nichts, er hatte sich minutenlang angedeutet.

Umstellung nach dem ersten Tor

Ob Khedira in diesem Moment mitbekommt, was um ihn herum geschieht? Wohl nicht. Alvaro Arbeloa flucht und gestikuliert vor sich hin, Pepe schüttelt fassungslos den Kopf. Die Pfiffe werden lauter, nicht zum ersten Mal übertönen sie die 4000 mitgereisten Schalker.

Cristiano Ronaldo, in den letzten Spielen ein Schatten seiner selbst, windet sich und keift seine Mitspieler an. Carlo Ancelotti hat da schon einen Plan. Der Italiener winkt und ruft Gareth Bale zu sich. Die Madrilenen stellen um: Aus 4-3-3 wird ein 4-4-1-1 in der Defensive.

Kurz wird das Spiel der Madrilenen besser. Die Räume werden kleiner und Ronaldo trifft - nach einer Standardsituation. Sein Jubel soll aufwecken, der Portugiese ist angefressen. Er wirft sich auf einmal in Zweikämpfe, wird zur Führungsfigur. Eine Rolle, die ihm sonst nicht zu Gesicht steht. Ronaldo will, dass sein Team genauso spielt wie Schalke.

Duell zweier Gegensätze

Die Gäste haben ihren Respekt aus dem Hinspiel abgelegt. Aggressiv, laufstark, ständig wach spielen sie eine starke Partie. "Ich möchte, dass die Mannschaft in Zukunft wieder mehr Fußball spielt, und das hat sie heute gemacht", wird Roberto di Matteo im Anschluss ausführen.

Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Schalke wird wieder in Führung gehen, vor und nach der Pause Rückschläge erleiden und trotzdem am Ende noch die Chance aufs Viertelfinale bekommen. Es ist ein verrücktes, ja wirklich historisches Spiel zweier Gegensätze.

Di Matteos Team bietet das Gegenstück zu Ancelottis Haufen an Stars. Eine geschlossene Mannschaft, jeder steht für jeden ein. Die Youngster Max Meyer und Leroy Sane glänzen. Madrid zerfällt in Einzelteile. Da ist Iker Casillas, Ex-Welttorhüter ohne Sicherheit. Da ist Pepe, Abwehrchef ohne Ordnung. Da ist Toni Kroos, Gehirn eines Titelverteidigers ohne jede Energie. Und da ist BBC, geniales, offensives Traumtrio ohne Anbindung zum Rest.

Internationale Pressestimmen: "Lächerlichkeit von Real"
Die "Bild" bezog sich mit der Schmach auf den Superstar der Königlichen
© Bild
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Die "FAZ" ärgert sich über das fehlende Tor zum Wunder
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Auch "Eurosport-Yahoo" titelt vom verpassten Wunder im Bernabeu
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Der "kicker" hingegen ersetzt Wunder gar durch das Wort Sensation
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Die spanische Presse hingegen ging mit Real hart ins Gericht. Beispielsweise die Marca: "Madrid schrammt am Debakel vorbei"
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Oder auch die "AS": "Panik, Zoff und Viertelfinale", lautet das Fazit des Blattes
© AS
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Die "Sport" reiht sich in der Kritik mit ein: "Lächerlichkeit von Real, das am Knockout vorbeischrammt"
© SPORT
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"Mundo Deportivo" geht auf die verärgerten Anhänger ein: "Madrid vermeidet die Tragödie, aber nicht die Verärgerung des müden Bernabeu"
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Die "L'Equipe" sprach von einem "Real, das sehr, sehr viel Angst hatte"
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In Italien titelte die "Gazzetta dello Sport" ebenfalls mit Ängstlichkeit der Madrilenen: "Real im Viertelfinale, aber mit viel Dusel - Di Matteo kratzt am Wunder"
© Gazzetta dello Sport
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Die "tuttosport" holte ein Wortspiel hervor: "Irreal - ein schlechtes Real verliert 3:4, kommt aber dank Ronaldo weiter"
© tuttosport
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Die englischen Medien wie die "BBC" sprechen davon, dass "Real mit einer Schramme gegen S04 davongekommen ist"
© BBC
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Der "Guardian" titelte: "Real Madrid musste gegen ein niemals aufgebendes Schalke schwitzen, aber verhinderte den Schock"
© The Guardian
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Erinnerungen an Dortmund 2014

Die Königlichen haben es verpasst, den Schalter umzulegen. Nach dem Bilbao-Spiel (0:1) war die Konzentration schon auf den vielleicht in der Liga entscheidenden Clasico gegen den FC Barcelona gerichtet. Schalke? Aus den Augen, aus dem Sinn. Der 2:0-Hinspiel-Erfolg sollte als Polster reichen, außerdem war der Gegner in Deutschland doch hilflos.

Doch an diesem Tag ist alles anders. Irreal wirkte das Spiel in allen Belangen. Erinnerungen an das Rückspiel gegen Borussia Dortmund im letzten Jahr werden wach. Damals sicherte sich Real das Halbfinale trotz beängstigend schwacher Leistung im Signal Iduna Park. Aber das war auswärts, nicht im ehrwürdigen Estadio Santiago Bernabeu.

"Wir haben von Anfang an gemerkt, dass heute etwas geht", sagt Huntelaar. Real erkannte die Gefahr lange nicht, vielleicht erst nach dem 3:4. Da war es aber schon zu spät, die Angst griff um sich, am Ende kämpfe Real ums Überleben und hatte Glück.

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Real: Jeder macht sein Ding

"Wir haben sehr schlecht verteidigt und Schalke hat das gut ausgenutzt. Sie haben gut gespielt, waren aggressiv und haben nicht ganz unverdient diese Höhe an Toren geschossen", sagt Kroos. Er weiß, dass es auch mehr hätten sein können.

Der deutsche Nationalspieler war auch sein Sinnbild, warum es in dieser Phase der Saison bei Real nicht gut läuft. Er hat kaum eine Minute dieser Spielzeit verpasst. Die Last ist schwer auf den Schultern, die Beine heben sich nicht mehr so leicht. Als ihm Ancelotti mit dem lange verletzten Luka Modric zur Seite stellt, stabilisiert sich das Team ein wenig, das Spiel wird sicherer, der Ball läuft besser.

Aber es bleibt die abenteuerliche Defensivleistung, die nichts mit der kompakten Spielweise Madrids in der erfolgreichen, vergangenen Saison zu tun hat. Man hat das Gefühlt: Jeder Spieler macht hier sein Ding.

"Ein riesiges Spiel gemacht"

Als Damir Skomina abpfeift, fällt Ronaldo auf den Rücken. Marcelo schiebt sich das Trikot über das Gesicht. Benedikt Höwedes fährt sich mit beiden Händen durch die Haare, sammelt dann seine Männer ein und geht in die Kurve. Schalke hat gewonnen, ist aber ausgeschieden. "Wir haben Real Madrid geschlagen", fasst Leon Goretzka zusammen: "Dennoch bleibt das blöde Gefühl, dass wir ausgeschieden sind."

Die besten Bilder der Achtelfinal-Rückspiele
BORUSSIA DORTMUND - JUVENTUS TURIN 0:3: Die Fans des BVB waren optimistisch gestimmt und feuerten ihr Team eindrucksvoll an...
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Roman Weidenfeller streckte sich nach allen Leibeskräften, doch all die Mühe war umsonst - der Ball schlug hinter ihm ein
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Over and out! Nachdem Alvaro Morata auf 2:0 erhöhte, waren auch die letzten Hoffnungen des BVB begraben
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FC BARCELONA - MANCHESTER CITY 1:0: Hoch das Bein - Luis Suarez und Vincent Kompany stritten sich um das runde Leder
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Eine Spur eleganter machte es Ivan Rakitic, der ein Messi-Zuspiel technisch wertvoll verwertete...
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...wovon seine Kollegen natürlich äußerst angetan waren und den Torschützen liebevoll in Empfang nahmen
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"Was sollen wir machen", die Ratloigkeit stand City um die Verteidiger Martin Demichelis und Vincent Kompany förmlich ins Gesicht geschrieben
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Als Marc-Andre ter Stegen dann auch noch den schwach getretenen Elfmeter von Sergio Aguero hielt, war Citys Aus besiegelt
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Mensch, den kennen wir doch auch. Mitten unter den Zuschauern schaut Bayern-Coach Pep Guardiola hervor
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ATLETICO MADRID - BAYER LEVERKUSEN 4:2 n.E.: Da zwickt's im Oberschenkel: Atletico-Keeper Moya muss schon früh vom Platz
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Macht nix! Atletico kann auch ohne Moya. Der musste ja auch keine Tore schießen. Das erledigt heute Mario Suarez
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Hau den Gamez! Wenn's mit dem Tore schießen nicht klappt, muss man halt woanders zuschlagen
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Über Freund und Feind hinaus - bei Bernd Leno gibt es keine Gefangenen
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Im Gleichschritt zum Elfmeterschießen - Papadopoulos und Arda Turan machen es vor
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Stefan Kießling verschießt und im Calderon ist die Hölle los: Atletico steht im Viertelfinale
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Bayer Leverkusen scheidet unglücklich aus - der Unglücksrabe des Abends steht noch bei seinen Kollegen
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AS MONACO - FC ARSENAL 0:2: Was machen die denn hier, wenn es in Irland gerade grünes Bier regnet und Kobolde mit ihrem Gold rumtanzen? St. Patrick's Day in Monaco? Naja!
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Wie Autofahren in Italien: Jeder drängelt zum gleichen Punkt und die Massenkarambolage ist angerichtet
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Aaron "Into The Wild" Ramsey hat den Bart schön - und feiert das mit dem Treffer zum 2:0
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Monaco kommt schließlich glücklich weiter. Da kann man auch mal lachen, wenn sich die Gegner gegenseitig zerstören.
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FC BAYERN MÜNCHEN - SCHACHTJOR DONEZK 7:0: Bayern-Maskottchen Berni genoss den frühlingshaften Abend vor der Allianz Arena
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Und die Bayern erwischten einen Start nach Maß - Olexandr Kucher musste gleich in den ersten Minuten wieder runter
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Nach einer guten halben Stunde erzielte Jerome Boateng bereits sein zweites Tor im laufenden Wettbewerb - aus 20 Zentimetern kann man den aber auch mal machen
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Auch Holger Badstuber durfte mal - für ihn war es das erste CL-Tor überhaupt
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Am Ende musste Donezk-Keeper Andriy Pyatov den Ball sieben Mal aus dem Netz holen
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FC CHELSEA - PARIS ST. GERMAIN: War der Regen noch nicht genug, hilft die Rasensprinkleranlage
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David Luiz warf sich gegen seinen Ex-Klub von Beginn an voll rein
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Zlatan Ibrahimovic rauscht mit Oscar zusammen und kassiert seinen vierten Platzverweis in der Königsklasse - Rekord zusammen mit Edgar Davids
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Alter Schwede, das hat geknallt! Ibra ahnt es und sagt schon mal provisorisch "Bye bye!"
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Am Ende jubelte Paris nach 120 turbulenten Minuten über den Viertelfinaleinzug
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REAL MADRID - SCHALKE 04 3:4: Die Vorfreude auf das Achtelfinal-Rückspiel war in der spanischen Hauptstadt förmlich greifbar...
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...doch die Freude währte nur kurz, denn Christian Fuchs schockte Sami Khedira und Co.
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...doch die Freude währte nur kurz, denn Christian Fuchs schockte Sami Khedira und Co.
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In der Folge entwickelte sich ein munteres Scheibenschießen, bei dem ein CR7 natürlich nicht fehlen darf
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In der Folge entwickelte sich ein munteres Scheibenschießen, bei dem ein CR7 natürlich nicht fehlen darf
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Isco und Fabio Coentrao waren mit ihrem Auftritt offenbar nicht zufrieden und wechselten die Sportart zu Sitzfußball
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Isco und Fabio Coentrao waren mit ihrem Auftritt offenbar nicht zufrieden und wechselten die Sportart zu Sitzfußball
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"Fang mich doch, wenn du kannst" - auch der Hunter und San Iker nahmen es mit der Sportart nicht so eng
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FC PORTO - FC BASEL 4:0: Yacine Brahimi hat offenbar ausreichend Zielwasser zu sich genommen und zwirbelte den Freistoß butterweich über die Mauer ins Tor
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FC PORTO - FC BASEL 4:0: Yacine Brahimi hat offenbar ausreichend Zielwasser zu sich genommen und zwirbelte den Freistoß butterweich über die Mauer ins Tor
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"Yeah, Baby" - nach seinem Kunstschuss bejubelt Yacine Brahimi die Führung angemessen
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"Yeah, Baby" - nach seinem Kunstschuss bejubelt Yacine Brahimi die Führung angemessen
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Kurz und schmerzhaft war der Auftritt für Portos Danilo, der nach einem Zusammenprall mit seinem Keeper regungslos liegen blieb
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Kurz und schmerzhaft war der Auftritt für Portos Danilo, der nach einem Zusammenprall mit seinem Keeper regungslos liegen blieb
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Nach langer Verletzungsbehandlung musste Danilo von Sanitätern ins Krankenhaus gebracht werden. Wir wünschen gute Besserung!
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Nach langer Verletzungsbehandlung musste Danilo von Sanitätern ins Krankenhaus gebracht werden. Wir wünschen gute Besserung!
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Kleines Trostpflaster für Danilo: Seine Kollegen hatten keine Probleme damit, den Einzug in die nächste Runde klar zu machen
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Kleines Trostpflaster für Danilo: Seine Kollegen hatten keine Probleme damit, den Einzug in die nächste Runde klar zu machen
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Eine Einordnung fällt so kurz nach der Partie schwer - auf beiden Seiten. Da ist Schalke. Ein junges Team, zuletzt besonders mit einer starken Defensive, aber einem Nackenschlag im Derby. Plötzlich haben sie vier Tore gegen Madrid erzielt, jetzt gilt es, das Gezeigte weiter umzusetzen und auch in der Liga anzugreifen.

"Wir haben ein riesiges Spiel gemacht. Wir waren mutig und haben uns von der Kulisse nicht beeindrucken lassen. Schade, dass wir nicht mehr belohnt worden sind. Das ist super ärgerlich", sagte Höwedes.

"Die Pfiffe sind mehr als verdient"

Dann ist da Real Madrid. Ein Team voller Topstars, das ohne Zweifel zum Favoritenkreis gehört, zuletzt aber aufgrund verschiedener Faktoren weit von seiner Form entfernt ist. Ancelotti wird sich einmal schütteln müssen, das Weiterkommen verbuchen und anschließend daran arbeiten, wieder zum Real Madrid aus 2014 zu werden.

"Wir haben sehr schlecht gespielt, das war nicht gut für das Image des Klubs. Die Pfiffe sind mehr als verdient", sagte Ancelotti auf der Pressekonferenz. Die Probleme sind aufgedeckt worden, allerdings nicht zum ersten Mal: "Ich habe noch immer Vertrauen in meine Strategie, weil ich weiß, dass die Spieler es können. Nur momentan tun sie es nicht."

Durchatmen heißt es jetzt im royalen Lager, sich konzentrieren auf die anstehenden Partien und Schritt für Schritt leere Reserven wieder auffüllen. Dann ist mit ihnen zu rechnen, das hat die vergangene Saison gezeicht, als trotz des Aussetzers in Dortmund am Ende der Titelgewinn stand.

Real Madrid - FC Schalke 04: Die Statistik zum Spiel

Ben Barthmann

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Ben Barthmann(Redaktion)

Ben Barthmann, Jahrgang 1995, ist seit 2013 bei SPOX. Aufgewachsen in München studiert er nebenbei Sportmanagement, ist DFB-Lizenzinhaber und schreibt nicht nur über Fußball, sondern steht selbst als Trainer auf dem Platz. Obwohl das Augenmerk auf den Rasenplätzen dieser Welt liegt, hat er auch ein Herz für UFC, Darts, Tennis und die WWE.

2. November
1. November

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