wird geladen

Champions League, Achtelfinale

Traumtore bringen Porto den Sieg

Dienstag, 10.03.2015 | 22:35 Uhr
Sekunden vor dem 1:0: Brahimi (l.). hebt den Ball über die Mauer
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Primera División
So21:15
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta

Im Rückspiel des Achtelfinals der Champions League hat sich der FC Porto dank eines verdienten 4:0 (1:0)-Erfolgs gegen den FC Basel für das Viertelfinale qualifiziert. Das Hinspiel in der Schweiz war 1:1 ausgegangen.

Vor 43.111 Zuschauern im Estadio do Dragao sorgte Yacine Brahimi mit einem sehenswerten Freistoß bereits in der Anfangsphase für die Führung (14.). Nach der Pause machten Hector Herrera (47.) und Casemiro (57.), ebenfalls mit einem sagenhaften Freistoßtreffer den Deckel auf die Partie.

Erstmals seit dem 7. November gelangen einem Team in einem CL-Spiel zwei Freistoßtore. Zuletzt glückte dies dem FC Bayern (Schweinsteiger und Robben).

Vincent Aboubakar setzte mit dem 4:0 (76.) noch eins drauf.

Die Auslosung des Viertelfinales findet am 20. März in Nyon statt.

Reaktionen:

Julen Lopetegui (Trainer Porto): "Es war kein leichtes Spiel, sondern ein schwieriger Weg für uns. Ich bin stolz auf meine Spieler, sie haben den Sieg verdient. Danilo? Es sieht so aus, als ob es nur ein Schreck gewesen wäre, es war dramatisch. Wir widmen ihm diesem Sieg."

Luca Zuffi (Basel): "Wir sind enttäuscht. Nach der ersten Halbzeit war noch alles möglich. Die zwei Tore danach sind einfach zu schnell passiert. Insgesamt war es eine gute Champions-League-Kampagne von uns. Aber wir sind hier untergegangen in der zweiten Halbzeit. Das kann es einfach nicht sein."

Alle Stimmen zum Achtelfinale

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Im Vergleich zum 1:0 bei Sporting Braga am vergangenen Wochenende gibt es nur eine Änderung bei Porto. Vincent Aboubakar spielt für Jackson Martinez, der mit einer Adduktorenverletzung ausfällt.

Auch beim FC Basel gibt es im Vergleich zum 3:0 gegen Thun vom vergangenen Wochenende nur eine Änderung. Oldie Walter Samuel spielt für Marek Suchy (Gelbsperre).

13.: Starker Ballgewinn von Casemiro, der Tello sofort bedient. Samuel agiert hölzern und bringt Tello zu Fall. Freistoß fast an der Strafraumgrenze...

14., 1:0, Brahimi: Und der Algerier lässt sich die Chance nicht entgehen! Brahimi hebt den Ball gefühlvoll über die Mauer, rechts oben klingelt's. Bereits der 5. CL-Treffer für ihn. Keine Chance für Vaclik.

22.: Nach einen brutalen Zusammenprall zwischen Danilo und Fabiano, muss Ersterer ausgewechselt werden. Das sah gar nicht gut aus. Mit einer Halskrause wird der Brasilianer direkt in den Krankenwagen gebracht. Für ihn kommt Martins Indi ins Spiel.

33.: Fehlpass der Schweizer, genau auf Aboubakar, der den Ball mit dem Kopf annimmt und sofort den Abschluss aus gut 28 Metern sucht. Millimeter rechts am Kasten vorbei.

40.: Fast das 2:0! Herrera zieht auf halbrechts in den Strafraum und muss eigentlich nur noch einen seiner beiden Mitspieler im Zentrum bedienen, doch dann ist es Schär, der den Pass in die Mitte abfängt und so seinen Fehler wiedergutmacht.

44.: Erste Chance für die Gäste. Zuffi schlägt eine scharfe Flanke von links rein, die Marcano in letzter Not vor Streller klärt. Der Nachschuss der Baseler landet dann nur Zentimeter neben dem rechten Pfosten

47., 2:0, Herrera: Wieder ist es Brahimi, der sich auf links durchsetzt. Diesmal bedient er Herrera am Strafraum. Der Mexikaner hat ganz viel Zeit und dreht den Ball ins rechte Eck. Schönes Tor.

57., 3:0, Casemiro: Freistoß aus 27 Meter. Casemiro legt sich die Kugel zurecht. Und jagt das Ding in den linken Knick! Traumtor zum 3:0.

61.: Geht doch bei Basel! Nach einer Hereingabe von links in den Rücken der Abwehr kommt Zuffi aus zwölf Metern zum Schuss, Fabiano kann gerade so parieren.

76., 4:0, Aboubakar: Mit ein, zwei Körpertäuschungen macht Aboubakar am Strafraumrand unter anderem Samuel nass und haut die Kugel dann mit einem fulminanten Schuss zum 4:0 ins rechte Eck. Wieder keine Chance für Vaclik.

90.+1: Nach einem abermaligen Foul fliegt Oldie Samuel mit Gelb-Rot vom Platz.

Fazit: Absolut verdienter Sieg für den FC Porto, der somit völlig zurecht im Viertelfinale steht.

Die Champions League geht in die heiße Phase - Jetzt bei Tipico wetten!

Der Star des Spiels: Casemiro. Die Leihgabe von Real Madrid war Lenker und Denker des Porto-Spiels. Leitete die Führung nach seinem Monster-Tackling ein und erzielte nach der Pause ein absoluter Traumtor. Ganz starker Auftritt des Brasilianers. Auch stark: Brahimi.

Der Flop des Spiels: Walter Samuel. War deutlich zu langsam und sichtlich überfordert. Wusste sich meist nur mit Fouls zu helfen und flog kurz vor Schluss dann auch vom Platz. Verursachte den Freistoß, der zum frühen Rückstand führte.

Der Schiedsrichter: Jonas Eriksson (Schweden). Im Großen und Ganzen ein solider Auftritt. Muss Gashi allerdings in der 30. Minute nach seinem Ellenbogenschlag gegen Aboubakar vom Platz stellen. In der 72. Minute gab es zudem schon Referees, die nach der Aktion von Martins Indi gegen Embolo auf den Punkt zeigten.

Das fiel auf:

  • Porto im klassischen 4-3-3, mit sehr offensiven Außenverteidigern. Dadurch hatten die Portugiesen im Offensivspiel auf den Flügeln immer mehrere Optionen, was den FC Basel vor größere Probleme stellte.
  • Technisch war der FC Porto den Schweizern deutlich überlegen, wodurch sich der FCB nur durch Fouls zu helfen wusste. Offensiv kam anfangs gar nichts, auch weil sich Basel nicht konstruktiv aus dem Pressing von Porto befreien konnte.
  • Allerdings zwangen die Gastgeber den FC Basel durch cleveren Druck auf den Ball zu vielen unnötigen Fehlern. Erst kurz vor der Pause kam der Schweizer Meister ins Spiel.
  • Hatte Basel dann mal die Möglichkeit, gefährlich vor das portugiesische Tor zu kommen, spielte die Elf von Paulo Sousa die Angriffe viel zu hektisch und unkonzentriert zu Ende.

FC Porto - FC Basel: Die Statistik zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung