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Bayer siegt dank Calhanoglu-Fackel

Mittwoch, 25.02.2015 | 22:24 Uhr
Rumms! Hakan Calhanoglu drischt die Kugel zur Führung für die Werkself in die Maschen
© getty
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Bayer Leverkusen hat sich eine gute Ausgangslage für das Weiterkommen im Achtelfinale der Champions League geschaffen. Im Hinspiel gegen den spanischen Meister Atletico Madrid gewann die Elf von Coach Roger Schmidt mit 1:0 (0:0).

Vor 26.230 Zuschauern in der BayArena sorgte Hakan Calhanoglu nach einer torlosen ersten Hälfte in der 57. Minute für das Tor des Tages für die Werkself.

Auf Seiten Atleticos sah Diego Godin seine zweite Gelbe Karte und wird den Colchoneros im Rückspiel am 17. März im Vicente Calderon fehlen. Auch Tiago wird nach seiner Geb-Roten Karte (76.) im zweiten Aufeinandertreffen zusehen müssen.

Alle Stimmen zu den Achtelfinalspielen

Die Reaktionen:

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Mit dem 1:0 können wir sehr gut leben. Wir haben alle Möglichkeiten. Wir sehen das ganz klar als Chance, ins Viertelfinale einzuziehen. Die Mannschaft hat das hervorragend gemacht. Sie hat wenig zugelassen und immer wieder Aktionen nach vorn gehabt und eine gewisse Reife gezeigt. Deswegen sind wir als verdienter Sieger vom Platz gegangen."

Diego Simeone (Trainer Atletico Madrid): "Leverkusens Torwart hat wirklich sehr gut gehalten. Leverkusen hat sich einen Vorteil erspielt. Wir hätten noch ein Tor machen können. Leider hat das nicht geklappt. Aber ich denke, dass es eine gute Grundlage ist."

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Zwei Überraschungen in der Startelf der Leverkusener. Coach Roger Schmidt stellt Hilbert hinten rechts in die Viererkette und schickt Bender trotz Meniskusquetschung von Beginn an aufs Feld. Kießling muss wie schon gegen Augsburg zuschauen, Drmic stürmt an vorderster Front.

Nach dem souveränen 3:0 gegen Almeria vom Wochenende sieht Diego Simeone keinen Grund für Veränderungen und schickt bei Atletico dieselbe Elf auf den Platz. Heißt: Torres sitzt auf der Bank, Mandzukic beginnt als einzige Spitze.

7.: Die Werkself darf zum ersten Mal Tempo aufnehmen und fährt einen gefährlichen Konter. Calhanoglu bedient Bender am Sechzehner, der den völlig blanken Hilbert rechts übersieht und ein klägliches Schüsschen aus 16 Metern weit neben das Tor setzt. Da war viel mehr drin!

12.: Moya segelt unter einer Ecke von Calhanoglu hindurch, doch der Ball erreicht erst an der Strafraumgrenze einen Leverkusener. Wendell versucht's direkt, in seinen misslungenen Aufsetzer hält Spahic wenige Meter vor dem Tor den Schlappen. Mandzukic klärt auf der Linie vor seinem Keeper!

26.: Was für ein Strich! Spahic traut sich mit nach vorne, wird knappe 30 Meter vor dem Kasten nicht wirklich entscheidend gestört - und hält einfach mal drauf. Die Kugel klatscht genau ans Lattenkreuz. Glück für Atletico!

38.: Siqueira hat Muskelprobleme, für den Außenverteidiger geht's nicht weiter. Gamez kommt ins Spiel.

39.: Ein abgefälschter Schuss wird rechts im Strafraum zur gefährlichen Vorlage für Turan. Der Türke chippt den Ball quer in die Mitte, wo Leno die Kugel im letzten Moment vor dem völlig blanken Griezmann wegfischt!

42.: Bitter! Mit Niguez ist der nächste Rojiblanco verletzt. Raul Garcia ersetzt den Mittelfeldspieler.

45.: Leverkusen bekommt nach einer Ecke die Kugel nicht weg. Tiago setzt links im Sechzehner zum Seitfallzieher an, der Schuss ist von zwei Bayer-Verteidigern verdeckt - und trotzdem taucht Leno ab und holt die Pille aus dem Eck. Monster-Safe!

57., 1:0, Calhanoglu: Wuuusch! Bellarabi geht mit Tempo von links quer zum Sechzehner, schießt aber nicht, sondern steigt an der Strafraumgrenze auf die Pille. Mit der Hacke legt er auf den eingelaufenen Calhanoglu ab, der den Ball rechts im Strafraum fein mitnimmt und ihn aus spitzem Winkel mit Schmackes unters Dach donnert!

74.: Drmic alleine gegen den Rest der Welt! Der Angreifer zieht beim Konter von links in die Mitte und versucht den Abschluss im Fallen von der Sechzehner-Kante - Moya packt zu. Da wäre ein Abspiel wohl die bessere Variante gewesen...

76.: Tiago, schon in der ersten Hälfte verwarnt, senst Bellarabi vollkommen unnötig im Mittelfeld um. Ganz klarer Platzverweis!

Fazit: Leverkusen geht nach einer bärenstarken Leistung in einer intensiven Partie als völlig verdienter Sieger vom Platz. Von Atletico kam vor allem nach vorne viel zu wenig.

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Der Star des Spiels: Karim Bellarabi erwischte einen Sahnetag. Spulte ein enormes Pensum ab, war kämpferisch voll auf der Höhe und im Angriffsspiel der auffälligste Leverkusener. Bereitete zudem das Siegtor clever vor und holte den Platzverweis von Tiago heraus.

Der Flop des Spiels: Tiago hatte mit 41 Ballaktionen nicht den erhofften Zugriff auf Mittelfeld und Spielgeschehen für die Rojiblancos. Zudem genau in der Phase, in der Atletico endlich besser ins Spiel kam, mit einer richtig dämlichen Aktion, die zu seinem Platzverweis führte.

Der Schiedsrichter: Pavel Kralovec (Tschechien) hatte die hitzige Partie nicht immer voll im Griff und zeigte ein paar Wackler in der Zweikampfbewertung. Die Gelbe Karte gegen Papadopoulos (36.) war ein Witz. Richtig hingehen, weder bei Juanfrans Einsteigen gegen Wendell (45.), noch dem vermeintlichen Handspiel des Brasilianers (60.) auf den Punkt zu zeigen. Gut gesehen, Torres' vermeintlichen Ausgleich abzupfeifen, weil der Eckball davor bereits im Aus war.

Das fiel auf:

  • Leverkusen übernahm zur Überraschung vieler von Anfang an die Kontrolle über die Partie und hatte zur Pause 65 Prozent Ballbesitz. Die Gäste aus Spanien riegelten mit einer Fünfer- und einer Viererkette hinter der einzigen Spitze Mandzukic ab, agierten im Spiel gegen den Ball ungewohnt passiv und lauerten zunächst auf Kontermöglichkeiten.
  • Die gewährte ihnen die wiederum sehr effektiv pressende Werkself aber so gut wie nie. Bayer präsentierte sich bei Ballbesitz der Rojiblancos sehr homogen, abgeklärt und verlor so gut wie nie die Ordnung. Wenn's bei den Rotweißen gefährlich wurde, dann bei Standards.
  • Bei den Offensivaktionen fehlte es den Leverkusenern aber in den meisten Fällen an Präzision und Übersicht. Waren die schnellen Angriff bis zum Sechzehner meistens lehrbuchmäßig vorgetragen, kam der letzte Pass zu selten an - was sich jedoch im zweiten Abschnitt besserte
  • Auch mit der Einwechslung von Torres für Turan schaffte es Atletico nicht, das Offensivspiel merklich anzukurbeln. Vielmehr war es die Werkself, die nun gefährlich ins Kontern kam.
  • Die giftige Atmosphäre breitete sich bis auf die Trainerbank aus. Schon in der ersten Halbzeit gerieten die Coaches Roger Schmidt und Diego Simeone bei einem heftigen Wortgefecht aneinander. Für beide ging's jedoch an der Seitenlinie weiter.

Leverkusen - Atletico: Die Statistik zum Spiel

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