wird geladen

Bayer stößt Tür zum Achtelfinale auf

Von Daniel Reimann
Dienstag, 04.11.2014 | 19:55 Uhr
Zenit und Leverkusen lieferten sich ein hart umkämpftes Duell
© getty
Advertisement
NFL
Sa21.01.
US-Kommentar gesucht? DAZN lässt dir die Wahl!
Ligue 1
Live
Monaco -
Nizza
Club Friendlies
FC St. Pauli -
VfL Bochum 1848
Ligue 1
Amiens -
Montpellier
Ligue 1
Angers -
Troyes
Ligue 1
Guingamp -
Lyon
Ligue 1
Lille -
Rennes
Ligue 1
Metz -
St. Etienne
Ligue 1
Toulouse -
Nantes
Copa del Rey
DAZN-Konferenz: Copa del Rey
Copa del Rey
Atletico Madrid -
FC Sevilla
Copa del Rey
Valencia -
Alaves
Ligue 1
PSG -
Dijon
Copa del Rey
Espanyol -
FC Barcelona
Indian Super League
Mumbai City -
Bengaluru
Copa del Rey
Leganes -
Real Madrid
Primeira Liga
Setubal -
Sporting
Ligue 1
Caen -
Marseille
Championship
Derby County -
Bristol City
Primera División
Getafe -
Bilbao
Primeira Liga
FC Porto -
Tondela
Primera División
Espanyol -
FC Sevilla
Premier League
Brighton -
Chelsea
Championship
Aston Villa -
Barnsley
Primera División
Atletico Madrid -
Girona
Ligue 1
Nantes -
Bordeaux
Premier League
Man City -
Newcastle
Primera División
Villarreal -
Levante
Championship
Sheffield Wed -
Cardiff
Ligue 1
Amiens -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Toulouse
Ligue 1
Rennes -
Angers
Ligue 1
Straßburg -
Dijon
Ligue 1
Troyes -
Lille
Premier League
Arsenal -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Las Palmas -
Valencia
Premier League
West Ham -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Man United (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Watford (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Bromwich (DELAYED)
A-League
Melbourne City -
Adelaide Utd
Primera División
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
Saint-Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis

Bayer Leverkusen hat am 4. Spieltag der Champions-League-Gruppenphase einen wichtigen 2:1-Auswärtssieg bei Zenit St. Petersburg eingefahren und ist nun dem Achtelfinale ganz nah.

Vor 15.000 Zuschauern im Petrovski Stadium traf Heung-Min Son für Leverkusen in der zweiten Hälfte per Doppelpack (68., 72.). Kurz vor Schluss erzielte Salomon Rondon für Zenit noch den Anschlusstreffer (88.).

Leverkusen steht damit in er Gruppe C weiter an der Tabellenspitze und hat auf Platz drei nun fünf Punkte Vorsprung bei noch zwei ausstehenden Spielen.

Zenit St. Petersburg hingegen bleibt mit vier Punkten an dritter Stelle und wird in den letzten beiden Partien ums Achtelfinale kämpfen müssen.

Am kommenden Spieltag (26.11.) muss die Werkself gegen den AS Monaco ran, während Zenit auf Benfica trifft.

Reaktionen:

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Wir sind sehr diszipliniert aufgetreten und haben uns den Sieg verdient. Großes Lob an Emir Spahic, er hat auf die Zähne gebissen. Die Freistoßvariante zum 1:0 wollten wir eigentlich schon im Hinspiel ausprobiert haben."

Rudi Völler (Sportdirektor Leverkusen): "Wir haben konzentriert gespielt und auch gut angefangen. Danach ist Zenit stärker geworden, vor allem Hulk ist immer gefährlich. Nach der Pause haben wir es gut gemacht und verdient gewonnen."

Heung-Min Son (Leverkusen) über das Freistoßtor: "Hakan wollte schießen. Karim kam dann zu uns und sagte, wir sollten die Variante spielen. Zum Glück hat das gut geklappt."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Zenit beginnt im 4-2-3-1 mit zwei Änderungen im Vergleich zum Hinspiel: Shatov und Kerzhakov ersetzen Rondon (Bank) und Faizulin (nicht im Kader).

Leverkusen beginnt mit Calhanoglu auf der Sechs und Brandt in der Offensive. Links hinten ersetzt Jadvej Wendell.

8.: Donati mit einer ersten Flanke in den Strafraum, diese wird zu kurz geklärt und Bellarabi kann aus 18 Metern Maß nehmen. Der erste Warnschuss fällt noch etwas zu hoch aus.

13.: Eine Freistoßflanke von Hulk aus riesiger Distanz segelt an Freund und Feind vorbei. Leno sieht verdutzt zu, wie die Kugel an den linken Pfosten kracht.

22.: Leno! Idealer Pass von Danny in die Gasse zu Kerzhakov, aber Zenits Mittelstürmer scheitert an einer Fußabwehr des Bayer-Schlussmanns.

24.: Danny mit dem Steilpass auf Kerzhakov, der trifft aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Leno hat auch den Winkel geschickt verkürzt.

32.: Starkes Solo von Kießling in den Strafraum, dann prüft Bellarabi Juri Lodygin mit einem Flachschuss von knapp außerhalb des Sechzehners.

68., 0:1, Son: Alles rechnet mit einem direkten Freistoß von Calhanoglu, aber er spielt nur flach an den Sechzehner zu Bellarabi. Zurückgelegt zu Son und der packt seine sensationelle Schusstechnik aus und trifft aus 20 Metern unhaltbar ins rechte Eck. Tolle Variante!

72., 0:2, Son: Son hat nicht nur einen gewaltigen Schuss, er ist auch pfeilschnell. Diesmal der Abschluss mit links und viel Gefühl, Lodygin ist erneut machtlos. Kießling leitete die Szene mit einem perfekten Steilpass ein.

88., 1:2, Rondon: Jetzt auch Zenit mit einem höchst sehenswerten Treffer. Eine Co-Produktion der beiden Einwechselspieler, Ryazantsev mit dem perfekten Pass in den Strafraum und Rondon mit einer technisch ganz anspruchsvollen Direktabnahme.

Fazit: Leverkusen überstand die Drangphase von Zenit in der ersten Hälfte glücklich, steigert sich dann aber nach der Pause. Insgesamt ein hart erarbeiteter Dreier.

Der Star des Spiels: Heung-Min Son. Sein Fernschuss war schon allererste Sahne. Wie er dann aber vor dem zweiten Tor seinen eher schmächtigen Körper geschickt zwischen Ball und Gegner brachte, trotz wackliger Balance ruhig blieb und cool einschob, verdient Bewunderung. Starker Auftritt des Matchwinners.

Der Flop des Spiels: Oleg Shatov. Hulk und Co. stellten die Werkself oft vor Probleme. Einzig Shatov fiel im Offensivquartett der Russen merkbar ab. Der Linksaußen fand nur selten Bindung zum Spiel und war auf seinem linken Flügel weitestgehend abgemeldet. Leistete sich obendrein einige Fehlpässe.

Der Schiedsrichter: Alberto Undiano Mallenco (Spanien) begann recht kleinlich, sah sich aber im Verlauf des Spiels auch härteren Zweikämpfen ausgesetzt. In Halbzeit zwei gab es einige sehr knifflig zu bewertende Aktionen, die meist zugunsten von Leverkusen gewertet wurden. Zumindest beim Foul von Jedvaj an Hulk (62.) lag Mallenco jedoch falsch.

Das fiel auf:

  • Beide Teams gingen von Beginn an ein unheimliches Tempo. Zenit und Bayer schenkten sich nichts, Zweikämpfe wurden hart geführt - wer zurückzieht, verliert. Die Intensität war zu jedem Zeitpunkt gewaltig.
  • Leverkusen stand extrem hoch, um das eigene Pressing möglichst früh ansetzen zu können. Der Ballführende oder Ballempfänger wurde sofort und direkt angelaufen, Raumdeckung und Absicherung wurden bewusst vernachlässigt. Das funktionierte allerdings nur zeitweise und gleichzeitig drohte Bayer damit ins Verderben zu rennen.
  • Mit ihrem riskanten Pressing bot die Werkself auch enorme Räume für Konter, die Zenit mit einem schnellen, vertikalen Direktspiel gut nutzte. Oft war der Defensivverbund auf sich allein gestellt, wenn Witsel oder Danny das Spiel der Russen plötzlich schnell machten.
  • Besonders auffällig: Bei Zenit klappte die Abseitsfalle vorbildlich, Kießling und Co. wurden häufig zurückgepfiffen. Bei Bayer hingegen fehlte es manchmal an der Feinabstimmung, zum Beispiel als Toprak viel zu hoch stand, Kerzhakov duchstartete und Spahic vergaß, zu den zwei Meter höheren Außenverteidigern aufzurücken.
  • Nach Wiederanpfiff stand Bayer kompakter, riskierte offensiv nicht mehr ganz so viel. Dennoch mussten Spahic und Toprak oft mit überlebenswichtigen Grätschen retten. Nach dem Führungstreffer bot Zenit größere Lücken, die den konterstarken Gästen in die Karten spielten.

Zenit St. Petersburg - Bayer Leverkusen: Die Statistik zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung