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"Ich hätte das 0:0 mitgenommen"

Von Daniel Reimann
Donnerstag, 18.09.2014 | 09:29 Uhr
Matthias Sammer feierte mit Bayern einen 1:0-Sieg über Manchester City
© getty
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Der Last-Minute-Sieg der Bayern gegen Manchester City lässt auch Sport-Vorstand Matthias Sammer jubeln. Dabei wäre er sogar mit weniger schon zufrieden gewesen. Sammer im Interview über Guardiolas Risiko, Boatengs Emotionen und die stärkste CL-Gruppe ever.

Frage: Herr Sammer, haben Sie noch mit einem späten Tor gerechnet?

Matthias Sammer: Wir sind als FC Bayern immer in der Lage, in den Schlussminuten ein Tor zu erzielen. Natürlich brauchst du ein bisschen Glück. Daran geglaubt haben wir immer. Es ist in einer solchen Phase trotzdem wichtig, zunächst aufzupassen, dass man in keinen Konter läuft.

Frage: Wie wichtig ist ein Auftaktsieg zu Hause in dieser Gruppe?

Sammer: Ich habe schon vorher gesagt, dass es eine extrem schwere Gruppe ist. Wir haben in dieser Gruppe Spiel für Spiel nur Endspiele. Ich glaube, es gab bisher in der Champions League keine stärkere Gruppe. ManCity und AS Rom sind zwei super Mannschaften. Das 5:1 von Rom gegen Moskau hat mich jedoch ein wenig überrascht. Möglicherweise sind die einen doch besser als gedacht und die anderen vielleicht ein wenig schlechter, als ich sie eingeschätzt habe.

Frage: Jerome Boateng hat sehr emotional mit Pep Guardiola gejubelt. Ein Beleg für das gute Verhältnis der beiden?

Sammer: Boateng ist mit Jupp Heynckes Champions-League-Sieger geworden. Wenn der Jupp da gewesen wäre, hätte er ihn genauso umarmt. Und wenn ein anderer im Weg gestanden wäre, dann den vielleicht auch. Jerome hat heute viele Emotionen und Klasse gezeigt. Er hat dem Trainer damit für sein Vertrauen gedankt. Aber ich würde bei all der Dramatik nicht ganz so viel hineininterpretieren.

Frage: Mehdi Benatia hat sein erstes Spiel für Bayern gemacht. Wie fanden Sie seine Leistung?

Sammer: Benatia hat super gespielt. Er hat noch nicht lange trainiert. Er wird sich körperlich noch anpassen. Aber wir sind sehr froh, dass er bei uns ist. Er hat eine gute Ausstrahlung, viel Präsenz und ein gutes Passspiel. Und er fegt dazwischen, wenn es sein muss. Das hat man ein paar Mal gesehen.

Frage: War es nicht auch ein wenig riskant, Benatia und Rafinha nebeneinander spielen zu lassen? Der eine war neu, der andere lange verletzt...

Sammer: Es war schon ein wenig riskant. Aber wir haben auch in der Rehabilitation intensiv gearbeitet. Mehdi auch schon mit der Mannschaft trainiert, Rafinha weniger. Im ersten Spiel ist das aber normalerweise kein so großes Risiko. Wir müssen die Jungs gut pflegen. Wenn man dann gut durchkommt, sehe ich keine Probleme.

Frage: Nach 27 Minuten wurde von Dreier- auf Viererkette umgestellt. Eine taktische Marschroute oder Spontanität?

Sammer: Spontan wäre schlecht. Wir haben einen Trainer, der das Spiel sehr gut liest. Er hat das Gefühl, als wäre er mittendrin. Er weiß, was der Mannschaft in verschiedenen Konstellationen gut tut. Deshalb hat er umgestellt.

Frage: Pep Guardiola steht ständig an der Außenlinie, manchmal sogar beinahe auf dem Spielfeld. Wie ist das für sie?

Sammer: Der Jupp Heynckes stand schon öfters ein bisschen im Weg, Guardiola auch. Ich sag es ihm dann immer kurz, dann habe ich wieder bessere Sicht.(lacht)

Frage: Wie haben Sie die emotionalen 90 Minuten erlebt?

Sammer: Ich war ruhig. Ich hätte auch das 0:0 mitgenommen. Ich habe schon vor dem Spiel gesagt, dass City ein super Gegner ist. Ich bin happy über den Sieg, aber für mich war die grundsätzliche Stabilität der Mannschaft heute wichtig. Natürlich haben wir mal einen Fehler gemacht. Aber die Mannschaft hat gefightet und sich hervorragend präsentiert.

Frage: Nun trifft Bayern in der Bundesliga auf Hamburg, wo zuletzt der Trainer entlassen wurde. Wie gehen Sie mit dieser Konstellation um?

Sammer: Das gefällt mir nicht. Die Trainerkonstellation, wie sie sich dort darstellt, zieht womöglich Änderungen im System nach sich. Wir haben keine Angst, aber müssen gut regenerieren, uns seriös auf das Spiel vorbereiten. In der Bundesliga können wir nichts liegen lassen. Zweieinhalb Tage nach einem Highlight ist das nicht so einfach. Wenn wir es nicht schaffen, haben wir ein Problem.

Frage: Holger Badstuber musste abermals operiert werden. Wie geht es ihm?

Sammer: Diese Geschichte wird komplett ausheilen. So etwas gehört im Leistungssport dazu. Manche glauben, einem Profi regnet es nur die goldene Ananas vom Himmel. Da gibt es aber auch harte Zeiten. Badstuber ist aufgrund seiner Verletzungen durch ein Stahlbad gegangen. Er wird zurückkehren. Er tut uns sehr gut.

Bayern München - Manchester City: Die Statistik zum Spiel

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