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Champions League, 3. Spieltag

Adriano auf dreifacher Rekord-Jagd

SID
Dienstag, 21.10.2014 | 22:52 Uhr
Luiz Adriano (m.) traf für Donezk gleich fünf Mal
© getty
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So viel hat ein Champions-League-Abend erst selten geboten! Die meisten Tore, die je an einem CL-Tag gefallen sind, in Borisov wird durch Luiz Adriano ein Rekord nach dem anderen gebrochen und der FC Barcelona muss gegen Ajax Amsterdam am Ende nur kurz zittern. Währenddessen quält sich Paris Saint-Germain zu einem knappen Auswärtssieg in Nikosia, der FC Chelsea fertigt NK Maribor ab und Porto schlägt Athletic Bilbao.

Gruppe E

ZSKA Moskau - Manchester City 2:2 (0:2)

Tore: 0:1 Agüero (29.), 0:2 Milner (38.), 1:2 Doumbia (64.), 2:2 Natcho (86., FE)

Ein rundum gelungener Arbeitstag für Seydou Doumbia. Der Stürmer kam zur Halbzeit in die Partie und weckte bis dahin schläfrige Gastgeber auf. Gegen ein in der ersten Halbzeit dominant auftretendes City lagen die Russen schnell zurück. Der Mann der letzten Tage, Sergio Agüero, erzielte zuerst selbst die Führung, um wenige Minuten später für James Milner aufzulegen.

Dann kam Doumbia - und mit ihm die Wende. Erst wurde der Joker noch von Fernando mit einer grenzwertigen Grätsche gestoppt, um dann noch humpelnd den Anschlusstreffer zu erzielen. Wenige Minuten vor Schluss holte er einen fragwürdigen Elfmeter heraus, als Schiedsrichter Istan Vad auf Foul von Aleksander Kolarov entschied. An Bebras Natcho gingen die Diskussionen vorbei, er zeigte sich eiskalt vom Punkt und sicherte ZSKA den ersten Punkte in der Gruppe E.

AS Rom - FC Bayern München 1:7 (0:5)

Tore: 0:1 Robben (8.), 0:2 Götze (23.), 0:3 Lewandowski (25.), 0:4 Robben (30.), 0:5 Müller (36.), 1:5 Gervinho (66.), 1:6 Ribery (78.), 1:7 Shaqiri (80.)

Hier geht's zur Analyse

Gruppe F

FC Barcelona - Ajax Amsterdam 3:1 (2:0)

Tore: 1:0 Neymar (7.), 2:0 Messi (24.), 2:1 El Ghazi (88.), Sandro Ramirez (90.)

Barca begann schwungvoll und spielte mit einer schönen Kombination durch die Mitte Messi frei. Der Argentinier legte überlegt quer auf Neymar, der aus halblinker Position bereits nach sieben Minuten zum 1:0 traf. Die frühe Führung spielte den Katalanen in die Karten. Nach Zuckerpass von Andres Iniesta tauchte Messi vor Ajax-Keeper Cillessen auf. Der Niederländer kam zwar an den Ball, konnte ihn aber nicht entscheidend abwehren und so kullerte er ins Tor.

Im zweiten Durchgang waren die Spanier weiter tonangebend, sparten sich insgesamt aber dennoch die Kräfte für den anstehenden Clasico am Wochenende.

Dennoch war Barca dem dritten Treffer stets näher als Ajax dem Anschluss. Praktisch aus dem Nichts fiel trotzdem der Anschlusstreffer für die Niederländer: Anwar El Ghazi ließ Marc-Andre ter Stegen, der bis dahin einen ereignislosen Abend erlebte, keine Chance. Zwar mussten die Gastgeber noch einmal zittern, allerdings nur für kurze Zeit. Joker Sandro Ramirez stellte den alten Abstand wieder her und traf zum hochverdienten 3:1-Endstand (90.).

APOEL Nikosia - Paris Saint-Germain 0:1 (0:0)

Tor: 0:1 Edinson Cavani (87.)

Ein neues Bild bot sich gleich zu Beginn des Spiels: Bei PSG bildeten erstmals David Luiz und Thiago Silva das Innenverteidiger-Duo im Dress der Franzosen.

Den Parisern half das zunächst allerdings nicht sonderlich, viel eher drückte der Schuh in der Offensive. Zwar kontrollierten die Gäste das Spiel, die Zyprioten standen aber sicher in der Verteidigung. Folglich gelang es Paris kaum, nennenswerte Chancen zu kreieren. Die Gastgeber setzten dagegen auf Konter, blieben aber ebenfalls harmlos.

Erst im zweiten Durchgang gab es die erste große Möglichkeit des Spiels. Nikosias Tiago Gomes überwand mit einem Kopfball Salvatore Sirigu, David Luiz konnte allerdings für seinen Keeper auf der Torlinie retten (56.). Die Partie wurde folglich etwas offener, allerdings nur für kurze Zeit. Bis zum Ende des Matches plätscherte das Spiel vor sich hin. Dennoch gelang PSG kurz vor Schluss der Lucky Punch: Edinson Cavani bugsierte das Leder nach einem Kraftakt aus elf Metern über die Linie und schoss sein Team zu einem sehr schmeichelhaften Dreier.

Gruppe G

Chelsea - Maribor 6:0 (3:0)

Tore: 1:0 Remy (13.), 2:0 Drogba (23./HE), 3:0 Terry (31.), 4:0 Viler (54./ET), 5:0, 6:0 Hazard (77./FE, 90.)

Besonderes Vorkommnis: Ibraimi schießt Foulelfmeter an den Pfosten (64.)

Nach forschem Beginn auf beiden Seiten und einer gefährlichen Schusschance von Alex Mertelj für die Gäste war es Loic Remy, der in typischer Robben-Manier vom rechten Flügel nach innen zog und die Blues mit einem satten Flachschuss in Führung brachte. Maribor zeigte sich vom Rückstand zunächst unbeeindruckt und versuchte, prompt zurückzuschlagen. Agim Ibraimi kam zum Abschluss, Petr Cech, der für den geschonten Thibaut Courtois auflief, konnte den gefährlichen Aufsetzer nur mit Mühe zur Ecke klären.

Wenig später leistete sich Ales Mertelj dann aber einen folgenschweren Fehler und stoppte eine Flanke von der linken Seite mit der Hand. Schiedsrichter Danny Mackelie aus den Niederlanden entschied sofort auf Elfmeter. Diesen verwandelte Didier Drogba, der für den verletzten Torschützen Remy eingewechselt worden war, souverän. Die Vorentscheidung fiel dann infolge einer Ecke der Gäste. Die Blues konterten mustergültig, Abwehrchef John Terry schloss nach einem Sprint über das gesamte Feld im Fünfer nach Vorlage von Cesc Fabregas ab.

In der zweiten Hälfte legte der Gastgeber dann noch zwei Treffer nach. Nach einer mustergültigen Ballstaffette war es Eden Hazard, der den Ball von rechts aus spitzem Winkel aufs Tor brachte - die Kugel sprang von Vilers Wadenbein ins Netz. Die beste Chance auf den Ehrentreffer vergab schließlich Ibraimi, dessen an ihn verschuldeter Foulelfmeter am rechten Pfosten landete (64.). Besser machte es Blues-Spielmacher Hazard, der mit seinem Foulelfmeter (77.) und einem weiteren Tor den Endstand herstellte.

Schalke 04 - Sporting Lissabon 4:3 (1:1)

Tore: 0:1 Nani (16.), 1:1 Obasi (34.), 2:1 Huntelaar (50.), 3:1 Höwedes (60.), 3:2 Adrien Silva (64.), 3:3 Adrien Silva (78.), 4:3 Choupo-Moting (90., HE)

Hier geht's zur Analyse

Gruppe H

BATE Borisov - Shakhtar Donezk 0:7 (0:6)

Tore: 0:1 Teixeira (11.), 0:2 Adriano (28./HE), 0:3 Costa (35.), 0:4 Adriano (36.), 0:5 Adriano (40.), 0:6 Adriano (44.), 0:7 Adriano (82./FE)

Donezk schreibt Geschichte! Gegen ein völlig überfordertes Team aus Borisov knacken die Ukrainer gleich mehrere Rekorde: Noch nie führte eine Mannschaft zur Pause schon mit 6:0. Stürmer Luiz Adriano gelang dabei das Kunststück, vier Tore zu schießen, ebenfalls einmalig in Halbzeit eins. Dazu erzielte er innerhalb von acht Minuten den schnellsten Hattrick in der Geschichte der Champions League.

Dabei begann Borisov die ersten zehn Minuten aktiver, doch schon der erste Konter von Donezk saß: Alex Teixeira erzielte nach Pass von Luiz Adriano die Führung für die Ukrainer. Donezk konterte weiter stark, in der 27. Minute wurde Teixeira im Duell mit dem Keeper unfair gestoppt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Adriano sicher.

Borisov lud Donezk weiter munter zum Toreschießen ein, stand offen wie ein Scheunentor. So ging es für die Weißrussen dahin: Zwischen Minute 34 und 44 erzielte Donezk vier Tore, Adriano dabei die letzten drei. Die Weißrussen kamen mit dem schnellen Spiel von Donezk überhaupt nicht zurecht, ließen sich in den letzten 20 Minuten der ersten Hälfte regelrecht vorführen. Insbesondere von Adriano. In der zweiten Hälfte war die Luft raus, nur Adriano durfte noch einmal ran. Mehr als fünf Tore in einem Spiel gelangen übrigens auch noch niemandem.

FC Porto - Athletic Bilbao 2:1 (1:0)

Tore: 1:0 Herrera (45.), 1:1 Guillermo (58.), 2:1 Quaresma (75.)

Der FC Porto nimmt Kurs aufs Achtelfinale. Gegen Bilbao gelang den Portugiesen der zweite Sieg in der Gruppenphase. In einem spannenden Spiel hatten die Hausherren das bessere Ende für sich: Ricardo Quaresma gelang eine Viertelstunde vor Schluss der Siegtreffer.

Dabei zeigten die Basken erstmals in dieser Champions-League-Saison eine starke Leistung. Beide Teams spielten nach vorne und drängten auf den Führungstreffer. Der gelang den Hausherren kurz vor dem Halbzeitpfiff: Hector Herrera schlenzte die Kugel aus zehn Metern unbedrängt ins Eck. Porto war danach weiterhin die bessere Mannschaft, doch auch Bilbao kam zu Chancen.

Und schließlich zum Ausgleich: Guillermo kam im Strafraum gegen drei Verteidiger zum Abschluss und erzielte das erste Tor für Bilbao in der Champions League seit sechzehn Jahren. Doch Porto konterte noch einmal. Bei seinem Siegtreffer von der Strafraumgrenze profitierte Quaresma alllerdings von einem Fehler von Torhüter Gorka Irairoz. Den Gästen war der Punkt auch nach einer Schlussoffensive nicht vergönnt. So führt Porto Gruppe H mit sieben Punkten an.

Alle Ergebnisse im Überblick

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