wird geladen

Zwei Typen, zwei Wege

Mittwoch, 12.03.2014 | 02:07 Uhr
Mesut Özil wechselte vor der Saison von Real Madrid zum FC Arsenal
© getty
Advertisement
Fed Cup Women National Team
Sa21.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
Ligue 1
Nantes -
Rennes
Championship
Millwall -
Fulham
Ligue 1
Dijon -
Lyon
Primera División
Leganes -
La Coruna
J1 League
Kobe -
Nagoya
Primera División
Eibar -
Getafe
Premiership
Hibernian -
Celtic
Premier League
West Bromwich -
Liverpool
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Serie A
SPAL -
AS Rom
Championship
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo

Everton ist nicht Bayern, Mesut Özil enttäuscht im nächsten großen Spiel und verletzt sich auch noch am Oberschenkel. Lukas Podolski zeigt dagegen, wie man sich in so ein Spiel hineinarbeiten kann.

Mesut Özil schlurfte dem Ausgang entgegen, leicht humpelnd peilte er den Mannschaftsbus des FC Arsenal an, der vor der Allianz Arena geparkt hatte. Er blickte dabei nicht links, nicht rechts. Er wollte nur noch weg.

Dass er keinen Kommentar zum Ausscheiden seiner Mannschaft und seiner eigenen Leistung abgab, lag auch an der restriktiven Kommunikationspolitik englischer Fußballklubs, die nur ausgewählten Spielern erlauben, mit der Presse zu sprechen. "Ich darf nix sagen", war also die einzige Aussage, die von Özil zu diesem Spiel bleiben wird.

Auf Außen indisponiert

Dabei hätte es schon wieder einige Fragen gegeben zu seinem erneut blassen Auftritt in einem wichtigen Spiel für die Gunners. Die Leistung gegen den FC Bayern fügt sich in das Bild, das sich nicht nur auf der Insel immer mehr von Özil verfestigt. Ein genialer Spieler, der aber in harten, engen Partien nur ein Mitläufer ist. Er glänzt gegen Everton im FA-Cup, taucht aber in der Champions League gegen den FC Bayern unter.

Trainer Arsene Wenger hatte Özil in München auch noch von seiner Lieblingsposition im Zentrum abgezogen und auf den rechten Flügel gestellt, in der Mitte durften stattdessen Alex Oxlade-Chamberlain und Santi Cazorla ran.

Wie schon vor einer Woche beim Länderspiel gegen Chile, als Özil für Toni Kroos auf den linken Flügel weichen musste, wirkte er auf der Außenbahn indisponiert.

Löw sieht Özils Phlegma

Viel Verteidigungsarbeit war gegen Bayerns linke Offensivseite mit Franck Ribery und David Alaba gefordert, von Özil kam in dieser Hinsicht nur wenig. Er trabte Alaba oft nur halbherzig hinterher, ließ ihn im Rücken weglaufen und vermied die eigentlich unvermeidbaren Zweikämpfe.

Dass er zur Halbzeit ausgewechselt wurde, mag zwar vor allem an seiner Oberschenkelverletzung gelegen haben, aber auch seine Leistung berechtigte ihn eigentlich nicht, im zweiten Durchgang nochmal aufzulaufen.

Özils Phlegma kam unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw auch deshalb so deutlich zum Vorschein, weil auf der anderen Seite Lukas Podolski spielte. Auch er hatte offensiv in der ersten Hälfte kaum auffällige Szenen, dafür hatte Wenger seine Mannschaft zu defensiv ausgerichtet.

Podolski zeigt Entschlossenheit

Aber Podolski zeigte Herz, Einsatz und Leidenschaft. Er biss sich in seine Rolle als zweiter Linksverteidiger hinein, brachte gegen Arjen Robben und Philipp Lahm seine körperliche Stärke ins Spiel und gab alles für die Mannschaft.

So wurde er in der zweiten Halbzeit zum Antreiber der Gunners. Auch wenn seinem Ausgleichstreffer ein Foul an Lahm vorausging, zeigte die Szene in ihrer Gesamtheit doch die extreme Entschlossenheit, die Özil fehlt.

Podolski suchte den Doppelpass mit Olivier Giroud, setzte gegen Lahm nach und knallte dann Manuel Neuer den Ball um die Ohren. Eine Szene, die von Özil in dieser Geradlinigkeit nie zu sehen sein wird. Özil und Podolski gehen in ihren vergleichbaren Situationen unterschiedliche Wege.

Positiv für die nächsten Wochen

"Wenn man die zweite Halbzeit sieht, können wir positiv aus dem Spiel rausgehen", sagte Podolski, der die Reise in die Heimat deutlich fröhlicher abschloss als Özil.

Podolski hat ja eine Münchner Vergangenheit und noch immer einen guten Draht zu Ribery, der immer gern mit einer ganzen Entourage guter Kumpels in der Arena auftaucht.

Nach einigen Handyfotos und ein bisschen Small Talk marschierte Podolski schließlich ebenfalls zum Bus - und durfte sich durchaus als kleiner Gewinner des Abends freuen.

FC Arsenal - FC Bayern München: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung