wird geladen

Selbst große Gegner kapitulieren

Donnerstag, 20.02.2014 | 12:13 Uhr
Jubel im Emirates: Nach anfänglichen Schwierigkeiten feierte der FCB einen 2:0-Sieg
© getty
Advertisement
PDC World Championship
Do14.12.
Wahnsinn im Ally Pally:
Die Darts-WM auf DAZN
La Liga
Sa23.12.
El Clasico auf DAZN:
Real Madrid vs. Barcelona
FIFA Club World Cup
Casablanca -
Urawa
FIFA Club World Cup
Gremio -
Pachuca
Coupe de la Ligue
Toulouse -
Bordeaux
Serie A
Genua -
Atalanta
Coppa Italia
Inter Mailand -
Pordenone
Premier League
Huddersfield -
Chelsea
Coupe de la Ligue
Monaco -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Watford (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Stoke (DELAYED)
Super Liga
Partizan -
Roter Stern
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Real Madrid
Eredivisie
Groningen -
PSV Eindhoven
Coupe de la Ligue
Rennes -
Marseille
Coppa Italia
AC Mailand -
Hellas Verona
Eredivisie
Feyenoord -
Heerenveen
Premiership
Hibernian – Glasgow Rangers
Premier League
West Ham -
Arsenal
Coupe de la Ligue
Straßburg -
PSG
Premier League
Liverpool -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Everton (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Man United -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Man City (DELAYED)
Premier League
Tottenham -
Brighton (DELAYED)
Copa Sudamericana
Flamengo -
Independiente
Indian Super League
Pune -
Bengaluru
Coppa Italia
Lazio -
Cittadella
A-League
FC Sydney -
Melbourne City
Indian Super League
Kerala -
NorthEast Utd
Ligue 1
St. Etienne -
Monaco
Championship
Sheffield Wed -
Wolverhampton
Primera División
Sevilla -
Levante
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premiership
Aberdeen -
Hibernian
Serie A
Inter Mailand -
Udinese
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Championship
Sunderland -
Fulham
Primera División
Bilbao -
Real Sociedad
Ligue 1
Rennes -
PSG
Serie A
FC Turin -
Neapel
Premier League
Man City -
Tottenham
Primera División
Eibar -
Valencia
Championship
Cardiff -
Hull
Ligue 1
Caen -
Guingamp
Ligue 1
Dijon -
Lille
Ligue 1
Montpellier -
Metz
Ligue 1
Straßburg -
Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Amiens
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Cagliari
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo Funchal
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Napoli -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
Saint-Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Strasbourg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennaiyin -
Kerala Blasters
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Championship
Aston Villa -
Sheff Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
Roma
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II

Ein überragender Kroos führt den FC Bayern zum Sieg im Emirates. Die Konkurrenz ist tief beeindruckt. Arsenal hisst die weiße Flagge und hat ein Özil-Problem.

Es gab in der jüngeren Vergangenheit wenige Spiele des FC Bayern, die sich in mehrere Phasen aufteilen lassen. Lediglich Stuttgart und Nürnberg boten den Münchner zumindest in der Anfangsphase die Stirn, der Rest kapitulierte bereits im Kabinengang.

Das Spiel beim FC Arsenal hatte eine andere Charakteristik, was alleine schon aufgrund der Qualität des Gegners zu erwarten war. Mit ungeheurem Tempo und extremem Pressing gingen die Gunners auf die Bayern los und hätten in den ersten zehn Minuten zwingend in Führung gehen müssen. Doch zwei, drei Mal stand Sanogo, Özil und Co. Manuel Neuer im Weg.

Nach etwa einer Viertelstunde folge Phase zwei, in der die Bayern allmählich die Spielkontrolle übernahmen. Arsenals Aggressivität ließ nach, was die Münchner nutzten, um ihr Positionsspiel im Mittelfeld aufzuziehen.

Phase drei leitete Toni Kroos mit seinem genialen Pass auf den einlaufenden Arjen Robben ein, infolgedessen Wojciech Szczesny vom Platz flog. In Unterzahl war Arsenal gegen diesen Gegner in dieser Verfassung jeglicher Stärken beraubt.

Erneut Stress für Özil

"Die zweite Halbzeit kam einem Himmelfahrtskommando gleich gegen übermächtige Bayern", sagte Gunners-Kapitän Per Mertesacker. Arsenal kam kaum noch aus der eigenen Hälfte und hätte bei einer besseren Chancenverwertung der Bayern noch höher verloren.

Arsene Wenger trauerte nicht nur dem starken Beginn seiner Mannschaft nach. "Die Partie war bis zur Roten Karte von großer Qualität. In der zweiten Halbzeit haben wir offensiv nichts mehr gebracht, weil unsere Kräfte am Ende waren und Bayern einfach eine gute Mannschaft ist. Alles in allem bin ich einfach nur frustriert", so der Arsenal-Coach.

Pure Verteidigungsstrategie passt nicht ins Arsenal-System, dafür haben sie auch nicht die passenden Spieler. Vor allem Mesut Özil war anzumerken, dass ihm das ständige Hinterherlaufen nicht gefällt. Grund genug für Mathieu Flamini, der die Jagd nach dem Ball liebt, Özil Mitte der zweiten Halbzeit ordentlich durchzuschütteln.

Es war nicht das erste Mal, dass der 50 Millionen Euro teure Neuzugang noch auf dem Platz Ärger mit seinen Kollegen bekam. Weil er nach einem Spiel den Gang in die Fankurve verweigert hatte, musste er sich von Mertesacker anbrüllen lassen.

Kroos überzeugt komplett

Arsenals Unterlegenheit in Unterzahl darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bayern auch schon mit Elf gegen Elf drauf und dran waren, die Gunners zu beherrschen.

"Wir haben zehn Minuten gebraucht, um reinzukommen. Danach wurde es besser und wir waren auch schon mit elf gegen elf die spielbestimmende Mannschaft", sagte Toni Kroos.

"Es kommt ja öfter vor, dass man mit einem Mann mehr auf dem Feld Probleme bekommt. Aber wir haben den Ballbesitz gesucht. Das ist unsere Stärke", so Kroos, der hauptverantwortlich für die Entwicklung der Partie war.

Kroos' Präsenz im Zentrum war beeindruckend, seine OPTA-Werte in jeglicher Kategorie Weltklasse. 172 Mal war er am Ball, seine Passgenauigkeit betrug 96,7 Prozent. Zudem gab Kroos fünf Torschüsse ab und schoss die Bayern in Führung.

An Selbstvertrauen mangelt es Kroos nicht: "Ich freue mich, dass es so gut gelaufen ist. Große Spieler sieht man in großen Spielen."

Zwischen Kroos und seinem Trainer gab es zuletzt leichte atmosphärische Störungen, die in einem "sehr guten Gespräch" (Kroos) ausgeräumt wurden. Für Kroos' Leistung im Emirates fand Guardiola auf der Pressekonferenz nur ein Wort in der mittlerweile schon gewohnten mehrfachen Ausführung: "Unglaublich, unglaublich, unglaublich."

Auch Moyes tief beeindruckt

Die Bayern haben im Emirates gezeigt, dass sie absolut in der Lage sind, den Titel in der Champions League zu verteidigen. Eine Mannschaft, die das erste Saisondrittel der Premier League bestimmte und nach wie vor gute Chancen auf den Titel in England hat, derart zu dominieren, hinterlässt Eindruck. Auch bei möglichen kommenden Gegnern.

"Was die Bayern abgesehen von den ersten zehn Minuten gespielt haben, war außergewöhnlich gut. Es gibt viele gute Mannschaften in der Champions League, aber die Bayern sind derzeit allen anderen ein Stück voraus", sagte Tribünengast und ManUnited-Coach David Moyes.

Ganz nebenbei stellten die Münchner den nächsten Rekord ein. Der Sieg in London war der siebte Auswärtserfolg in der Champions League in Folge. Begonnen hatte die Serie ebenfalls in London mit dem 3:1 bei Arsenal exakt ein Jahr zuvor. Damit zog der Titelverteidiger mit Ajax Amsterdam gleich. Den Niederländern war dieses Kunststück zwischen 1995 und 1997 gelungen.

Zum Viertelfinal-Einzug fehlt noch ein Rückspiel und das war im letzten Jahr gegen Arsenal ein Fiasko aus Münchner Sicht. Doch selbst Per Mertesacker hat wenig Hoffnung auf ein wiederkehrendes Ereignis.

"Mit einer Energieleistung haben wir in der ersten Viertelstunde ganz gute Ansätze gezeigt. Aber das reicht gegen diese Bayern nicht. Wir sollten uns auch nicht zu sehr auf das Ergebnis aus dem letzten Jahr in München versteifen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass uns die Bayern im Rückspiel wieder unterschätzen werden."

Klingt nach Kapitulation im Kabinengang.

FC Arsenal - FC Bayern München: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung