Donnerstag, 23.02.2012

Champions League: Achtelfinale, Hinspiel

FC Bayern: Gemeinsam aus der Scheiße

Der FC Bayern München kann sich bei der 0:1-Niederlage beim FC Basel nicht von seiner Befangenheit lösen. Während sich Löwenmama Uli Hoeneß nach außen vor Handschlagverweigerer Franck Ribery stellt, spricht Boss Karl-Heinz Rummenigge auf dem Mitternachtsbankett Klartext und fordert in einem Wort: mehr.

Bezeichnendes Bild: Mario Gomez schleicht vom Platz. Im Hintergrund feiern die Basler
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Bezeichnendes Bild: Mario Gomez schleicht vom Platz. Im Hintergrund feiern die Basler

Franck Ribery sah seine Rückennummer auf der Auswechseltafel stehen und schlich bedröppelt von dannen. Trainer Jupp Heynckes machte einen Schritt auf den Franzosen zu, der verweigerte aber den Handschlag. Eine sinnbildliche Geste für die Leistung des FC Bayern an diesem Abend. Engagement auf der einen Seite, Enttäuschung auf der anderen. Und insgesamt kein gutes Bild.

"Das ist das Mindeste, dass man dem Trainer noch mal die Hand gibt", diagnostizierte TV-Experte Ottmar Hitzfeld hinterher sichtlich irritiert: "Ribery wäre gute beraten gewesen, sich hier professioneller zu verhalten."

So professionell wie die Basler zum Beispiel, die dem FC Bayern 90 Minuten lang diszipliniert Paroli boten, als Team auftraten und nach zwei "Holzschüssen" (O-Ton Stadionsprecher) am Ende sogar noch mit dem Siegtreffer durch Valentin Stocker (86.) belohnt wurden - und das nicht mal unverdient.

Während also der Ex-Trainer und Wahl-Schweizer das Kind beim Namen nannte, flüchteten sich einige der Bayern-Profis in die üblichen Durchhalteparolen. "Das Ergebnis gibt den Spielverlauf nicht wieder", meinte Kapitän Philipp Lahm trotzig.

"Sind wir hier im Mädchenpensionat?"

"Basel ist ja keine schlechte Mannschaft. Sie haben immerhin Manchester United aus dem Wettbewerb geworfen. Zu Hause in der Allianz Arena werden wir uns sicherlich von einer anderen Seite präsentieren", sagte Sportdirektor Christian Nerlinger mit Gottvertrauen.

Bahnbrechende Neuigkeiten erfuhr man auch nicht von Präsident Uli Hoeneß, der sich nach bekanntem Muster nach empfindlichen Niederlagen explizit vors Team stellte.

Es sei doch egal, ob Ribery dem Trainer nun die Hand gebe, oder nicht, meinte Hoeneß, um das Feuer im Keim zu ersticken. Schließlich hatte man gerade erst den Brandherd rund um Arjen Robbens Bankversetzung ausgetreten.

"Wenn ich auf mich, aufs Spiel sauer bin, dann gebe ich halt mal keinen Handschlag. Sind wir denn hier im Mädchenpensionat? Die regen sich halt auch auf", polterte Hoeneß bei "Sky". Im Übrigen müsse man weiter "nach vorne" schauen und wieder "Ruhe in den Verein" kriegen. "Das Ergebnis öffnet für das Rückspiel alle Chancen", sagte Hoeneß - und hatte diese Meinung ziemlich exklusiv.

Rummenigge: "Ihr müsst bös' werden!"

Ach, hätten doch nur alle Bayern an diesem Abend dasselbe Gemeinschaftsgefühl an den Tag gelegt wie der Präsident im Verteidigen seiner Schützlinge oder Karl-Heinz Rummenigge später beim Mitternachtsbankett, man müsste erst gar nicht nach Ursachen forschen.

"Man macht sich Gedanken: Was ist passiert zwischen Weihnachten und heute, dass wir auf einmal hier unzufrieden sitzen?", fragte der Vorstandsvorsitzende so um kurz nach 0.00 Uhr vor versammelter Mannschaft rhetorisch, um dann direkt die Spieler anzumachen.

BLOG"Was passiert hier nur?"

"Ihr müsst jetzt wach werden, wach werden! Ihr müsst bös' werden! Ich kann Euch nur eins sagen: Es hat kein Sinn, jetzt auf den Platz zu gehen und zu glauben, die Dinge werden sich von selbst regulieren", meinte Rummenigge im ruhigen, aber bestimmten Ton und forderte die Mannschaft auf, das alte Sprichwort "Einer für Alle und Alle für Einen" wieder mehr zu beherzigen.

Dass Rummenigge das Musketier-Zitat fälschlicherweise dem ewigen Sepp Herberger zuschusterte, mag man ihm dabei verzeihen. Dass der FCB-Boss damit auch den inoffiziellen Wahlspruch der Schweiz bemühte, war dagegen ein nettes Bonmot - so es denn gewollt war.

Die besten Bilder der Achtelfinalhinspiele
FC Basel - FC Bayern München 1:0: Mit einem späten Tor verschärfte der FC Basel die Krise der Bayern und verschaffte sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel
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FC Basel - FC Bayern München 1:0: Mit einem späten Tor verschärfte der FC Basel die Krise der Bayern und verschaffte sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel
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Thomas Müller wurde erst spät für den völlig bedienten Franck Ribery eingewechselt
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Thomas Müller wurde erst spät für den völlig bedienten Franck Ribery eingewechselt
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Valentin Stocker (r.) schoss in der 86. Minute das goldene Tor nach einem tollen Pass von Jacques Zoua (M.)
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Valentin Stocker (r.) schoss in der 86. Minute das goldene Tor nach einem tollen Pass von Jacques Zoua (M.)
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Basels Keeper Yann Sommer (2. v.r.) rettete mit mehreren großartigen Paraden die Null für die Schweizer
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Basels Keeper Yann Sommer (2. v.r.) rettete mit mehreren großartigen Paraden die Null für die Schweizer
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Alex Frei hatte in der ersten Halbzeit die große Chance zur Führung, traf jedoch nur die Latte. Bayern-Keeper Neuer wäre machtlos gewesen
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Alex Frei hatte in der ersten Halbzeit die große Chance zur Führung, traf jedoch nur die Latte. Bayern-Keeper Neuer wäre machtlos gewesen
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Olympique Marseille - Inter Mailand 1:0: Mit einem Last-Minute-Tor brachte Andre Ayew (r.) OM gegen das kriselnde Inter auf die Siegerstraße
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Olympique Marseille - Inter Mailand 1:0: Mit einem Last-Minute-Tor brachte Andre Ayew (r.) OM gegen das kriselnde Inter auf die Siegerstraße
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Aller Einsatz von Inter-Oldie Javier Zanetti blieb somit umsonst. Gegen die Franzosen wollte den Mailändern einfach kein Tor gelingen
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Aller Einsatz von Inter-Oldie Javier Zanetti blieb somit umsonst. Gegen die Franzosen wollte den Mailändern einfach kein Tor gelingen
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Nach der schwachen Begegnung in Marseille müssen sich Wesley Sneijder, Dejan Stankovic und Co im Rückspiel steigern
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Nach der schwachen Begegnung in Marseille müssen sich Wesley Sneijder, Dejan Stankovic und Co im Rückspiel steigern
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SSC Neapel - FC Chelsea 3:1: Der FC Chelsea stolperte über den SSC Neapel, der sich in eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in London brachte
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SSC Neapel - FC Chelsea 3:1: Der FC Chelsea stolperte über den SSC Neapel, der sich in eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in London brachte
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Dabei fing es für die Londoner gut an. In der 27. Minute traf Mata nach einem Querschläger von Cannavaro zum 1:0
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Dabei fing es für die Londoner gut an. In der 27. Minute traf Mata nach einem Querschläger von Cannavaro zum 1:0
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Doch der Argentinier Lavezzi sorgte in der 38. Minute mit einem platzierten Schuss aus 18 Metern für den Ausgleich
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Doch der Argentinier Lavezzi sorgte in der 38. Minute mit einem platzierten Schuss aus 18 Metern für den Ausgleich
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Die südamerikanischen Torschützen Cavani und Lavezzi jubeln gemeinsam nach dem 3:1 in der 65. Minute
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Die südamerikanischen Torschützen Cavani und Lavezzi jubeln gemeinsam nach dem 3:1 in der 65. Minute
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Für den portugiesischen Chelsea-Coach Andre Villas-Boas wird die Luft in London hingegen immer dünner
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Für den portugiesischen Chelsea-Coach Andre Villas-Boas wird die Luft in London hingegen immer dünner
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ZSKA Moskau - Real Madrid 1:1: Mesut Özil und seine Königlichen taten sich bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in Moskau schwer
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ZSKA Moskau - Real Madrid 1:1: Mesut Özil und seine Königlichen taten sich bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in Moskau schwer
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Schon früh musste Jose Mourinho Karim Benzema wegen einer Verletzung auswechseln. Für den Franzosen kam Gonzalo Higuain
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Schon früh musste Jose Mourinho Karim Benzema wegen einer Verletzung auswechseln. Für den Franzosen kam Gonzalo Higuain
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In der 28. Minute brachte Cristiano Ronaldo die Madrilenen mit einem trockenen Flachschuss in Führung
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In der 28. Minute brachte Cristiano Ronaldo die Madrilenen mit einem trockenen Flachschuss in Führung
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Der Ex-Kölner Zoran Tosic (M.) in Diensten des ZSKA dribbelt sich gegen Cristiano Ronaldo und Alvaro Arbeloa fest
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Der Ex-Kölner Zoran Tosic (M.) in Diensten des ZSKA dribbelt sich gegen Cristiano Ronaldo und Alvaro Arbeloa fest
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In der Nachspielzeit war es dann Pontus Wernbloom (r.), der ZSKA Moskau den schmeichelhaften Ausgleichstreffer brachte
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In der Nachspielzeit war es dann Pontus Wernbloom (r.), der ZSKA Moskau den schmeichelhaften Ausgleichstreffer brachte
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Milan - Arsenal 4:0: Allegris Elf machte von Beginn an das Spiel. Hier im Zweikampf: Zlatan Ibrahimovic (r.) gegen Laurent Koscielny
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Milan - Arsenal 4:0: Allegris Elf machte von Beginn an das Spiel. Hier im Zweikampf: Zlatan Ibrahimovic (r.) gegen Laurent Koscielny
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Brachte Milan auf die Siegerstraße: Kevin-Prince Boateng (l.) hämmerte die Kugel aus halbrechter Position unter die Latte
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Brachte Milan auf die Siegerstraße: Kevin-Prince Boateng (l.) hämmerte die Kugel aus halbrechter Position unter die Latte
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Verbrachte die erste Halbzeit seines letzten Spiels für den FC Arsenal auf der Bank: NY-Red-Bulls-Leihgabe Thierry Henry. Ob er sich über die Einwechslung gefreut hätte, wenn er das Endergebnis geahnt hätte?
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Verbrachte die erste Halbzeit seines letzten Spiels für den FC Arsenal auf der Bank: NY-Red-Bulls-Leihgabe Thierry Henry. Ob er sich über die Einwechslung gefreut hätte, wenn er das Endergebnis geahnt hätte?
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Schnürte einen Doppelpack: Der Brasilianer Robinho (r.)
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Schnürte einen Doppelpack: Der Brasilianer Robinho (r.)
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Wojciech Szczesny hatte den bedauernswertesten Job des Abends: Arsenals Keeper musste gleich vier Mal hinter sich greifen
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Wojciech Szczesny hatte den bedauernswertesten Job des Abends: Arsenals Keeper musste gleich vier Mal hinter sich greifen
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Zenit - Benfica 3:2: Die Gäste wurden in St. Petersburg früh geschwächt: Rodrigo musste nach einem Foul von Bruno Alves in der 30. Minute raus
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Zenit - Benfica 3:2: Die Gäste wurden in St. Petersburg früh geschwächt: Rodrigo musste nach einem Foul von Bruno Alves in der 30. Minute raus
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Benfica ging im Eisschrank Petrovski-Stadion durch Maxi Pereira in Führung
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Benfica ging im Eisschrank Petrovski-Stadion durch Maxi Pereira in Führung
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Doch dann bekam Zenit Benficas hochgelobten Youngster Nicolas Gaitan immer besser in den Griff
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Doch dann bekam Zenit Benficas hochgelobten Youngster Nicolas Gaitan immer besser in den Griff
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Roman Schirokow (r.) avancierte mit seinem Doppelpack zum Matchwinner
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Roman Schirokow (r.) avancierte mit seinem Doppelpack zum Matchwinner
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Die Benfica-Fans ließen sich nach langer Reise auch von minus 15 Grad nicht bremsen, darunter ein Pavarotti-Double. Dieser Kultfan wird offenbar O Barbas, der Bärtige, genannt und betreibt nahe Lissabon ein Benfica-Restaurant
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Die Benfica-Fans ließen sich nach langer Reise auch von minus 15 Grad nicht bremsen, darunter ein Pavarotti-Double. Dieser Kultfan wird offenbar O Barbas, der Bärtige, genannt und betreibt nahe Lissabon ein Benfica-Restaurant
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Bayer - Barca 1:3: Das erste Tor des Abends erzielte Alexis Sanchez (r.). Michal Kadlec konnte ihn nicht mehr stoppen, Leno (l.) musste zum ersten Mal hinter sich greifen
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Bayer - Barca 1:3: Das erste Tor des Abends erzielte Alexis Sanchez (r.). Michal Kadlec konnte ihn nicht mehr stoppen, Leno (l.) musste zum ersten Mal hinter sich greifen
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Leverkusen gab alles und hielt dagegen. Hier grätscht Lars Bender (l.) Eric Abidal den Ball ab...
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Leverkusen gab alles und hielt dagegen. Hier grätscht Lars Bender (l.) Eric Abidal den Ball ab...
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...Bayer wird mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich belohnt. Michal Kadlec (M.) trifft per Kopfball. Die aufkeimende Hoffnung wurde schnell wieder beendet, denn...
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...Bayer wird mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich belohnt. Michal Kadlec (M.) trifft per Kopfball. Die aufkeimende Hoffnung wurde schnell wieder beendet, denn...
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...Alexis Sanchez hatte noch einen in petto. Nach Traumpass von Fabregas machte der Chilene sein zweites Tor des Abends
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...Alexis Sanchez hatte noch einen in petto. Nach Traumpass von Fabregas machte der Chilene sein zweites Tor des Abends
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Der wahrscheinlich beste Spieler der Welt, Lionel Messi (r.), trug sich am Ende auch noch in die Torschützenliste ein
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Der wahrscheinlich beste Spieler der Welt, Lionel Messi (r.), trug sich am Ende auch noch in die Torschützenliste ein
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Lyon - Nikosia 1:0: Im zweiten Spiel des Abends traf Olympique Lyon auf das Überraschungsteam aus Zypern. Helder Sousa (M.) wird von Gonalons gefoult
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Lyon - Nikosia 1:0: Im zweiten Spiel des Abends traf Olympique Lyon auf das Überraschungsteam aus Zypern. Helder Sousa (M.) wird von Gonalons gefoult
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Hier setzt sich Lisandro Lopez gegen Helio Pinto durch. Lyon war drückend überlegen. Sie konnten jedoch ihre Chancen nicht nutzen...
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Hier setzt sich Lisandro Lopez gegen Helio Pinto durch. Lyon war drückend überlegen. Sie konnten jedoch ihre Chancen nicht nutzen...
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...bis zur 58. Minute das entscheidende 1:0 fiel. Maxime Gonalons fallen einige Steine vom Herzen
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...bis zur 58. Minute das entscheidende 1:0 fiel. Maxime Gonalons fallen einige Steine vom Herzen
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Kein Zusammenspiel erkennbar

Insgesamt war bei den Bayern-Profis nach dem Spiel dennoch eher innerer Aschermittwoch angesagt. "Wir haben wieder ein schlechtes Auswärtsspiel hinter uns. Wir sollten jetzt wissen, dass die Lage sehr ernst ist", sagte Mario Gomez zerknittert.

Die wohl brauchbarste Verbalanalyse lieferte aber überraschend Torwart Manuel Neuer, der mit fünf abgewehrten Torschüssen zum Saisonhöchstwert in der Königsklasse gezwungen war: "Wir können unseren Fußball zurzeit nur umsetzen, wenn wir auch in Führung gehen", so Neuer. "Aber wenn es lange 0:0 steht und der Gegner auch noch ebenbürtig ist, dann sieht es am Ende leider häufig blöd für uns aus. Beim Gegentor ist einiges falsch gelaufen. Wir haben nicht richtig attackiert."

Wie schon beim 0:0 in Freiburg hatte vor allem der Offensivmotor der Münchner Probleme, ins Laufen zu kommen. Das Spiel des deutschen FCB wirkte merkwürdig kleinteilig, mal versuchte sich der eine im Dribbling, dann wieder ein anderer, zusammengespielt wurde nicht.

73 Sololäufe ins letzte Angriffsdrittel wies die Bayern-Statistik am Ende aus, auch das der höchste Wert der laufenden Kampagne. Der FC Basel versuchte es zum Vergleich nur ganze 13 Mal auf eigene Faust.

Vor allem das Zentrum um Anatolij Tymoschtschuk und David Alaba sowie den offensiv unsichtbaren Toni Kroos kam kaum zur Geltung - der junge Österreicher war noch der aktivste der schnarchigen Troika im Herzstück.

Gemeinsam aus der Scheiße

Dass man aber nicht alles auf das Fehlen des Taktgebers Bastian Schweinsteiger schieben kann, war auch Rummenigge bewusst und animierte den Vorstandsboss zu schärferem Ton.

"Wir müssen jetzt in den nächsten Wochen gemeinsam - 'gemeinsam' ist die Parole! - hart arbeiten, um wieder aus der Scheiße, in die wir uns leider in den letzten Wochen reingespielt haben, herauszukommen", fuhr dieser nämlich seinen chirurgisch durchgeführten Einlauf auf dem Bankett fort.

BLOG"Man bräuchte eine Art Klinsmann"

Und trotzdem sei er überzeugt, dass man es im Rückspiel noch packen könne. "Aber Ihr werdet die drei Wochen nutzen müssen, um in eine bessere Verfassung zu kommen." Ganz heimlich schiele man mit einem Auge nämlich weiter auf das Finale der Königsklasse am 19. Mai im eigenen Wohnzimmer und da könne man sich nicht so einfach im Achtelfinale verabschieden, meinte Rummenigge.

"Wenn man 0:1 in Basel verliert, war es sicher kein Schritt nach vorne", bekannte dann doch noch der ansonsten sehr steif formulierende Lahm. Der Kapitän kündigte an, bis zum nächsten Spiel gegen den FC Schalke 04 am Sonntag weiter "viele Gespräche" zu führen, um beim ein oder anderen die Blockade im Kopf zu lösen.

"Müssen selbstkritisch die Fehler ansprechen"

"Jetzt ist es wichtig, dass wir selbstkritisch mit unserer Leistung umgehen und die Fehler intern ansprechen. Wir müssen so schnell wie möglich unser Selbstvertrauen zurückgewinnen", pflichtete Neuer bei. Schließlich fehle den Münchnern manchmal ja auch nur "das nötige Quäntchen Glück", versuchte Lahm nicht alles Schwarz zu sehen.

"Von der Einstellung her war eigentlich alles okay", meinte Nerlinger auch angesichts der eigenen Bestmarke von 117 Kilometern, die die Bayern in den 90 Minuten zurücklegten, und sah das als positive Erkenntnis an. "Es ist ein enttäuschendes Ergebnis, aber keine aussichtslose Situation."

Und so paradox es klingen mag: Besser man verliert in Basel mit 0:1, als in der Liga gegen Schalke - man hat schließlich noch das Rückspiel zum Ausbessern. In der Liga könnte eine Niederlage bereits gleichbedeutend mit einem Sieben-Punkte-Rückstand auf Borussia Dortmund sein - und dann ginge der Ärger erst richtig los. "Jetzt haben wir zum Glück ein Heimspiel", meinte Gomez nur.

Vogels Joker stechen

Und die Basler? Bei den Hausherren machte der einst beim FC Bayern angestellte Trainer Heiko Vogel mit seinen Einwechslungen im Übrigen alles richtig. Seine Joker Valentin Stocker (Torschütze) und Jacque Zoua (Assistgeber) waren die Helden des Abends.

"Ich bin sehr, sehr stolz auf das, was meine Mannschaft heute geleistet hat", meinte Vogel gerührt. Der künftige Bayern-Spieler Xherdan Shaqiri wurde nach einer Leistung mit Licht und Schatten übrigens für den Siegtorschützen Stocker ausgewechselt. Mit Handschlag, versteht sich.

Basel - Bayern: Fakten zum Spiel

Für SPOX in Basel: Florian Bogner

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Der FC Bayern kann sich in Basel nicht von seiner Befangenheit lösen. Während sich Löwenmama Hoeneß vor Handschlagverweigerer Ribery stellt, spricht der Boss Klartext.

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