Fussball

James Milner verrät: Lionel Messi nannte mich einen "Esel"

Von SPOX
James Milner und Lionel Messi gerieten im Champions-League-Halbfinale aneinander.

Mittelfeldspieler James Milner vom Champions-League-Finalisten FC Liverpool hat in einem Interview mit der Daily Mail Details zu seiner Auseinandersetzung mit Starstürmer Lionel Messi (FC Barcelona) genannt. Die beiden waren während des Halbfinal-Hinspiels ihrer Mannschaften in der Königsklasse nach einem rüden Einsteigen Milners aneinandergeraten.

Im Camp Nou hatte Milner Messi beim 3:0-Erfolg Barcaszu Fall gebracht, nachdem der Ball bereits ins Aus getrudelt war. Die anschließende Konfrontation setzte sich in der Halbzeitpause noch fort, so Milner: "Er war überhaupt nicht glücklich. Er redete in der Pause im Spielertunnel auf Spanisch auf mich ein. Er nannte mich dabei 'Burro'. Übersetzt heißt es 'Esel' und ist im spanischen Fußball wohl die Bezeichnung für einen Spieler, der über das Spielfeld rennt und seine Gegner tritt."

Was Messi wohl nicht wusste: Milner versteh ganz passabel Spanisch. "Ich habe ihn gefragt, ob es ihm gut geht, aber ihn hat das nicht gekümmert", so der Vize-Kapitän der Reds. "Ich glaube, er hat gar nicht realisiert, dass ich ihn verstanden habe. Er sagte:' Du hast mich nur gefoult, weil ich Dich getunnelt habe.' Da habe ich ihn stehen lassen und bin in die Kabine gegangen."

James Milner über Lionel Messi: "Er ist ein unglaublicher Spieler"

Der Tunnel, auf den sich Messi bezog, ereignete sich bereits vor vier Jahren. Damals spielte Milner noch bei Manchester City und trat mit den Skyblues im Camp Nou an. Messi ließ ihn eindrucksvoll an der Seitenlinie stehen und der damalige Bayern-Trainer Pep Guardiola war als Gast auf der Tribüne begeistert.

Milner sagte dazu: "Er hat mich also getunnelt und die Leute haben es millionenfach angesehen. Aber ich war nicht der Erste, dem das passiert ist und ich werde auch nicht der Letzte sein. Er ist ein unglaublicher Spieler."

Das Wortgefecht vor wenigen Wochen nimmt Milner dem Argentinier allerdings nicht krumm: "Ich empfinde nichts als Bewunderung für ihn. Er hat es sich verdient, zu sagen, was er sagen will."

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