Real Madrid: Marcelos starke Leistung gegen den FC Bayern

Der (mindestens) heimliche Matchwinner

Mittwoch, 19.04.2017 | 03:06 Uhr
Cristiano Ronaldo und Marcelo harmonierten gegen den FC Bayern perfekt
Advertisement
Primera División
Malaga -
La Coruna
Serie A
Crotone -
Genua
Super Liga
Ivanjica -
Partizan
Championship
Leeds -
Middlesbrough
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Lokomotiva Zagreb
Ligue 1
Caen -
Nizza
Serie A
Benevento -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Juventus
Serie A
SPAL -
Florenz
Serie A
FC Turin -
Chievo Verona
Serie A
Udinese -
Cagliari
Primera División
Espanyol -
Valencia
Premier League
Zenit -
Tosno
Ligue 1
Lyon -
Montpellier
Premier League
Watford -
West Ham
First Division A
Brügge -
Waasland-Beveren
Superliga
Bröndby -
Nordsjaelland
Primera División
Las Palmas -
Levante
Serie A
Flamengo -
Corinthians
Primera División
Bilbao -
Villarreal
Serie A
Inter Mailand -
Atalanta
Ligue 1
Bordeaux -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Racing
Ligue 1
Amiens -
Lille
Serie A
Hellas Verona -
Bologna
Premier League
Brighton -
Stoke
Primera División
Eibar -
Real Betis
Copa Sudamericana
Libertad -
Independiente
Championship
Ipswich -
Sheffield Wed
Copa Libertadores
Gremio -
Lanus
Indian Super League
Chennai -
NorthEast United
Copa Sudamericana
Flamengo -
Junior
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Sampdoria
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Coppa Italia
Udinese -
Perugia
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Copa Sudamericana
Junior -
Flamengo
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man Utd
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)

Bei Real Madrids 4:2-Sieg gegen den FC Bayern München im Viertelfinale der Champions stach mal wieder Cristiano Ronaldo mit drei Toren heraus. Ein anderer trug in seinem Rücken einen riesigen Teil zum königlichen Halbfinaleinzug bei und schwang sich zum heimlichen Matchwinner auf: Marcelo.

Die Partie zwischen Real Madrid und dem FC Bayern München läuft gerade einmal eine Viertelstunde. Es steht noch 0:0 im Estadio Santiago Bernabeu. Die Königlichen haben sich in der Anfangsphase einer offensiv auftretenden Bayern-Mannschaft gegenüber gesehen. Einem beinahe einschüchternd selbstbewussten Gegner.

Nach einer Klärungsaktion von Jerome Boateng bekommen die Hausherren ihren ersten Eckstoß zugesprochen. Marcelo schnappt sich den Ball und geht zur Eckfahne. Aber nicht, ohne vorher noch einmal gestenreich das Publikum aufzuwecken. Er reißt die Arme hoch, fordert die Zuschauer auf durchzudrehen.

Eine Szene, die man in nahezu jedem Fußballspiel beobachten kann. Und doch hatte sie Signalwirkung an diesem Abend. In der Folge übernahm Real für den Rest des ersten Durchgangs die Initiative.

Der Schuss (positive) Verrücktheit

Es war kein Zufall, dass ausgerechnet Marcelo es war, der gestenreich das Publikum und als Folge dessen auch die Mannschaft aufweckte. Der Brasilianer steht wie kaum ein anderer im Team der Königlichen für vollen Einsatz und den gewissen Schuss (positive) Verrücktheit.

"Ich bin sehr glücklich, dass wir diese Partie mental und physisch so gut gemeistert haben", sagte Marcelo nach der Partie in der Mixed Zone: "Wir mussten 30 Minuten mehr spielen und wir haben es geschafft. Das gibt uns Kraft für die nächsten Aufgaben."

Nicht nur mit Gesten, auch mit Worten verhielt sich Marcelo wie ein Kapitän. Und darüber hinaus mit Leistung.

400. Spiel für Real Madrid

Beim Blick auf die Fakten sticht nach dem 4:2 wieder einmal Dreifachtorschütze Cristiano Ronaldo als Matchwinner heraus. Marcelo jedoch war am Dienstagabend mindestens der heimliche Matchwinner.

Der 28-Jährige war in seinem 400. Spiel für Real defensiv wie offensiv bärenstark.

Marcelo "hielt" mehr Schüsse als Torhüter Keylor Navas, der nur einen abwehrte. Zunächst blockte der Linksverteidiger in der neunten Minute einen Schuss von Thiago an der Fünfergrenze. In der 50. klärte er sogar noch spektakulärer, als er einen Robben-Versuch in höchster Not von der Linie kratzte.

Darüber hinaus lief der 28-Jährige unermüdlich die linke Außenbahn hinauf, um das Spiel nach vorne anzuschieben. Immer wieder tauchte er im Stile eines Außenstürmers am Bayern-Strafraum, häufig an der Grundlinie auf.

Der Einzige ohne Alternative

Für dieses intensive Spiel hat Marcelo mittlerweile die Voraussetzungen. Die braucht er auch, nach dem Real-Aus von Fabio Coentrao ist er der Einzige im Kader, für den es keine wirkliche personelle Alternative gibt.

Zeit seiner Karriere hatte er immer wieder mit Gewichtsproblemen zu kämpfen. Im Jahr 2013 kam er gar mit sechs Kilo zu viel aus dem Urlaub nach Madrid. Dass diese Schwierigkeiten der Vergangenheit angehören und er mittlerweile topfit ist, ermöglichte die läuferisch starke Leistung gegen die Bayern.

Wie häufig er vorne auftauchte, zeigt der Fakt, dass er mit 52 die meisten Pässe in der gegnerischen Hälfte spielte. Marcelo gewann 69 Prozent seiner 16 Zweikämpfe, hatte mit 105 die meisten Ballaktionen und bereitete acht (!) Torschüsse vor.

Spektakuläre Torvorlage

Am spektakulärsten trumpfte er in der 109. Minute auf, als er einen Sololauf über 45 Meter hinlegte, Kimmich, Thiago und Boateng austanzte und im Sechzehner die Ruhe und Übersicht behielt, um auf Cristiano Ronaldo abzulegen. Dieser musste für seinen dritten Treffer nur noch den Fuß reinhalten.

"Mir ging es nur darum", erklärte er den spanischen Journalisten hinterher mit breitem Grinsen, "die beste Entscheidung zu treffen, damit wir ein Tor schießen. Ich habe im Augenwinkel gesehen, dass da noch ein weißer Spieler steht und ich habe es geschafft, den Ball zu ihm zu passen."

Sowieso harmonierte Marcelo auf dem Platz stark mit Ronaldo. Das tat er auch noch nach der Partie, als er sich auf die Seite des Europameisters schlug. Dieser hatte zuletzt vom Publikum gefordert, ihn nicht so hart zu kritisieren. Für den Brasilianer nachvollziehbar: "Das Bernabeu kann sehr fordernd sein und es ist die größte Herausforderung überhaupt, für Real Madrid zu spielen. Das wissen wir beide. Aber die Fans haben ein Recht darauf, uns zu fordern. Cristiano hat ein großartiges Spiel gemacht. Ihm geht es immer darum, das Beste für das Team zu erreichen."

Ganz Kapitän, diese Worte. Nicht zu Unrecht ist Marcelo im Mannschaftsrat der Königlichen.

Kein Wunder, dass Real sich zuletzt intensiv darum bemühte, den ohnehin noch bis 2020 laufenden Vertrag mit dem Brasilianer auszudehnen.

Erlebe den Clasico live und auf Abruf auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

Am Dienstag forderte er nicht nur die Fans dazu auf durchzudrehen. Als die Partie gewonnen war, tanzte er völlig aus dem Häuschen über den Rasen des ehrwürdigen Bernabeu. Können er und seine Kollegen diese Leistung auch am Sonntag im Clasico gegen den FC Barcelona bestätigen, könnte bereits die nächste Partynacht bevorstehen...

Marcelo im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung