Uli Hoeneß gegen Pläne von UEFA-Präsident Ceferin

"Champions-League-Finale gehört nach Europa"

Mittwoch, 26.10.2016 | 00:01 Uhr
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Der designierte Präsident des FC Bayern München hat sich klar gegen die Pläne von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin ausgesprochen, das Champions-League-Finale zukünftig auch außerhalb Europas auszutragen.

"Ein Champions-League-Finale gehört nach Europa, genauso wie ein DFB-Pokalfinale nach Berlin gehört", sagte Hoeneß am Rande des BayWa-Events des FCBB Business Circle auf SPOX-Nachfrage. Von der Idee Ceferins halte er deswegen nicht viel.

Ceferin will den Bieterprozess um den Austragungsort des Endspiels wieder transparenter gestalten und kann sich etwa ein Endspiel in New York vorstellen. Der Vorstoß des UEFA-Präsidenten zeigte, dass nicht nur die europäischen Klubs, sondern auch der Verband über den Kontinent hinaus Präsenz zeigen will.

Hoeneß: "Das wird die Kunst sein"

Die Globalisierung und Internationalisierung ist ein großes Thema im Fußball. Auch der FC Bayern München war schon mehrfach in den USA und in Asien auf Tour und unterhält mittlerweile Büros in New York und Shanghai. Wie BVB-Boss Hans-Joachim Watzke spricht auch Uli Hoeneß von einem "Spagat", den man in diesem Bereich hinbekommen müsse.

"Bei aller Internationalisierung, bei allem Streben nach noch mehr Kapital, nach noch mehr Möglichkeiten, sich zu präsentieren, dürfen wir unsere Wurzeln nicht vergessen", sagte Hoeneß.

Deshalb müsse der FC Bayern auch zukünftig darauf achten, "dass wir die Fans, die wir in Shanghai, in Buenos Aires oder in Charlotte gewinnen, nicht in Deggendorf oder in Waldkraiburg verlieren. Das wird die Kunst sein in den nächsten Jahren."

Kein Farmteam des FC Bayern

Für den designierten Präsidenten des FC Bayern gibt es deshalb auch Grenzen. Ein Farmteam wie es sich beispielsweise Manchester City in den USA und in Australien unterhält, soll es beim FC Bayern nicht geben.

"Für uns kommt es nicht infrage, sich an einem ausländischen Verein zu beteiligen. Wir werden unsere Wurzeln immer in München, in Bayern und in Deutschland haben", sagte Hoeneß. "Wir müssen die anderen alle Verrücktheiten machen lassen."

Der beim FC Bayern für die Internationalisierung zuständige Vorstand Jörg Wacker ergänzte: "Wir sind ein globaler, weltoffener Verein. Aber das kann nicht die Philosophie des FC Bayern sein."

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