Bayern München nach dem Sieg gegen Rostow

Der FC Bayern ist vorerst unantastbar

SID
Mittwoch, 14.09.2016 | 13:47 Uhr
Joshua Kimmich freute sich gegen Rostow über seinen ersten Bayern-Doppelpack
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Das lockere 5:0 des FC Bayern gegen FK Rostow zeigt mindestens zwei Dinge: Joshua Kimmich kann alles, sogar Tore schießen. Und: "Kleine" Mannschaften sind gegen die Münchner überfordert.

Joshua Kimmich blickte nicht ganz so ernst wie sonst. Für seine Verhältnisse wirkte er beinahe ausgelassen, ja, er scherzte sogar. "Die beiden", sagte er nach dem 5:0 (2:0) von Bayern München zum Auftakt der Champions League gegen FK Rostow mit einem Lachen, "werden schon noch nachlegen". Diesmal aber hatte Kimmich den besagten Robert Lewandowski und Thomas Müller eines voraus: Er schoss zwei Tore, die Torjäger jeweils nur eines.

"Er hat jetzt in allen Wettbewerben mehr Tore als ich", sagte Geburtstagskind Müller mit einem breiten Grinsen, "außer in der WM-Qualifikation." Neulich in Oslo erzielte Müller zwei Treffer für die Nationalmannschaft gegen Norwegen (3:0), das dritte von Kimmich legte er auf. "Wenn man den beiden zuhört und sich was abschaut, kann man etwas lernen", sagte Kimmich. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass er ein Musterschüler ist.

Trainer Carlo Ancelotti hatte Kimmich gegen den zunächst sehr destruktiven, bald allerdings völlig überforderten russischen Vizemeister Rostow rechts in ein Dreier-Mittelfeld gestellt. Doch irgendwie schien der 21 Jahre alte Allrounder bald überall zu sein. Und mindestens zweimal stand er dann auch da, wo eben Torjäger stehen: Beim 3:0 auf Vorlage von Douglas Costa (53.) und beim 4:0 nach Flanke von Juan Bernat (60.).

"In der Jugend war ich nicht so der Knipser"

"In der Jugend war ich nicht so der Knipser", sagte Kimmich, nach seinen ersten beiden Champions-League-Toren. Zumindest in einem Spiel aber, erinnerte er sich, habe er schon mal Stürmer gespielt, "beim Pep, ich glaube, das war im Heimspiel gegen Piräus" In der Tat: Pep Guardiola, der stets betonte: "Ich liebe diesen Jungen", hatte Kimmich vergangenen Herbst beim 4:0 gegen Olympiakos Piräus als Ersatz für Arjen Robben gebracht.

Kimmich ist so etwas wie der Spieler der Stunde bei einem FC Bayern, der nach fünf Pflichtspielen weiter ohne Gegentor ist - die Bilanz: 20:0 Treffer. Gegen Rostow, das auf dem Weg in die Gruppenphase der Champions League immerhin den RSC Anderlecht und Ajax Amsterdam aus dem Wettbewerb geworfen hatte, bedurfte es aber zunächst eines Foulelfmeters von Lewandoski (28.), um den russischen Riegel aufzubrechen.

"Musst den Beton durchbrechen"

"Gegen so einen Gegner musst du den Beton, den sie anrühren, erst mal durchbrechen", betonte Müller, selbst Torschütze in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+2). Der Beton bröselte dann allerdings ziemlich schnell. "So wie Bayern gespielt hat, das haben wir noch nicht erlebt. Wir haben noch nie gegen eine so starke Mannschaft gespielt", jammerte Rostows Trainer Iwan Daniliants. Und die Bayern spielten nicht mal überragend.

Tatsächlich wurde erneut deutlich, dass in der Champions League die "Kleinen" gegen einen "Großen" wie München höchstens dann eine Chance haben, wenn der sich selbst ein Bein stellt - was bei den Bayern wohl nicht zu erwarten ist. Nach dem 13. Heimsieg in Serie in der Königsklasse (Rekord!) ist auf dem Weg zum Endspiel im walisischen Cardiff (3. Juni 2017) nun immerhin Atletico Madrid (28. September) der nächste Gegner.

Auch einem wie Philipp Lahm ist die Entwicklung in der Champions League aber nicht geheuer. Als er davon sprach, dass Rostow ja unter anderem Ajax ausgeschaltet hatte, sagte er nachdenklich: "Es muss die Chance gegeben sein, dass diese Mannschaften dabei sein können, dass diese Länder dabei sein können. Das ist mein Verständnis von Fußball." Die Wahrheit ist: Alle Länder haben diese Chance, aber sie wird immer kleiner gemacht. Von Klubs wie den Bayern.

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