UEFA reformiert Champions League

Vier Startplätze für Bundesliga ab 2018

Von SID
Freitag, 26.08.2016 | 10:28 Uhr
Die Champions League wird von der UEFA stets angepasst
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
Copa do Brasil
Live
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Live
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Live
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Watford -
Brighton
Premier League
Crystal Palace -
Swansea (DELAYED)
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Superliga
Nordsjälland -
Kopenhagen
Primera División
Espanyol -
Leganes
Primera División
Eibar -
Bilbao
Premier League
Zenit -
Rostow
Super Liga
Roter Stern -
Partizan
Premier League
Tottenham -
Burnley
Primera División
Getafe -
Sevilla
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Serie A
Palmeiras -
Sao Paulo
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
Premier League
West Brom -
Stoke
WC Qualification South America
Venezuela -
Kolumbien
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
Serie B
Empoli -
Bari
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Lettland -
Schweiz
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile
WC Qualification South America
Kolumbien -
Brasilien
WC Qualification South America
Ecuador -
Peru
WC Qualification South America
Paraguay -
Uruguay
WC Qualification South America
Argentina -
Venezuela

Die UEFA reformiert die Königsklasse - Nutznießer sind die großen Ligen. Auch die Bundesligisten können aufatmen, ihnen wird die lästige Qualifikationsrunde des Tabellenvierten erspart.

Auch der Tabellenvierte der Fußball-Bundesliga kann künftig mit dem Millionen-Jackpot der Champions League planen. Durch eine Reform der Königsklasse, die am Freitag in Monaco offiziell vorgestellt wurde, entfällt ab der Saison 2018/19 für die vier stärksten Ligen des Kontinents die Play-off-Runde - die jeweils vier besten Team starten direkt in der Gruppenphase, die dann zur "Superliga light" wird.

"Ich begrüße die UEFA-Entscheidung, es ist eine ernsthafte und faire Lösung für den europäischen Klubfußball", betonte Bayern Münchens Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der europäischen Klubvereinigung ECA. Am grundsätzlichen Format der Champions League und Europa League ändert sich nichts.

"Wir hatten bei der Reform ein Ziel: Auf der einen Seite den Traum für die Kleinen erhalten und auf der anderen Seite den Weg der Champions sicherzustellen", sagte UEFA-Interimsgeneralsekretär Theodore Theodoridis im edlen Le Meridien Beach Plaza direkt am Mittelmeer.

Glosse zur Superliga: "Schnell, einen Eimer!"

Italien profitiert gewaltig

Stand jetzt werden dann Spanien (bisher 3 feste Plätze + 1 Qualifikationsplatz), Deutschland (3+1), England (3+1) und Italien (2+1) insgesamt 16 der 32 Teilnehmer stellen. Vor allem der Vierte der UEFA-Fünfjahreswertung, die allerdings auch angepasst wird (unter anderem sollen auch historische Erfolge zählen), profitiert, da sich die Anzahl der sicheren Startplätze verdoppelt. Derzeit jubelt Italien. Ausschlaggebend für die Saison 2018/19 ist das Ranking am Ende der laufenden Saison.

Zittern müssen die künftigen Meister aus Nationen außerhalb der UEFA-Top-10. Zugunsten der Großen wird denen der Platz in der Gruppenphase weggenommen, sie müssen den Umweg über die Qualifikation gehen. Erster Verlierer wäre derzeit die Schweiz.

"Die Evolution der Klub-Wettbewerbe ist das Resultat eines breit angelegten Konsultationsprozesses, in dem alle Beteiligten Mitspracherecht hatten", sagte Theodoridis: "Wir sind glücklich, dass sich der europäische Fußball weiter als Einheit präsentiert - hinter dem Konzept der Solidarität und des fairen Wettbewerbs."

Kompromiss zur Superliga

Die Startplatz-Garantie für die "großen Vier" ist ein Kompromiss. Die einflussreichen Top-Klubs, darunter auch Rekordmeister Bayern München, hatten zuletzt immer wieder sehr laut über die Gründung einer eigenen "Superliga" nachgedacht und die UEFA damit schwer unter Druck gesetzt. Am Ende geht es ums Geld.

Zwar wurden noch keine Zahlen genannt, "wir können dennoch sagen, dass wir eine signifikante Erhöhung der Preisgelder in Champions League und Europa League erwarten", versicherte die UEFA.

Derzeit spült die Teilnahme an der Gruppenphase, die zuletzt Borussia Mönchengladbach über die Play-offs erreicht hat, rund 30 Millionen Euro in die Kassen. Dass die Einnahmen-Lücke zwischen Königsklasse und Europa League kleiner wird, ist nicht zu erwarten. Eher werden die Reichen noch mehr bekommen.

Kein Rückfall Deutschlands

Viel unwahrscheinlicher geworden ist durch die Reform zudem die Horror-Vorstellung der Deutschen Fußball Liga (DFL), die von ihren Klubs mit Blick auf die Fünfjahres-Wertung immer wieder Höchstleistungen in den Klub-Wettbewerben fordert.

Dass Deutschland auf Platz fünf des Rankings zurückfällt, erscheint derzeit fast ausgeschlossen. Seit der Saison 2002/03, als England die Franzosen von Platz vier verdrängte, beherrschen die gleichen vier Top-Ligen den europäischen Fußball. In der Saison 2016/17 ist Deutschland zum vierten Mal in Folge mit vier Teams in der Königsklasse vertreten.

Der Spielplan der Champions League

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung