Borussia Mönchengladbach legt Grundstein für das Weiterkommen

3:1 in Bern: Gladbachs Traum nimmt Gestalt an

SID
Mittwoch, 17.08.2016 | 13:18 Uhr
Borussia Mönchengladbach steht kurz vor einer erneuten Teilnahme an der CL-Gruppenphase
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Super Cup
Real Madrid -
Barcelona
Copa do Brasil
Botafogo -
Flamengo
Copa do Brasil
Gremio -
Cruzeiro
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Max Eberl schlenderte mit einem breiten Grinsen im Gesicht Richtung Mannschaftsbus, Andre Schubert klatschte in den Katakomben des Stade de Suisse noch mal all seine Spieler ab. Bei Manager und Trainer von Borussia Mönchengladbach herrschte nach dem 3:1 (1:0) im Play-off-Hinspiel der Champions-League-Qualifikation bei Young Boys Bern vollste Zufriedenheit.

Zwar warnten alle Gladbacher davor, den Schweizer Vizemeister im Rückspiel am kommenden Mittwoch im wohl ausverkauften Borussia-Park zu unterschätzen, insgeheim rechnet der fünfmalige deutsche Meister aber bereits mit den 20 bis 30 Millionen Euro, die die erneute Teilnahme an der Gruppenphase in die Kassen spülen würde.

"Wir können mit einem guten Gefühl ins das Rückspiel gehen, mehr aber auch nicht", sagte denn auch Eberl mit der gebotenen Zurückhaltung. Sein Gesichtsausdruck verriet aber, dass er bereits vom nächsten Transfercoup träumt.

Mit den zusätzlichen Einnahmen wäre eine feste Verpflichtung des dänischen Nationalspielers Andreas Christensen, der bislang nur bis 2017 vom FC Chelsea ausgeliehen ist, leichter zu bewerkstelligen. Für das erst 20 Jahre alte Defensivjuwel, das in London einen Kontrakt bis 2020 hat, soll der fünfmalige englische Champion angeblich 20 Millionen Euro an Ablöse fordern. "Wir wollen Andreas unbedingt fest verpflichten", bekräftigte Eberl noch einmal, dass er bereit wäre, die Vereinsrekordablöse für Christensen hinzublättern.

Das Objekt der Begierde organisierte auch gegen Bern wieder vorzüglich die Abwehr der Gäste, die in ihrem ersten Pflichtspiel der neuen Saison über weite Strecken zu überzeugen wussten.

"Müssen zu Hause konzentriert zu Werke gehen"

"Ich bin für das erste Spiel sehr zufrieden, obwohl er immer was zu verbessern gibt", resümierte Schubert. Der Coach ist felsenfest davon überzeugt, dass seine Mannschaft trotz des am Ende klaren Auswärtssieges im Rückspiel nicht übermütig oder überheblich agiert.

"Der vierte Platz in der Vorsaison mit dem Erreichen der Play-offs war ein Geschenk, das bei uns keiner leichtfertig aufs Spiel setzt", sagte der 45-Jährige. Das unterstrichen auch seine Spieler. "Mit dem Resultat können wir sehr zufrieden sein, dennoch müssen wir zu Hause genauso konzentriert zu Werke gehen", sagte Gladbachs Schweizer Torwart Yann Sommer, der lediglich in der 56. Minute nach dem 1:1-Ausgleich der Gastgeber durch Miralem Sulejmani (56.) hinter sich greifen musste.

Joker Andre Hahn (67.) und ein Eigentor von Alain Rochat (69.) sorgten dann aber schnell wieder für klare Verhältnisse, nachdem Raffael (11.) die Gäste früh auf dem für den Bundesligisten ungewohnten Kunstrasen in Führung gebracht hatte und die rund 8000 mitgereisten Borussen-Fans erstmals jubeln ließ.

"Auf Kunstrasen zu spielen ist doch sehr ungewohnt, und dafür haben wir es sehr gut gemacht", kommentierte Weltmeister Christoph Kramer nach seinem gelungenen Pflichtspiel-Comeback im Borussen-Trikot den Erfolg, mahnte aber auch: "Im Fußball kann es sehr schnell gehen, das Spiel stand nach dem Ausgleich kurzzeitig auf der Kippe, daher sind wir für das Rückspiel gewarnt."

Die Champions-League-Quali im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung