Atletico - FC Bayern: Taktische Schwerpunkte

Freischwimmen und Angriff über rechts

Mittwoch, 27.04.2016 | 12:00 Uhr
Pep Guardiola und Diego Simeone verteten unterschiedliche Ideen von Fußball
© getty
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Heute Abend (20.45 Uhr im LIVETICKER) wird es knüppelhart für den FC Bayern München. Im Halbfinale der Champions League wartet Atletico Madrid. Wie umgeht der FCB Atleticos Pressing? Wie verteidigt man Griezmann? SPOX blickt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Fußballmanagement auf die taktischen Schwerpunkte.

Die Personal- und Grundordnungswahl

Atletico Madrid wird in einer 4-4-2-Grundordnung auflaufen und diese im Laufe des Spiels auch nur verhältnismäßig wenig anpassen, das ist eine der wenigen Konstanten, auf die Pep Guardiola in seiner Vorbereitung verlässlich zurückgreifen kann. Wie genau dieses 4-4-2 allerdings besetzt wird, ist offen, haben die Spanier doch verschiedene Möglichkeiten.

Besonders in der Offensive kann Trainer Diego Simeone aus zahlreichen verschiedenen Spielertypen wählen. Trotz des Abgangs von Jackson Martinez im Winter ist man mit Fernando Torres, Antoine Griezmann, Yannick Carrasco, Angel Correa und Luciano Vietto breit aufgestellt.

Ausrichtung der Flügelspieler?

Im Hinspiel gegen den FC Barcelona setzte der argentinische Coach auf die Kombination Griezmann/Torres, im Rückspiel aufgrund der Sperre des Spaniers auf Griezmann/Carrasco. El Niño ist derzeit in bestechender Form und dürfte wohl in die Startelf zurückkehren.

Dann verschlägt es Carrasco wohl wieder auf die rechte Seite, während die linke von Koke bearbeitet wird. Hierbei entsteht die altbekannte Symmetrie einer geradlinigeren Seite auf rechts, während links eher der Weg in die Mitte gesucht wird, während der Außenverteidiger breit hinterläuft.

Sollte Saul rechts auflaufen, wie gegen Barca im Rückspiel, hat Atletico zwei Flügelspieler, die weit einrücken und die Flanken komplett für die Außenverteidiger öffnen. Defensiv bleibt alles beim alten, Juanfran, Luis Filipe und Lucas Hernandez stehen nicht zur Diskussion. Einzig Diego Godin wird verletzt fehlen und von Jose Gimenez ersetzt. Augusto Fernandez und Gabi teilen sich die Mitte, Saul könnte ebenfalls dort auflaufen.

Überzahl in erster Linie

Die Bayern könnten gegen das gegnerische 4-4-2 gut eine 3-5-2-Grundordnung einsetzen. Das würde für Überzahl in erster Linie sorgen sowie im Mittelfeld mehr Anspielstationen zwischen Atleticos kompakten Linien schaffen. Die Besetzung ist deutlich freier, besonders mit Jerome Boateng im Hinterkopf, der eventuell zum Einsatz kommen könnte und mit seinen Fähigkeiten bei voller Fitness ein sicherer Kandidat für die Startelf ist.

Allerdings ist das 3-5-2 über die Flügel in Unterzahl und damit eventuell im Konter angreifbar sowie offensiv nicht ganz so durchschlagskräftig wie ein nominelles 3-4-3. Eine Grundordnung mit Viererkette müsste automatisch im Abkippen des zentralen Sechsers resultieren, da Atletico mit zwei Stürmern spielt. Damit könnte sich Xabi Alonso zumindest seiner Bewachung entziehen und seine Fähigkeiten einbringen.

Umstellen wird Trainer Pep Guardiola ohnehin, somit bleibt vor allem die Frage der Anfangself interessant. Thiagos Stärke in engeren Räumen gegen Vidals physische Präsenz. Javi Martinez' und Medhi Benatias Kopfballstärke gegen Joshua Kimmichs Spielintelligenz. Bayerns Personallage ist deutlich entspannter als vor den letzten CL-Halbfinals.

Zwei der vielen möglichen Startaufstellungen der Bayern: 3-5-2 und 4-3-3

Seite 1: Die Personal- und Grundordnungswahl

Seite 2: Atleticos hohes Pressing gegen Bayerns Spielaufbau

Seite 3: Atleticos Strafraumverteidigung gegen Bayerns Ballbesitz

Seite 4: Bayerns Flügelfokus: Fluch oder Segen?

Seite 5: Atleticos Konter über Griezmann und Co.

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