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Supergruppen statt Superliga

SID
Die Champions-League-Trophäe wird in Bremen gefertigt
© getty

Die Debatte über Forderungen der europäischen Großvereine nach mehr Planungssicherheit besonders für ihre Einnahmen hat neues Futter bekommen. Informationen der englischen Tageszeitung The Guardian zufolge prüft der Europa-Verband UEFA für seine Champions League ein Zukunftsmodell mit einer von acht Vierer- auf künftig zwei Achter-Gruppen eingedampfte Gruppenphase.

Die 16 höchstnotierten Vereine sollen für die Play-offs um die Plätze in den "Mini-Superligen" gesetzt werden und könnten damit nicht aufeinandertreffen.

Mitte März waren schon einmal UEFA-Planspiele für eine Europacup-Reform zugunsten von Topvereinen wie Real Madrid, FC Barcelona, Manchester United oder Bayern München öffentlich geworden. Demnach soll die UEFA sogar die Einführung eines neuen Elitewettbewerbs noch über dem derzeitigen Premium-Produkt Champions League in Erwägung ziehen.

Dem Guardian-Bericht liegen Recherchen des Blattes bei den englischen Spitzenklubs zugrunde. Laut der Zeitung scheinen Reformen an der Königsklasse vor Ende der noch bis 2018 laufenden Vermarktungsverträge höchst unwahrscheinlich. Zur anschließenden Qualifikation für die neue Form der Gruppenphase mit nur noch 16 Teams soll die vorherige Ausscheidung, die momentan vier Runden umfasst, ausgeweitet werden.

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