Das erste Mal seit Övrebö

Dienstag, 16.02.2016 | 11:05 Uhr
Schiedsrichter Tom Henning Öbrebö traf 2009 viele fragwürdige Entscheidungen - sehr zum Ärger Ballacks
© imago
Advertisement
NFL Draft
Fr27.04.
Wo landet der deutsche Wide Receiver?
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ de Chile
A-League
Newcastle Jets -
Melbourne City
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
A-League
FC Sydney -
Melbourne Victory
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Superliga
Gimnasia La Plata -
Boca Juniors
Super Liga
Napredak -
Roter Stern
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
FC Tokyo
1. HNL
Slaven Belupo -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
PSG
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad
Primera División
Girona -
Eibar
Premier League
Stoke -
Crystal Palace
CSL
Guangzhou R&F -
Shanghai Shenhua
Premier League
Lok Moskau -
Zenit
Premier League
West Bromwich -
Tottenham
Primera División
Bilbao -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Southampton
Primera División
Celta Vigo -
La Coruna
Premier League
Leicester -
West Ham (DELAYED)
Primera División
Villarreal -
Valencia
Serie A
Juventus -
Bologna
Primeira Liga
Sporting -
Benfica
Premier League
Bournemouth -
Swansea (Delayed)
Premier League
Watford -
Newcastle (Delayed)
J1 League
Hiroshima -
Kobe
Primera División
Málaga -
Alavés
Serie A
Udinese -
Inter Mailand
Premiership
Hearts -
Celtic
Eredivisie
PSV -
Groningen
Premier League
Man City -
Huddersfield
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
St. Etienne -
Bordeaux
Serie A
Lazio -
Atalanta
Serie A
SPAL -
Benevento
Serie A
Chievo Verona -
Crotone
Serie A
CFC Genua -
Florenz
Serie A
Neapel -
FC Turin
Superliga
FC Kopenhagen -
Bröndby
Primera División
Atletico Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Lyon -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Monaco
Ligue 1
Dijon -
Guingamp
Ligue 1
Metz -
Angers
Ligue 1
Nantes -
Montpellier
Ligue 1
Rennes -
Straßburg
Ligue 1
Toulouse -
Lille
Premier League
Chelsea -
Liverpool
Serie A
Sassuolo -
Sampdoria
Primera División
Las Palmas -
Getafe
Premier League
Arsenal -
Burnley (Delayed)
Primera División
FC Barcelona -
Real Madrid
Serie A
Cagliari -
AS Rom
Ligue 1
Marseille -
Nizza
Primeira Liga
FC Porto -
Feirense
Primera División
Leganes -
Levante
1. HNL
Lokomotiva Zagreb -
Dinamo Zagreb
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Premier League
Swansea -
Southampton
Coupe de France
Les Herbiers -
PSG

Der FC Chelsea hat sich unter Trainer Guus Hiddink stabilisiert. Die Partie im Champions-League-Achtelfinale gegen Paris St-Germain (20.45 Uhr im LIVETICKER) ist die Rückkehr des Niederländers in die Königsklasse. Sein letzter Auftritt weckt schlimme Erinnerungen. Trotzdem hoffen die Blues, dass sich Geschichte wiederholt.

In der Kabine ging so richtig die Post ab. Guus Hiddink qualmte eine Zigarre, feierte Arm in Arm mit Roman Abramowitsch und mischte sich unter seine ausgelassenen Spieler. "Südamerikanische, osteuropäische und afrikanische Tänze wurden aufgeführt", sagte Hiddink. "Mein ganzer Körper zelebrierte den afrikanischen Tanz perfekt. Das war zumindest mein Eindruck", scherzte der Niederländer noch in den Katakomben.

Der FC Chelsea hatte im Wembleystadion gerade den FA Cup gewonnen. Hiddinks kurze Mission bei den Blues hatte damit im Mai 2009 ein "fast perfektes Ende" gefunden, wie er selbst sagte. "Es wäre absolut perfekt gewesen, wenn wir vor ein paar Tagen noch woanders gewesen wären."

Er meinte damit das Champions-League-Finale in Rom, in dem Manchester United eine Lehrstunde von Pep Guardiolas aufstrebendem FC Barcelona bekam. Nicht nur Chelsea-Sympathisanten sind auch sieben Jahre danach der Meinung, dass die Blues im Halbfinale gegen die Katalanen vom norwegischen Schiedsrichter Tom Henning Övrebö verpfiffen wurden und Barca in diesem Spiel eine Menge Glück hatte.

Durch das umstrittene Ausscheiden der Blues kam es nicht zur Final-Revanche von 2008, in der sich Chelsea zurecht gute Chancen gegen United ausgerechnet hätte. Immerhin hatte das Team nach der Amtsübernahme durch Hiddink von Luiz Felipe Scolari einen gewaltigen Lauf mit elf Siege in den letzten 13 Ligaspielen.

Hiddink stabilisiert Chelsea

Von dieser Dampfwalzenform ist Chelsea im Moment noch ein gutes Stück entfernt, aber Hiddink hat das Team auch in seiner zweiten Amtszeit stabilisiert und in elf Spielen noch keine Niederlage kassiert (5 Siege, 6 Remis).

Pünktlich zur wegweisenden Woche mit dem Champions-League-Achtelfinale gegen Paris St.-Germain und dem FA-Cup-Achtelfinale gegen Manchester City am Sonntag lieferten die Blues aber beim 5:1-Heimsieg immerhin die beste Saisonleistung ab.

Für Hiddink ist es das erste Champions-League-Spiel seit dem Aus gegen Barca 2009. Die Probleme, die der immer noch amtierende englische Meister in dieser Saison unter Jose Mourinho offenbarte, sind noch nicht endgültig verschwunden. Aber Hiddink hat dem Team wieder mehr Leben und Motivation eingehaucht.

Pragmatiker statt Ideologe

"Als ich ankam, habe ich jeden Spieler - und es waren fast alle bei der Meisterschaft vergangenen Saison dabei - gefragt, welchen Beitrag er zum Titel geleistet hat und was er in dieser Spielzeit nicht macht", erzählt Hiddink. Ihre Antwort haben die Spieler auch auf dem Platz gegeben. Chelsea ist wieder schwer zu schlagen.

Hiddink hat vor allem im mentalen Bereich angesetzt und die Spieler bei der Ehre gepackt. Als Taktikideologe wie sein Landsmann Louis van Gaal bei Manchester United ist er in seiner Karriere ohnehin nie aufgefallen.

Der 69-Jährige ist eher Pragmatiker, Ballbesitzstatistiken hält er für überbewertet. "Es kommt auf die Qualität des Ballbesitzes an", sagt Hiddink. "Was hilft es, 70 Prozent Ballbesitz zu haben, wenn der Gegner den Ball gar nicht will und das Ergebnis auf seiner Seite hat?" Für ihn muss der erste Gedanke nach Ballgewinn "immer vertikal" sein.

Verletzungssorgen in der Defensive

Außerdem stehen der Sport und die Mannschaft wieder mehr im Fokus. Mourinhos Kleinkrieg mit der Presse und den Offiziellen ist Geschichte. Wo Mourinho vor dem PSG-Spiel hinter den unterschiedlichen Voraussetzungen in den jeweiligen Ligen vermutlich eine große Ungerechtigkeit angeprangert hätte, analysiert Hiddink sachlich: "Wenn wir Spieler geschont hätten, hätte Newcastle sein Spiel besser aufziehen können."

Chelsea musste mit der vollen Kapelle ran, jeder Punkt zählt bei der mühseligen Aufholjagd, während PSG-Trainer Laurent Blanc Zlatan Ibrahimovic, Thiago Silva sowie Thiago Motta erst gar nicht in den Kader berief.

Die Folge: John Terry fällt mit einer Oberschenkelverletzung aus. Der 35-Jährige, dessen Vertrag am Ende der Saison wahrscheinlich nicht verlängert wird, ist der zweite verletzte etatmäßige Innenverteidiger nach Kurt Zouma (Kreuzbandriss), so dass Gary Cahill und Branislav Ivanovic im Zentrum die Angriffswucht der Franzosen stoppen sollen.

Dazu kommt, dass Diego Costa vergangene Woche einen Nasenbeinbruch erlitt und mit einer Gesichtsmaske spielen muss. Er ist nach Cahill, Nemanja Matic and Cesar Azpilicueta bereits der vierte Maskenmann Chelseas in dieser Saison. "Wir sind ein Zorro-Team", sagt Hiddink.

Wie damals unter Di Matteo?

Für den Niederländer ist nach dieser Saison wieder Schluss an der Stamford Bridge, sein Engagement war von Beginn an klar als Aushilfs- und Freundschaftsdienst deklariert. Zuletzt hielten sich Gerüchte, Max Allegri würde von Juventus nach London kommen. Doch jetzt scheint Diego Simeone als Nachfolger die besten Karten zu haben. Wie es bei den Blues kommende Saison weitergeht, hängt auch stark von dieser Woche der Wahrheit ab.

"Wir haben die wohl wichtigsten Spiele der Saison vor uns, aber durch den guten Start mit dem Sieg gegen Newcastle haben wir großes Selbstvertrauen", sagt Cahill. Der FA Cup ist der kürzeste Weg zu einem Titel und in den internationalen Wettbewerb. Bei 14 Punkten Rückstand in der Liga auf Manchester City und Platz vier, ist der Gewinn der Champions League wohl die einzige Chance, sich wieder für die Königsklasse zu qualifizieren.

So wie 2012, als Roberto Di Matteo das Team von Andre Villas-Boas übernahm, die Liga auf Platz sechs abschloss, aber in München dem FC Bayern den Henkelpott klaute. Und so hofft Chelsea, dass sich Geschichte wiederholt - zumindest in dieser Hinsicht. Denn einen zweiten Fall Övrebö möchte Hiddink und auch sonst keiner mehr erleben.

Der FC Chelsea im Steckbrief

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung