Wie spielt man gegen eine Alte Dame?

Montag, 22.02.2016 | 08:56 Uhr
Bereit für Juventus?! Die Bayern-Spieler Kimmich, Lewandowski, Thiago und Costa (v.l.)
© getty
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Mit dem Champions-League-Duell bei Juventus Turin (Di., 20.45 Uhr im LIVETICKER) beginnt für den FC Bayern München die Jagd nach dem Triple. Das Hinspiel wirft bei Bayern eine Reihe personeller Fragezeichen auf. Vier SPOX-Redakteure stellen ihre Elf für Turin auf.

Von Andreas Lehner

Pogba, Barzagli, Bonucci, Khedira, Mandzukic, Morata. Pep Guardiola hat einige Hirten aufgezählt bei Juventus, die dem FC Bayern im Kopfballspiel weh tun könnten. Ohne Jerome Boateng, Holger Badstuber und Javi Martinez hat Bayern in der Defensive an körperlicher Größe eingebüßt.

Natürlich wird Bayern in Turin nicht tief in der eigenen Hälfte, sondern wie gewohnt nach vorne verteidigen, aber vor allem im Juventus Stadium wird es zu einigen kniffligen Szenen im Bayern-Strafraum kommen. Sei es aus dem Spiel heraus oder nach Standards. Trotzdem glaube ich, dass Guardiola an seinem neuen Verteidigerduo Alaba/Kimmich festhalten wird.

Benatia ist nach seiner Verletzung zwar wieder im Training, war aber gegen Darmstadt nicht mal im Kader. Dann gleich gegen Juve in die Startelf? Ich denke nicht. Auch Tasci ist noch nicht bei 100 Prozent und hat gerade mal ein Spiel für Bayern bestritten. Dann gleich gegen Juve in die Startelf? Ich denke nicht.

Wenn Mandzukic fit wäre, hätte ich aufgrund seiner körperlichen Spielweise Bedenken. Aber die intelligenten, spielstarken sowie schnellen Alaba und Kimmich passen zum Turiner Sturmduo Morata/Dybala.

Den Platz auf links übernimmt Bernat, auf rechts ist Lahm ohnehin unantastbar, wenn er nicht gerade im Mittelfeld gebraucht wird. Aber mit Alonso und Thiago hat Guardiola zwei Spieler fit, die das Spiel kontrollieren und mit ihren Pässen lenken können. Deshalb wird Lahm wohl rechts hinten bleiben. Die Frage, die für mich über allem steht ist: Wie viel Risiko will Guardiola gehen?

Seine Auswärtsbilanz in der Champions League ist durchwachsen, sehr oft hat er in erster Linie versucht, das Spiel des Gegners und dessen Konter zu kontrollieren. Die eigene offensive Durchschlagskraft hat dadurch etwas gelitten. Ich würde es daher nicht ausschließen, dass er in Turin auf einem zusätzlichen Mittelfeldspieler setzt. Hier käme Vidal ins Spiel, ansonsten muss er gegen seinen Ex-Klub auf die Bank.

Zumal man sich eigentlich nicht vorstellen kann, dass Guardiola Müller aktuell nicht in die erste Elf beruft, wobei er auch in Leverkusen zuerst zuschauen musste. Aber auch auf Robben wird Guardiola in einem solchen Spiel nicht verzichten wollen. Er hätte mit Costa dann schließlich zwei Spieler für das Eins-gegen-eins auf beiden Seiten. Und im Sturm führt derzeit an Robert Lewandowski ohnehin kein Weg vorbei.

Lehner: Wie viel Risiko geht Guardiola?

Demireli: Mit Tasci und Benatia

Gaber: Die Lösung heißt Vidal

Treuer: Wird Müller zum Taktik-Opfer?

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