Tag der Kunstschützen

Von SPOX
Donnerstag, 17.09.2015 | 15:54 Uhr
Die Auswahl des ersten Spieltags: 11 Spieler aus 10 Teams
© getty
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Alessandro Florenzi und Thomas Müller gehören mit ihren verrückten Treffern natürlich genauso in die Elf des 1. Spieltags wie Hattricker Cristiano Ronaldo. Außerdem dabei: Wolfsburgs Matchwinner, Eindhovens Fels in der Brandung und Juves Legende.

Gianluigi Buffon (Juventus Turin): Ob gegen Raheem Sterling im Eins-gegen-Eins oder gegen Yaya Toures Schlenzer, den er aus dem Winkel fischte: Juves Keeper war der Garant für den Sieg der Alten Dame bei Manchester City und bewies wieder mal, dass er auch im fortgeschrittenen Alter von 37 Jahren noch zu den Besten seiner Zunft gehört.

Alessandro Florenzi (AS Rom): Allein sein Tor beim 1:1 gegen Titelverteidiger FC Barcelona hätte die Nominierung für diese Auswahl gerechtfertigt: Unwiderstehlicher Antritt über die rechte Seite und dann aus über 50 Metern von der Seitenlinie aus über ter Stegen hinweg ins lange Eck. Unnachahmlich! Sonst hatte er, wie das gegen Barca und Neymar so üblich ist, alle Hände voll zu tun in der Defensive, wo er als unermüdlicher Arbeiter gegen Ball und Gegner zu gefallen wusste.

Diego Godin (Atletico Madrid): Der Uruguayer trat beim 2:0-Sieg Atleticos in Istanbul mal wieder als die Zuverlässigkeit in Person in Erscheinung. Stark im Stellungsspiel, im Zweikampf und überlegt und abgeklärt im Spielaufbau präsentierte sich der 29-Jährige. Dazu leistete er die Vorarbeit zur frühen Vorentscheidung. Seine Kopfballvorlage verwertete Antoine Griezmann zum 2:0-Endstand.

Jeffrey Bruma (PSV Eindhoven): Fels in der Brandung nennt man so einen wie den Ex-Hamburger im Spiel gegen das große Manchester United. Dass die Niederländer aus einem 0:1 noch ein 2:1 gegen den Favoriten machten, lag nicht zuletzt auch an Bruma, der im Zweikampf und am Boden beinahe unüberwindlich war für Martial, Depay und Co. 14 klärende Aktionen zeigen: Bruma hat aufgeräumt.

Eliseu (Benfica Lissabon): Gegen den CL-Debütanten Astana musste Benfica lange ackern, ehe am Ende ein verdienter Sieg zu Stande kam. Beide Tore fielen über Eliseus starke linke Seite. Das zweite legte der 31-Jährige nach einem unwiderstehlichen Sprint zur Grundlinie lehrbuchhaft auf. Ganz stark: 87,2 Prozent Passquote. In der gegnerischen Hälfte wohlgemerkt.

Xabi Alonso (FC Bayern München): Dirigierte das Spiel der Bayern aus der Zentrale vorzüglich. Spielte Bälle in gefährliche Räume und gewohnt starke Verlagerungen. Dazu mit guten Distanzschüssen. Fing mit gutem Stellungsspiel auch viele Bälle ab. Schade, dass der Spanier nach 75 Minuten verletzt runter musste.

Cesc Fabregas (FC Chelsea): Selbst wenn der Gegner mit allem Respekt nur Maccabi Tel Aviv hieß, das 4:0 der Blues zeigte: Es geht aufwärts nach dem desolaten Start in die Premier League. Dreh- und Angelpunkt gegen die Israelis war Fabregas. 125 Pässe spielte der Spanier bei grandioser Quote. Er legte Diego Costa mit viel Gefühl das 3:0 auf und erzielte das Tor zum Endstand selbst.

Julian Draxler (VfL Wolfsburg): Erstes Champions-League-Spiel für Wolfsburg, gleich Matchwinner beim 1:0 gegen Moskau. Ein gelungener Abend für den Ex-Schalker, der Spielfreude versprühte und mit seinem Tor, dass er mit klugem Haken und präzisem Pass auf Kruse selbst einleitete, das Highlight des Abends für sich verbuchte.

Hulk (Zenit St. Petersburg): Dass Zenit im gefürchteten Mestalla gegen den teuer aufgerüsteten FC Valencia gewinnen konnte, darf man durchaus als Überraschung verbuchen. Großen Anteil daran hatte freilich der brasilianische Kraftprotz mit seinen beiden Treffern. Das zweite, ein Hammer aus der zweiten Reihe, war sicherlich eines der schönsten Tore des 1. Spieltags.

Cristiano Ronaldo (Real Madrid): Natürlich ist auch der Weltfußballer mit von der Partie. Einen Hattrick in der Champions League gibt's ja auch nicht alle Tage. Seine drei Treffer beim 4:0 gegen Donezk waren seine Treffer 78 bis 80 in der Königsklasse. Damit hat der Portugiese Lionel Messi (77) in der ewigen Hitliste erstmal wieder auf Platz zwei verwiesen.

Thomas Müller (FC Bayern München): Müller spielt nicht nur immer, er trifft inzwischen auch immer, selbst wenn er gar nicht will. Beim 1:0 in Piräus wollte er eigentlich den in den Strafraum startenden Lewandowski bedienen, doch die Flanke machte sich selbstständig und schlug links oben ein. Per Elfer machte er später den Doppelpack perfekt. Der 26-Jährige steht jetzt bei 30 Treffern in 69 CL-Spielen.

Die Champions League im Überblick

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