Mittwoch, 18.03.2015

Zorc spricht über Dortmunds Zukunft

"Potenzial alleine wird nicht reichen"

Borussia Dortmund steht im Champions-League-Rückspiel gegen Juventus Turin vor einer schweren Aufgabe. Manager Michael Zorc hält einen Viertelfinal-Einzug dennoch für nicht ausgeschlossen.

Nach dem 1:2 im Hinspiel bei Juventus braucht der BVB zu Hause einen Sieg
© getty
Nach dem 1:2 im Hinspiel bei Juventus braucht der BVB zu Hause einen Sieg

Nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel würde den Borussen ein 1:0 oder ein Sieg mit zwei Toren Unterschied zum Weiterkommen reichen."Ich sehe schon die Möglichkeit, weiterzukommen.

Es ist klar, dass wir dafür eine Top-Leistung benötigen. Gegen Köln und den HSV haben wir nicht unbedingt ein Offensiv-Spektakel abgebrannt, aber das heißt nichts", erklärte Zorc gegenüber Bild: "In der Champions League haben wir es immer wieder geschafft, Klasse-Leistungen abzurufen. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir Juve packen."

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Einer der Gründe für den Dortmunder Aufschwung ist zweifelsohne der Verbleib von Trainer Jürgen Klopp. Michael Zorc hatte laut eigenen Aussagen nie Zweifel an einer Weiterbeschäftigung des Coaches, da dieser "in der Winterpause viel Energie getankt hat" und hochmotiviert sei, "diese extreme Hinrunde zu korrigieren".

Ambitionierte Zukunftspläne

Die Vertragsverlängerung von Marco Reus sei dabei ein wichtiger Schritt, der der "Mannschaft und dem Verein richtig gut" tue. Auch ein weiteres Engagement von Ilkay Gündogan würde Zorc begrüßen: "Ich glaube, dass sowohl für ihn als auch für uns eine Vertragsverlängerung Sinn machen würde."

Die Gerüchte um Kevin De Bruyne, der im vergangenen Jahr bereits in Dortmund einen Vertrag unterschrieben haben soll, bestätigte der ehemalige BVB-Akteur. Es habe Gespräche gegeben, doch eine Einigung mit Chelsea sei nicht gefunden worden, so dass De Bruyne letztendlich nach Wolfsburg wechselte.

Seine Pläne für eine erfolgreichere nächste Spielzeit formulierte der 52-Jährige eindeutig: "Ein solides Fundament, wirtschaftlich wie sportlich. Und natürlich die riesige Motivationslage. Aber Potenzial alleine wird nicht reichen. Wir müssen die absolute Gier entwickeln, dieses Potenzial häufiger als in dieser Saison auf dem Platz zu zeigen."

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