Donnerstag, 19.03.2015

Power-Ranking zum CL-Viertelfinale

Zurück im Pep'schen Superlativ

Die Champions League biegt langsam auf die Zielgerade ein, die Anzahl der Titelanwärter hat sich auf ein Überschaubares reduziert. Die Premier League ist schon komplett raus und auch die Bundesliga wird nur noch von den Bayern vertreten. Doch wer sind die Favoriten im Viertelfinale? Und was macht der Vorjahres-Champion? Das SPOX-Power-Ranking gibt Aufschluss.

Den Henkelpott fest vor Augen: Wer schnappt sich den Champions-League-Titel?
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Den Henkelpott fest vor Augen: Wer schnappt sich den Champions-League-Titel?

8. AS Monaco

Die letzten drei Ergebnisse: 0:2 (FC Arsenal), 3:0 (SC Bastia), 3:1 (FC Evian)

Reichlich Glück und einen katastrophalen Tag der Gunners haben es die Monegassen zu verdanken, überraschenderweise bis unter die letzten Acht vorgedrungen zu sein. Dass sie dort aber wohl ans Ende ihrer Europa-Reise 2014/15 gelangen werden, ist dem ASM wohl spätestens im Rückspiel gegen Arsenal (0:2) klar geworden.

Trainer Leonardo Jardim brachte es auf den Punkt. "Wie im Achtelfinale werden sich jetzt auch alle im Viertelfinale uns als Gegner wünschen. Wir werden sehen", kommentierte der Coach das Weiterkommen.

Wenngleich die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, ist Monaco nicht nur auf dem Papier offensichtlich das schwächste aller verbliebenen Teams - sowohl individuell als auch im Kollektiv. Das Hauptaugenmerk wird im Fürstentum zum Saisonende auf der Ligue 1 liegen. Bei vier Punkten Rückstand auf den CL-Quali-Platz droht aktuell die Nichtteilnahme an der Königsklasse im kommenden Jahr.

7. Atletico Madrid

Die letzten drei Ergebnisse: 4:2 n.E. (Bayer Leverkusen), 0:0 (Espanyol), 1:1 (Valencia)

Der Traum vom nächsten Finaleinzug lebt bei den Rojiblancos weiter - wenngleich Atletico aus dem Clash mit Bayer Leverkusen gerade so mit zwei blauen Augen davonkam. Nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel, die deutlich höher hätte ausfallen können, mühte sich der spanische Meister im Rückspiel zu einem Sieg nach Elfmeterschießen - immerhin bewies das Team starke Nerven.

Das große Manko, dass Diego Simeones Elf in dieser Saison aufweist, ist die fehlende Konstanz. In der Liga gab es zuletzt drei Unentschieden, sodass eine Titelverteidigung bei Barcas aktueller Form kaum mehr vorstellbar ist: Neun Punkte beträgt der Rückstand auf den Tabellenführer bereits.

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Auch wenn Mario Suarez das Team nach dem Weiterkommen gegen Leverkusen stark redete ("Der nächste Gegner ist uns jetzt egal, wir werden die Besseren sein - niemand will auf uns treffen"), so konnte auch er nicht verbergen, wie ideenlos Atletico in den letzten Partien agierte. Um auch nach dem Viertelfinale weiter vom ganz großen Wurf zu träumen, wird es daher mehr brauchen als treue Fans und einen einheizenden "Cholo" Simeone.

6. FC Porto

Die letzten drei Ergebnisse: 1:0 (FC Arouca), 4:0 (FC Basel), 1:0 (Sporting Braga)

Still und heimlich wie 2004? Im Schatten der großen Teams mausert sich der FC Porto Runde um Runde in Richtung Endspiel. In den letzten fünf Pflichtspielen gab es fünf Siege ohne Gegentor, bei denen die Gegner teilweise verzweifelten. "Wir sind hier untergegangen", stellte auch Basel-Mittelfeldmann Luca Zuffi im Achtelfinale konsterniert fest.

Auch wenn Porto bisher nicht die ganz dicken Brocken hatte (Donezk, Bilbao und Borisov in der Gruppe, Basel im Achtelfinale), überzeugen die Portugiesen durch die große Souveränität, mit der sie aus den bisherigen acht CL-Partien sechs Siege und zwei Unentschieden holten.

Nach dem Abgang der Leistungsträger Mangala, Fernando, Iturbe und Otamendi spielt Porto trotzdem eine überraschend starke Saison. Die Portugiesen mögen auf dem Papier nicht mit den Schwergewichten des europäischen Fußballs mithalten können, doch gerade ihre Unbekümmertheit gepaart mit der technischen Beschlagenheit machen sie zu einem unangenehmen Gegner. In der aktuellen Form - und mit etwas Losglück - ist Porto das Halbfinale durchaus zuzutrauen.

Top-Torjäger der Champions-League-Saison 2014/15
1. Platz: Lionel Messi vom FC Barcelona (10 Tore)
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1. Platz: Lionel Messi vom FC Barcelona (10 Tore)
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1. Platz: Cristiano Ronaldo von Real Madrid (10 Tore)
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1. Platz: Cristiano Ronaldo von Real Madrid (10 Tore)
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1. Platz: Neymar vom FC Barcelona (10 Tore)
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1. Platz: Neymar vom FC Barcelona (10 Tore)
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4. Platz: Luiz Adriano von Schachtjor Donezk (9 Tore)
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4. Platz: Luiz Adriano von Schachtjor Donezk (9 Tore)
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5. Platz: Jackson Martinez vom FC Porto (7 Tore)
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5. Platz: Jackson Martinez vom FC Porto (7 Tore)
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5. Platz: Thomas Müller vom FC Bayern (7 Tore)
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5. Platz: Thomas Müller vom FC Bayern (7 Tore)
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5. Platz: Carlos Tevez von Juventus (7 Tore)
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5. Platz: Carlos Tevez von Juventus (7 Tore)
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5. Platz: Luis Suarez vom FC Barcelona (7 Tore)
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5. Platz: Luis Suarez vom FC Barcelona (7 Tore)
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8. Platz: Edinson Cavani von PSG (6 Tore)
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8. Platz: Edinson Cavani von PSG (6 Tore)
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8. Platz: Kun Aguero von Manchester City (6 Tore)
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8. Platz: Kun Aguero von Manchester City (6 Tore)
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8. Platz: Karim Benzema von Real Madrid (6 Tore)
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8. Platz: Karim Benzema von Real Madrid (6 Tore)
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8. Platz: Robert Lewandowski vom FC Bayern München (6 Tore)
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8. Platz: Robert Lewandowski vom FC Bayern München (6 Tore)
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13. Platz: Klaas-Jan Huntelaar von Schalke 04 (5 Tore)
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13. Platz: Klaas-Jan Huntelaar von Schalke 04 (5 Tore)
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13. Platz: Mario Manzukic von Atletico Madrid (5 Tore)
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13. Platz: Mario Manzukic von Atletico Madrid (5 Tore)
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13. Platz: Yacine Brahimi vom FC Porto (5 Tore)
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13. Platz: Yacine Brahimi vom FC Porto (5 Tore)
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13. Platz: Alvaro Morata von Juventus Turin (5 Tore)
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13. Platz: Alvaro Morata von Juventus Turin (5 Tore)
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5. Real Madrid

Die letzten drei Ergebnisse: 2:0 (UD Levante), 3:4 (FC Schalke), 0:1 (Athletic Bilbao)

Es bleibt dabei: 2015 ist bislang nicht das Jahr der Königlichen. Nicht zuletzt das 3:4 gegen Schalke, als Real tatsächlich am Rande des Ausscheidens war, offenbarte, welche Abstimmungsprobleme der Titelverteidiger dieser Wochen hat. Immer wieder klaffen große Lücken zwischen Mittelfeld und Abwehr, die dem Gegner viele Räume bieten, während das sonst so flüssige Offensivspiel um Ronaldo, Bale und Co. derzeit wenig auf die Kette kriegt.

Nach drei sieglosen Spielen in Folge gab es gegen Levante zuletzt immerhin ein versöhnliches 2:0 - die Stimmung hat das aber nicht schlagartig verbessert. Mitverantwortlich für das Trübsal, das aktuell im Bernabeu einkehrt, ist auch Cristiano Ronaldo. Beleidigt und enttäuscht gab sich der Superstar nach den letzten Spielen.

Ancelottis Hauptaufgabe für die entscheidenden Wochen wird es also sein, seine Stars bei Laune zu halten und dabei die löchrige Grundordnung wieder in den Griff zu kriegen. Auf die leichte Schulter nehmen darf man die Königlichen aber nicht: Im letzten Jahr folgte auf ein knappes Weiterkommen gegen den BVB schließlich eine Demonstration gegen die Bayern.

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