Sonntag, 16.02.2014

Power-Ranking zur Champions League

Der Titel geht nur über den FC Bayern

Mit den K.o.-Spielen des Achtelfinals beginnt die heiße Phase der Champions League. 16 Teams kämpfen um den begehrtesten Titel Europas. Wer kann dem Titelverteidiger Paroli bieten? Was haben Barca und Co. drauf und wer könnte überraschen? Das SPOX-Power-Ranking hat Antworten.

Die Bayern sind aktuell das Maß der Dinge in Europa. Wer kann sie stoppen?
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Die Bayern sind aktuell das Maß der Dinge in Europa. Wer kann sie stoppen?

16. Zenit St. Petersburg

Die letzten drei Ergebnisse (alles Freundschaftsspiele): Metalist Charkiw (1:2), ZSKA Moskau (2:0), Schachtjor Donezk (2:1)

Wie immer gehen die Russen mit dem Nachteil in die K.o.-Phase, dass ihre Liga noch nicht läuft. Zenit hat seit dem letzten Champions-League-Spiel gegen Austria Wien (1:4) kein Pflichtspiel mehr absolviert. Die letzten Testspiele verliefen mehr schlecht als recht.

Das trifft auch auf die Gruppenphase zu, in der Zenit nur sechs Punkte holte, aber damit noch vor dem FC Porto und der Austria landete. Für Trainer Luciano Spalletti kommt seine Mannschaft in der Bewertung aber zu schlecht weg. Er sei zufrieden mit der Vorrunde, einige Spiele seien nur unglücklich gelaufen.

In der Winterpause wollte der Italiener unbedingt einen neuen Stürmer verpflichten. Mirko Vucinic und Robinho wurden als mögliche Kandidaten gehandelt. Am Ende kam Jose Salomon Rondon für 18 Millionen Euro. Die Offensive um Hulk und Danny ist ohnehin das Prunkstück der Russen.

Leverkusen, Logo, Wappen

15. Bayer Leverkusen

Die letzten drei Ergebnisse: Schalke 04 (1:2), 1. FC Kaiserslautern (0:1), Borussia Mönchengladbach (1:0)

Laut Tabelle ist Bayer noch der erste Verfolger des FC Bayern, wenn man das Wort Verfolger in diesem Zusammenhang überhaupt noch verwenden will. Der allgemeine Eindruck, den die Leverkusener in den Rückrundenspielen hinterlassen haben, lässt diesen Schluss allerdings nicht zu.

Vor allem das kraft- und leblose Auftreten im Pokal-Viertelfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern im eigenen Stadion lässt Zweifel an der Qualität und Mentalität des Kaders aufkommen. Außerdem ist Top-Torjäger Stefan Kießling auf der Suche nach seiner Bestform, ohne seine Tore hat Bayer ein Problem.

Ohnehin fehlt es Bayer im Vergleich zu internationalen Spitzenteams an Substanz im Kader. Trainer Sami Hyypiä kann nur schwer ohne Qualitätsverlust rotieren. Am Ende der Vorrunde kam Leverkusen auf dem Zahnfleisch daher und ließ dort wichtige Punkte im Kampf um die Champions-League-Qualifikationsplätze liegen.

14. AC Milan

Die letzten drei Ergebnisse: FC Bologna (1:0), SSC Neapel (1:3), FC Turin (1:1)

Genie und Wahnsinn liegen beim AC Milan genauso nah beieinander wie bei seinem Star-Stürmer Mario Balotelli. Der italienische Nationalstürmer sicherte seiner Mannschaft am Freitagabend mit einem sagenhaften Weitschusstor den Sieg. Dennoch liegt Milan nur auf Rang zehn.

Die Rossoneri sind ein wankelmütiges Team, das an guten Tagen jeder Mannschaft gefährlich werden, aber an schlechten auch gegen jede Mannschaft verlieren kann. Das hat sich auch seit der Amtsübernahme von Clarence Seedorf, der Massimiliano Allegri als Trainer ablöste, nicht geändert.

Die Brasilianer Kaka und Robinho können in Momenten glänzen, für eine ganze Saison reicht es aber nicht mehr. Jungstar Stephan El Shaarawy ist verletzt. Die Neuzugänge Keisuke Honda und Michael Essien sind auch nicht die endgültige Lösung für Milans Probleme.

13. Manchester United

Die letzten drei Ergebnisse: FC Arsenal (0:0), FC Fulham (2:2), Stoke City (1:2)

Die Transitphase von Sir Alex Ferguson zu David Moyes hat United aus den Big Four der englischen Liga vertrieben. Der englische Meister ist nur noch ein Schatten vergangener Tage und muss in dieser Saison die Champions League wohl schon gewinnen, um auch nächste Saison wieder teilnehmen zu dürfen.

Elf Punkte Rückstand auf Platz vier und den FC Liverpool dürften an den letzten zwölf Spieltagen nur schwer aufzuholen sein. Der Mannschaft fehlt es auf wichtigen Positionen an Qualität. Vor allem im zentralen Mittelfeld hat Moyes keinen Spieler, der internationale Spitzenklasse verkörpert. Auch die Innenverteidigung um Nemanja Vidic hat den Glanz vergangener Tage verloren.

An guten Tagen kann die Offensive um Wayne Rooney und Robin van Persie aber auch vielen Mannschaften weh tun. Mit Juan Mata hat United im Winter auch etwas mehr an spielerischer Raffinesse hinzubekommen. Ein internationales Spitzenteam sind die Engländer aber momentan nicht.

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