Bayern vs. Arsenal! Schalke vs. Real!

Von SPOX
Montag, 16.12.2013 | 12:26 Uhr
Portugals Legende Luis Figo gab die Losfee bei der Auslosung
© getty
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Titelverteidiger FC Bayern München trifft im Achtelfinale der Champions League wie im Vorjahr auf den FC Arsenal. Borussia Dortmund bekommt es mit Zenit St. Petersburg zu tun. Der FC Schalke 04 misst sich mit Rekordsieger Real Madrid. Bayer Leverkusen erwartet Paris Saint-Germain und Zlatan Ibrahimovic.

Die Spiele im Überblick:

FC Arsenal - FC Bayern München (Hinspiel: 19.2.2014/Rückspiel: 11.3)

Zenit St. Petersburg - Borussia Dortmund (25.2./19.3.)

FC Schalke 04 - Real Madrid (26.2./18.3)

Bayer Leverkusen - Paris Saint-Germain (18.2./12.3.)

Manchester City - FC Barcelona (18.2./12.3.)

Olympiakos Piräus - Manchester United (25.2./19.3.)

AC Milan - Atletico Madrid (19.2./11.3.)

Galatasaray - FC Chelsea (26.2./18.3.)

So lief die Auslosung in der Europa League

Die Reaktionen:

Uli Hoeneß (Präsident FC Bayern): "Ich habe es befürchtet. Das war die stärkste Mannschaft in unserer Trommel. Aber auf der anderen Seite ist das ein Gegner, der auf keinen Fall unterschätzt wird."

Matthias Sammer (Sportvorstand FC Bayern): "Wir nehmen es, wie es kommt. Ich kann damit leben. Wir müssen nach dem Urlaub im Januar vom ersten Tag an gut arbeiten und brauchen dann gegen Arsenal zweimal eine gute Form."

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender FC Bayern): "Es waren angenehmere und leichtere Gegner im Topf. Wir wissen, dass das ein Gegner ist, den man sehr respektvoll behandeln muss. Wir werden zwei gute Spiele abliefern müssen. Ich hätte auch lieber gegen Zenit gespielt, aber das ist kein Wunschkonzert hier. Wir sind aber auch kein Wunschgegner für die anderen."

Philipp Lahm (Kapitän FC Bayern): "Es ist ein gutes Omen, aber ein schwieriger Gegner. Der härteste Gegner unter den Zweitplatzierten. Das war sicher kein Wunschgegner. Arsenal hat sich gut verstärkt, das ist ein gefährlicher Gegner. Trotzdem wollen wir natürlich ins Viertelfinale!"

Jerome Boateng (FC Bayern): "Das ist der schwerste Gegner, den wir bekommen konnten. Die werden hochmotiviert sein nach dem letzten Jahr. Das werden zwei sehr intensive Spiele."

Alex Oxlade-Chamberlain (FC Arsenal): "Gegen solche Gegner wie Barcelona, Real Madrid oder eben Bayern willst du spielen. Wir haben in der letzten Saison in München ein gutes Resultat erzielt. Daran erinnern wir uns gern. Wenn du etwas erreichen willst, dann musst du die besten Teams schlagen."

Jürgen Klopp (Trainer Dortmund): "Ich war noch nie in Russland und freue mich sehr auf die Partien im Februar und im März. Wir werden uns in den kommenden Wochen sehr intensiv mit der Mannschaft von Zenit beschäftigen. Wer die Vorrunde der Champions League übersteht, hat zweifellos viel Qualität, aber ich kann und will St. Petersburg nicht spontan beurteilen. Stand jetzt - mehr als zwei Monate vor dem Aufeinandertreffen - ins Detail zu gehen, das wäre echt nicht seriös."

Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Dortmund): "Zenit St. Petersburg verfügt über einen hochkarätig besetzten Kader und führt aktuell punktgleich mit Tabellenführer Lokomotive Moskau die russische Liga an. Wir haben uns in der vielleicht schwierigsten Vorrundengruppe mit zwölf Punkten als Gruppensieger durchgesetzt. In der Königsklasse zu überwintern, war eines unserer erklärten Saisonziele. Wir haben es erreicht und wären ehrlich gesagt mit jedem heute zugelosten Achtelfinalgegner absolut einverstanden gewesen."

Michael Zorc (Sportdirektor Dortmund): "Zenit hat sich in den vergangenen Jahren zu einer russischen Top-Mannschaft entwickelt und viel Geld in Akteure wie den brasilianischen Nationalstürmer Hulk oder den belgischen offensiven Mittelfeldspieler Axel Witsel investiert. Die russische Liga beginnt für Zenit erst wieder am 8. März, vielleicht eine kleine Parallele zu unserem letztjährigen Duell mit dem ukrainischen Topklub Shakhtar Donetsk. Wir hoffen natürlich, dass die klimatischen Bedingungen vor Ort ganz normale sind."

Sebastian Kehl (Dortmund): "Mit Zenit St. Petersburg haben wir nicht das stärkste Los gezogen, es hätte uns schlimmer treffen können. In St. Petersburg haben wir allerdings noch nie gespielt. Und wir müssen uns auf unangenehme Temperaturen einstellen. Ich glaube aber, dass wir große Chancen haben, die nächste Runde zu erreichen, wenn wir alles abrufen. Es ist auch ein kleiner Vorteil für uns, erst auswärts zu spielen. Wir freuen uns auf die Reise nach St. Petersburg."

Jens Keller (Trainer Schalke 04): "Das ist ein tolles Los, auch für unsere Fans! Sich mit dem berühmtesten Fußballklub der Welt mit Spielern wie Cristiano Ronaldo, Iker Casillas oder Gareth Bale messen zu können: Darauf freuen wir uns riesig."

Kevin-Prince Boateng (Schalke 04): "Das werden schöne und emotionale Spiele. Real Madrid ist natürlich eine der besten Mannschaften der Welt. Doch auch wenn es sehr schwer werden wird: Wenn wir als Team zusammenhalten und alle an einem Strang ziehen, haben wir in zwei Spielen auch immer eine sportliche Chance."

Julian Draxler (Schalke 04): "Diese Paarung ist ein echtes Champions-League-Highlight. Es war schon immer mein Traum, einmal gegen Real Madrid und im Bernabeu zu spielen. Viel schwerer konnte es kaum für uns werden. Aber wir stellen uns der Aufgabe. Ich freue mich auf die beiden Spiele."

Rudi Völler (Sportdirektor Leverkusen): "Paris hat eine überragende Mannschaft, die mit vielen Weltklasse-Spielern bestückt ist. Da gibt es nicht nur einen Ibrahimovic, auch Cavani, Lavezzi, Thiago Silva, Lucas oder Pastore sind absolute Ausnahmekönner. Die kleine Chance, die wir gegen diesen Gegner haben, wollen wir aber mit Macht ergreifen."

Simon Rolfes (Kapitän Leverkusen): "Bei dieser Auslosung gab es keine einfachen Gegner mehr. Alle für uns infrage kommenden Teams waren absolute europäische Spitzenmannschaften. Jetzt ist es also PSG geworden. Das ist eine große Herausforderung für uns, die wir gerne annehmen. Wir freuen uns sehr auf die Spiele."

Stefan Reinartz (Leverkusen): "Die haben einen etwas anderen Etat als wir. Aber wir haben schon bewiesen, dass wir auch gegen Mannschaften bestehen können, die finanziell deutlich besser als wir gestellt sind. Die Spiele müssen erst einmal gespielt werden."

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