Rund 2000 Schalker Fans in der Schweiz

Krawalle und Proteste bei Schalke-Spiel

SID
Dienstag, 01.10.2013 | 21:01 Uhr
Vor der Champions League-Partie des FC Basel gegen Schalke 04 kam es zu Fan-Krawallen
© getty
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Vor dem Champions-League-Spiel des Bundesligisten Schalke 04 beim FC Basel ist es vor dem St.-Jakob-Park zu Ausschreitungen gekommen. Zudem sorgten Proteste der Umweltorganisation Greenpeace für eine Spielunterbrechung.

Die Polizei ging gut zwei Stunden vor dem Anpfiff vor dem Stadion des Schweizer Meisters gegen eine große Gruppe zumeist vermummter Basler Hooligans vor.

Auch als eine große Gruppierung Schalker Anhänger am Ende eines geplanten Fanmarsches am Stadion eintraf, kam es zu Auseinandersetzungen. Die Polizei trennte beide Gruppen. Augenzeugenberichten zufolge soll es auch in der Innenstadt von Basel zu Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Lager gekommen sein.

Die Polizei Basel wollte sich auf "SID"-Anfrage unter Verweis auf einen "laufenden Einsatz" nicht zur Sicherheitslage äußern. Etwa 2000 Schalker Fans hatten die Reise in die deutsch-schweizerische Grenzstadt angetreten.

Greenpeace sorgt für Unterbrechung

Während des Spiels sorgte dann ein Protest für weiteren Ärger. Nach vier Spielminuten in der Partie zwischen dem FC Basel und Schalke 04 zwangen Aktivisten der Umweltschutz-Organisation Greenpeace Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco aus Spanien zu einer kurzen Unterbrechung.

Die vier Aktivisten hatten vom Stadiondach des St.Jakob-Park ein riesiges gelbes Transparent ausgerollt, mit dem gegen Öl-Bohrungen in der Arktis von Schalke- und UEFA-Sponsor Gazprom protestiert wurde. Die Polizei konnte die Aktion aber zügig beenden, sodass das Spiel nach rund fünfminütiger Unterbrechung fortgesetzt werden konnte. UEFA-Präsident Michel Platini hatte diese Aktion kopfschüttelnd auf der Tribüne verfolgt.

In der Arktis waren vor einigen Tagen Greenpeace-Proteste gegen eine Ölplattform gewaltsam gestoppt worden, wobei russische Grenzschützer ein Schiff der Protestler gestürmt hatten. Zudem befinden sich noch einige Greenpeace-Aktivisten in russischer Haft.

Champions League, Gruppe E

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