Real - BVB: Die letzten Fakten vor dem Rückspiel

Trauma Brügge und der La-Coruna-Geist

Von SPOX
Dienstag, 30.04.2013 | 14:31 Uhr
Hier kann der BVB den Einzug ins CL-Finale klar machen: Das Estadio Santiago Bernabeu
© getty
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Borussia Dortmund hat im internationalen Wettbewerb mit einem Drei-Tore-Vorsprung schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht. Real Madrid braucht ein Wunder, das in der Champions League bislang nur ein einziges Mal vorgekommen ist. Die letzten Fakten und Statistiken vor dem Rückspiel im Santiago Bernabeu (20.30 Uhr im LIVE-TICKER).

Madrider Umbieger: Die Königlichen schafften es in ihrer Europapokalhistorie insgesamt 22 Mal, eine Pleite im Auswärtsspiel noch umzubiegen. Bei 14 Versuchen schied man aus - zuletzt war das drei Mal in Serie der Fall. Legendär sind drei Duelle: Im Europapokal der Landesmeister 1975/1976 verlor man bei Derby County erst 1:4, siegte im Bernabeu aber mit 5:1. Ähnlich bescheiden erging es dem RSC Anderlecht im UEFA-Cup 1984/1985, als ein 3:0-Heimsieg nicht ausreichte und man in Madrid mit 1:6 einging. Ein Jahr später im selben Wettbewerb musste Borussia Mönchengladbach dran glauben: Am Bökelberg gewannen die Fohlen mit 5:1, Real haute dann zu Hause jedoch ein 4:0 raus.

Trauma Brügge: Drei Tore Vorsprung sind schon die halbe Miete? Das dachte sich die Truppe von Trainer Reinhard Saftig wohl auch in der Saison 1987/1988, als man mit einem 3:0 im Rücken zum FC Brügge fuhr. In Belgien geriet der BVB in der dritten UEFA-Pokal-Runde dann mit 0:5 nach Verlängerung unter die Räder. Es bleibt bis heute immerhin das einzige Duell, bei dem die Westfalen nach einem Heimspielsieg im Hinspiel noch auf fremdem Terrain ausschieden.

Der Geist von La Coruna: Das, was die Madrilenen am Dienstagabend schaffen müssen, um die Reise nach London doch noch buchen zu können, gab es in der CL bislang nur ein einziges Mal: Im Viertelfinale 2003/2004 verloren die Spanier mit 1:4 bei Titelverteidiger AC Milan, ließen dann aber ein 4:0 im Riazor folgen.

Schlechtes Pflaster: Der BVB hat in Spanien so seine Probleme. Bei zehn Spielen auf der iberischen Halbinsel sprang nur ein Sieg heraus - in der CL-Gruppenphase 1996/1997 bei Atletico Madrid (1:0, Tor durch Stefan Reuter). Als Belohnung gab's damals aber den Henkelpott. Ansonsten stehen vier Unentschieden und fünf Pleiten zu Buche.

Vorsicht, Großkreutz! Dortmund ist in der Bundesligageschichte die einzige Mannschaft, die nach 31 Spielen noch ohne Gelbsperre auskommt. Eine solche gab es auch in der Königsklasse noch nicht. In Madrid muss nun aber Kevin Großkreutz aufpassen, dessen Konto bei zwei Gelben Karten steht und der bei einem weiteren Karton dieser Farbe in einem möglichen Finale gesperrt fehlen würde. Bei den Spaniern drohen Alvaro Arbeloa (fünf Gelbe) und Michael Essien (zwei) Zuschauerrollen in London. Oder am besten beim nächsten Gruppenspiel in Cluj...

La Bestia Negra: Deutsche Mannschaften sind in der Regel gern gesehene Gäste im Santiago Bernabeu. 18 Mal wurden sie mit einer Niederlage nach Hause geschickt, dazu kommen vier Punkteteilungen. Einzig der FC Bayern München, der in Spanien daraufhin den Spitznamen "La Bestia Negra" (die schwarze Bestie) bekam, konnte in Madrid gewinnen (2000 mit 4:2 und 2001 mit 1:0).

Ausgeglichen: Elf Aufeinandertreffen mit deutschen Mannschaften, bei denen es ein Hin- und Rückspiel gab, konnte Real für sich entscheiden. Vier Mal schied man aus. Die Dortmunder Bilanz steht bei vier erfolgreichen Duellen und zwei Niederlagen.

Vorteil Erfahrung: Der BVB bestreitet das dritte Mal in seiner Vereinsgeschichte ein CL-Halbfinale. Als man 1997 den Pott holte, schaltete man Manchester United mit zwei 1:0-Erfolgen aus. Eine Saison später kam das Aus gegen die Königlichen (0:2 und 0:0). Die haben mit jetzt 24 Halbfinalauftritten den Rekord inne. Zwölf Mal zog Real dabei auch ins Endspiel ein.

Erste Pleite? Dortmund musste in der laufenden Runde fünf Auswärtspartien bestreiten, keines wurde verloren (ein Sieg, vier Unentschieden). Ungeschlagen ist auch Madrid, allerdings im heimischen Stadion (drei Siege, zwei Remis). Wenn beide Serien nicht reisen, steht der BVB im Finale.

Königlicher Aufruf: Die Real-Fans, die in Dortmund dabei waren, beschimpften ihr Team noch am Abend auf dem Flughafen. Viele Millionen, aber keine Eier, so der Tenor der aufgebrachten Meute. Auch die heimische Presse haute ordentlich drauf, so dass dem Verein nun die Idee kam, mit einer Videobotschaft das Publikum wieder auf seine Seite zu bringen. Mit beinahe flehendem Unterton und bierernster Miene sprechen die Stars das "Nuestra fuerza eres tú" ("Unsere Kraft bist du") in die Kamera. Wer's braucht...

Alle in Gelb! Die Dortmunder Fangruppierung "Jubos Dortmund" rief die mitgereisten Anhänger - es wird von einer Zahl um die 8000 ausgegangen - dazu auf, die schwarzen Auswärtstrikots zu Hause zu lassen und sich stattdessen in ausschließlich in Gelb gehaltene Kleidungsstücke zu hüllen. Man darf gespannt sein, welch einheitliches Bild der Gästeblock abgeben wird.

Der Schiedsrichter: Howard Webb taucht nicht nur in Michael Ballacks Albträumen auf, sondern wird die Partie in Madrid leiten. Den BVB hat er in der Champions League bislang zweimal gepfiffen: Vergangene Saison gegen Marseille (2:3) und kürzlich im Achtelfinalhinspiel bei Schachtjor Donezk (2:2). Real Madrid verlor unter Webbs Leitung zuletzt das Halbfinale der letzten Spielzeit mit 1:2 beim FC Bayern. Für den ehemaligen Polizeibeamten aus England wird es das 30. CL-Spiel seiner Karriere werden.

Die voraussichtlichen Aufstellungen

Real Madrid: Diego Lopez - Essien, Ramos, Varane, Coentrao - Modric, Xabi Alonso - di Maria, Özil, Ronaldo - Higuain.

Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Gündogan, Bender - Blaszczykowski, Götze, Reus - Lewandowski.

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