Dortmund vor CL-Achtelfinale

Respekt vor Donezk - Hoffen auf Gündogan

Von Adrian Bohrdt
Montag, 11.02.2013 | 15:20 Uhr
Borussia Dortmund hofft nach dem 1:4 gegen den Hamburger SV auf eine "normale Leistung"
© Getty
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Meister Borussia Dortmund startet als erstes deutsches Team in das Achtelfinale der Champions League. Mit Schachtjor Donezk wartet ein harter Brocken (20.30 Uhr im LIVE-TICKER), der BVB begrüßt aber Rückkehrer in der Defensive. Ein Vorteil könnte der Liga-Rhythmus sein.

Von einem Wunschgegner kann keine Rede sein, wenn Dortmund am Mittwoch bei Schachtjor Donezk antritt. "Das ist eine schwere Aufgabe", konstatierte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nach der Auslosung, betonte aber auch: "Wir haben in der Gruppenphase gezeigt, dass wir uns gegen starke Gegner durchsetzen können."

Es ist das erste K.o.-Runden-Spiel für Borussia Dortmund in der Champions League seit dem legendären Halbfinale 1998 gegen Real Madrid, als im Hinspiel einer der Torpfosten brach.

Die 1:4-Heimniederlage gegen den Hamburger SV vom Samstag dürfte zwar noch in den Köpfen der Dortmunder Spieler sein, Sven Bender verspricht aber: "Am Mittwoch wollen wir wieder unsere normale Leistung zeigen."

Immerhin: In der Champions League sind die Dortmunder in dieser Saison noch ungeschlagen, und in der Liga läuft es auswärts ohnehin besser als zuhause: Sechs der letzten sieben Auswärtspartien wurden gewonnen. "Wir sollten am Mittwoch besser sein, und ich denke, das wird gelingen", ist auch Trainer Jürgen Klopp zuversichtlich.

Neuigkeiten aus dem Lazarett

Während Klopp wieder mit Außenverteidiger Marcel Schmelzer und Innenverteidiger Neven Subotic rechnen kann und damit seine angestammte Viererkette komplett hätte, muss er auf Kevin Großkreutz definitiv verzichten. Der Mittelfeldspieler war mit Verdacht auf eine Lungenentzündung zuletzt drei Tage stationär im Krankenhaus und wird nicht zur Verfügung stehen.

Fraglich ist nach wie vor der Einsatz von Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan. Der Stratege des Dortmunder Spiels wurde beim 1:4 gegen den Hamburger SV zunächst geschont, nach gut einer Stunde allerdings dann doch eingewechselt.

Der Nationalspieler schlägt sich nach wie vor mit einer Schwellung am rechten Fuß und am großen Zeh herum und klagte am Sonntag gegenüber dem "Kicker": "Ich konnte kaum die Decke darüber ziehen - so schmerzhaft war das."

Klopp motivierte die medizinische Abteilung, Gündogan "irgendwie hinzukriegen", denn gerade beim schwierigen Auswärtsspiel in Donezk braucht der BVB seinen Strategen. Deutlich wird Gündogans Einfluss und Bedeutung für die Mannschaft, wenn man sich die aktuellen Saisonergebnisse anschaut.

Stand der Mittelfeldspieler in der Startelf, verlor der BVB lediglich ein Spiel (2:3 gegen Wolfsburg). War das allerdings nicht der Fall, gab es in der Liga drei Niederlagen und drei Unentschieden - und keinen Sieg.

Donezk nicht im Liga-Rhythmus

Die ukrainische Liga führt Schachtjor zur Winterpause bereits souverän mit 13 Punkten Vorsprung an, von 18 Spielen wurden 17 gewonnen bei nur einer Niederlage. Dortmund reist zwar mit dem 1:4 gegen den HSV im Gepäck an, dennoch könnte die Bundesliga für den BVB ein Vorteil sein. Bereits seit vier Wochen läuft die Rückrunde, was einen gewissen Spielrhythmus garantiert.

Ganz anders sieht es da bei Donezk aus. Der amtierende ukrainische Meister absolvierte sein letztes Meisterschaftsspiel vor der Winterpause Ende November, die Saison in der Ukraine geht erst Anfang März weiter. Mit insgesamt zwölf Testspielen (zehn Siege, zwei Unentschieden) versuchte die Mannschaft von Trainer Mircea Lucescu im Rhythmus zu bleiben.

"Wir haben im Januar und im Februar hart gearbeitet. Die Spieler sind körperlich gut drauf, das Team wirkt kompakt", ist Lucescu zuversichtlich, genau wie Mittelfeldspieler Alex: "Wir haben schon ziemlich gut gegen Juventus und Chelsea gespielt und haben genug Power, um Dortmund auszuspielen."

Donezk: Ziel ist CL-Titel

Lucescu hat zwar mit Willian, der für 35 Millionen Euro zu Anschi Machatschkala wechselte, einen seiner wichtigsten Spieler in der Winterpause abgeben müssen, dafür mit Taison auch gleich wieder einen neuen Star begrüßen können. Taison kam für 20 Millionen Euro von Metalist Charkow nach Donezk.

Die Ambitionen des ukrainischen Vereins machte Milliardär und Klubeigentümer Rinat Achmetow vor der Saison deutlich: "Der Champions-League-Titel muss das Ziel sein."

Donezk hat in dieser Saison wettbewerbsübergreifend zuhause erst acht Tore kassiert und bis auf die Niederlage gegen Juventus Turin (0:1) jedes Spiel gewonnen, auch gegen Titelverteidiger Chelsea.

BVB-Torhüter Roman Weidenfeller will deshalb keine Nachlässigkeiten aufkommen lassen, wie er im "Kicker" klarstellte: "Vielleicht nimmt die Öffentlichkeit nicht wahr, wie gefährlich Donezk ist. Auf uns wartet ein anspruchsvoller Gegner. Aus diesem Grund befassen wir uns nicht damit, welchen Klang der Vereinsname besitzt."

Borussia Dortmund im Überblick

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