Real Madrid vs. ManUnited: Geschichten eines Klassikers

Spiele für die Ewigkeit

Von SPOX
Mittwoch, 13.02.2013 | 08:44 Uhr
April 2003: Ein Ronaldo ist zu viel für vier Verteidiger von Manchester United
© Getty
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Wohl kaum ein anderes Spiel hat in den letzten Jahren mehr Superstars zusammengeführt wie Real Madrid gegen Manchester United. Nach zehn Jahren treffen die beiden Giganten des europäischen Fußballs wieder aufeinander (20.30 Uhr im LIVE-TICKER). Zeit für einen Blick zurück auf unvergessene Momente einer großen Rivalität.

19. April 2000: Manchester United - Real Madrid 2:3

Real fährt lediglich mit einem 0:0 im Gepäck nach Manchester. Im Hinspiel im Bernaubeu zeigen beide Mannschaften zu viel Respekt voreinander, die Engländer ergrätschen sich das torlose Remis redlich. Davor hatten sich beide Klubs 32 Jahre lang nicht mehr gesehen.

15 Tage später beim Rückspiel: Die Fans im Old Trafford werden an diesem Abend Zeuge eines der bis dahin spektakulärsten Spiele der Champions League und dem Ende des "alten" United-Styles. Aber der Reihe nach.

Alles beginnt mit einem Eigentor von Roy Keane. Der Kapitän fliegt in eine scharfe Hereingabe und verlängert den Ball ins eigene Netz. United hatte bis dato schon Glück, dass es nicht in Rückstand gerät. Zu unsortiert und hölzern laufen die Red Devils übers Feld, "nahe der Anarchie", wie der "Guardian" fand.

Real Madrid dagegen begeht in der ersten Halbzeit kein einziges Foul. In einem Auswärtsspiel, im Champions-League-Viertelfinal-Rückspiel bei Manchester United. Unvorstellbar.

Stattdessen finden die Gäste immer besser die großen Lücken beim Gegner. In eine davon sticht Steve McManaman, der in seiner Eigenschaft als Die-Hard-Liverpudlian nicht eben den leichtesten Stand hat an diesem Abend im OT. McManaman fährt einen Konter über die linke Seite, bedient dann Raul und der schlenzt den Ball aus 16 Metern ins linke Eck.

Blog Real vs. ManUnited: Das Duell der Giganten

Ein schönes Tor, aber noch lange nichts gegen das 0:3, das Champions-League-Geschichte schreibt. Fernando Redondo ist bei den Königlichen eigentlich für die Ordnung im Mittelfeld zuständig. Der Argentinier findet aber ab und an auch mal Zeit für einen Ausflug nach vorne.

In der 53. Minute nimmt Redondo einen Ball tief in der eigenen Hälfte auf und zieht auf der linken Seite davon. Henning Berg drängt ihn lehrbuchmäßig nach außen ab. Redondo steht jetzt mit dem Gesicht zu den Fans, fast an der Seitenauslinie und hat Berg dicht im Nacken.

Die Torgefahr könnte niedriger kaum sein, Trainern gefällt so eine Situation. Nur ist Redondo zu der Zeit vielleicht der beste Mittelfeldspieler der Welt. Er legt sich den Ball selbst mit der Hacke in den Lauf, vorbei an Bergs linkem Fuß. Eine schnelle Drehung später ist er weg, hat den lästigen Verfolger abgeschüttelt. Redondo windet sich an der Torauslinie entlang und erspäht Raul am langen Pfosten. Punktgenauer Pass, Tor. Ein Meisterstück, bis heute kaum erreicht. In nur 138 Sekunden war Uniteds Empire durch den Raul-Doppelschlag zerstört.

David Beckham darf einen tollen Sololauf noch zum 1:3, Paul Scholes einen Elfmeter zum 2:3 verwandeln. Alles nur Staffage im Vergleich zur Anmut Redondos und zur Spielweise der Spanier. Keane, der Inbegriff des Körper-Fußballs der Red Devils, fällt nach dem Spiel als erstem auf, dass es in der Art für United nicht weitergehen kann.

"So spielen wir nun mal. So haben wir schon immer gespielt. Aber wir müssen daran etwas ändern - und das wird sehr, sehr schwierig werden." Der Ire wusste gar nicht, wie Recht er behalten sollte. Sir Alex Ferguson propagierte in den Jahren danach die Umkehr zu mehr Defensivarbeit, bekam seine Mannschaften aber nicht auf Linie.

Das Weiterkommen zwei Jahre später gegen Deportivo La Coruna sollte das letzte in einer K.o.-Runde (mit Hin- und Rückspiel) in Europa bis ins Frühjahr 2007 bleiben. Erst da konnte United den OSC Lille im Achtelfinale zweimal bezwingen und kam eine Runde weiter.

Nach der Nacht von Barcelona im Mai '99 war Europa noch von einer anhaltenden Regentschaft der Red Devils ausgegangen. Das Aus gegen Real aber bedeutete das abrupte Ende aller Träume.

8. April 2003: Real Madrid - Manchester United 3:1

Fast genau drei Jahre später: Diesmal geht Madrid als Titelverteidiger in die Partie, es ist wieder die Runde der letzten Acht. Bei den Madrilenen sitzt wieder Vicente del Bosque auf der Bank, der Fergie drei Jahre zuvor schon das Fürchten lehrte. Real-Boss Florentino Perez hat die fixe Idee, seinen Klub in einen Zirkus zu verwandeln, die ersten Ausläufer des Hirngespinsts sind schon zu erahnen.

Im Bernabeu ist die Sache nach 49 Minuten eigentlich schon vorbei. Real fegt wie ein Wirbelsturm über United hinweg. Die Grätschen von Keane, Butt, Scholes und Brown fliegen entweder ins Leere oder an spanische Schienbeine. Luis Figo und erneut ein Doppelpack von Manchester-Schreck Raul lassen Böses erahnen.

Im Wettrüsten der beiden CL-Torjäger hat aber auch Ruud van Nistelrooy noch einen Kopfball im Köcher. Das Tor des Niederländers lässt United wenigstens noch den Hauch einer Chance. "Der Enthauptung knapp entkommen", krakelt die "Sun".

Mit Ausnahme einer Partie gegen La Coruna ein Jahr zuvor schafft es United einfach nicht mehr, in K.o.-Partien ohne Gegentor zu bleiben. In sieben von acht kassieren die Red Devils mindestens einen Treffer, für gehobene Ansprüche ist da kein Platz mehr. Aber das Schlimmste steht Sir Alex ja noch bevor...

Seite 2: Ein Stück Fußballgeschichte

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