Real-Trainer will Champions-League-Geschichte schreiben

Mourinho: Nummer 19 am 19. Mai

SID
Dienstag, 24.04.2012 | 12:05 Uhr
Trotz Hinspiel-Pleite sieht Jose Mourinho sein Team im Finale
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Serie A
Fr02:00
Flamengo -
Chapecoense
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Sport Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Jose Mourinho liebt Titel, die ihm niemand zutraut - und so dürfte auch das Halbfinal-Rückspiel in der Champions League am Mittwoch gegen Bayern München genau sein Ding sein. Vier Tage nach der durch den Sieg im "Clasico" so gut wie sicher gewonnen Meisterschaft will Real Madrid nun in der europäischen Königsklasse den großen Coup landen.

"Wir werden den Einzug ins Finale schaffen", sagte der deutsche Nationalspieler Sami Khedira - und auch sein Kollege Mesut Özil ist sich sicher: "Wir sehen uns in München."

Am 19. Mai zum Finale in die bayrische Landeshauptstadt zurückzukehren - das wäre der Traum von Mourinho. Als erster Trainer könnte es der Portugiese schaffen, mit dem dritten Verein den wichtigsten Vereinstitel Europas zu gewinnen. Danach könnte er nach zwei Jahren in Madrid wieder den dramatischen Absprung machen, wie er es auch nach den Titeln 2004 mit dem FC Porto und 2010 mit Inter Mailand schon getan hat.

"Jetzt sind die Bayern dran"

Mourinho liebt seine eigene Show, aber richtig schlau wird außerhalb der Wagenburg der "Königlichen" wohl niemand aus dem 49 Jahre alten Exzentriker. Öffentlich äußert er sich ohnehin nur, wenn es sein muss. Statt Worten lässt er Taten sprechen - und seine Mannschaft scheint er trotz der anhaltenden Kritik von Führungsspielern wie Sergio Ramos oder Iker Casillas zumindest sportlich im Griff zu haben.

Der Rekord von 109 Liga-Toren stehen für die Madrilenen zu Buche, dazu sieben Punkte Vorsprung auf Erzfeind FC Barcelona. Der erste Sieg zu Gast im Camp Nou seit fast vier Jahren gibt dem spanischen Rekordmeister zusätzlichen Rückenwind für das Duell mit der "Bestia Negra" (Schwarzen Bestie) Bayern München. "Jetzt sind die Bayern dran", tönte Casillas schon.

Das 2:1 aus dem Hinspiel scheint in Madrid niemanden zu beunruhigen, denn zehn der letzten elf Champions-League-Spiele vor eigenem Publikum haben die Madrilenen ohnehin gewonnen. Dem teilweise kreativlosen Auftritt am vergangenen Dienstag in München soll vor 80.925 Zuschauern im Santiago Bernabeu ein Feuerwerk folgen.

"Es wird vielleicht die gleiche Aufstellung wie in München sein, aber eine andere Mannschaft", kündigte der Co-Trainer und öffentliche Mourinho-Vertreter Aitor Karanka an. Auch im Jahr 2002 kamen die Bayern mit einem 2:1 im Rücken nach Madrid - und schieden nach dem 0:2 im Viertelfinal-Rückspiel aus.

Mourinho will den 19. Titel

"Sie haben eine tolle Mannschaft, aber wir spielen vor unseren eigenen Fans", sagte Superstar Cristiano Ronaldo, der es auf der linken Seite erneut mit Bayerns Kapitän Philipp Lahm zu tun haben wird. Man dürfe sich gegen die Deutschen "keine Schwäche erlauben", so wie es im Hinspiel der Fall war.

"Aber der Druck liegt zunächst bei Real", sagte Bayerns Kapitän Philipp Lahm.

18 Titel hat Mourinho im europäischen Vereinsfußball schon gewonnen, und der 19. würde gut rein passen. Den Druck auf sich selber hat er fast unerträglich werden lassen - aber so funktioniert der am höchsten bezahlte Trainer der Welt (rund 14 Millionen Euro) nun mal am besten.

Jose Mourinho im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung