64 Teams in der Champions League?

Watzke übt Kritik an Plänen zur Aufstockung

SID
Mittwoch, 18.04.2012 | 11:34 Uhr
Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund will keine Champions League-Reform
© Getty
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Der Geschäftsführer des deutschen Meisters Borussia Dortmund hat Kritik an Plänen von Michael Platini zu einer Aufstockung der Champions League geübt. "Das ist völliger Unfug. Warum soll ein Premium Produkt wie die Champions League künstlich verwässert werden", sagte Hans-Joachim Watzke der "Sport Bild".

Platini, Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), will die Europa League abschaffen und die Königsklasse dafür auf 64 Mannschaften erweitern. "Ich fand bisher immer gut, was Platini gemacht hat. Aber jetzt ist er auf einem total falschen Weg. Die Fans wollen nicht den Tabellendritten aus Litauen sehen, sondern den Dritten, Vierten und von mir aus auch Fünften aus Deutschland, England oder Spanien", sagte Watzke weiter.

Die Europa League mit einer den K.o.-Runden vorgeschalteten Gruppenphase entspricht dem Format der Champions League und gibt es seit 2009. Davor hieß der Wettbewerb UEFA-Cup. "Vermarktung ist nicht alles. Die Europa League wird durchaus von den Zuschauern mittlerweile angenommen. Und wir haben in der Europa League vor eineinhalb Jahren 13 Millionen Euro eingenommen. Das ist eine Menge Geld", sagte Watzke.

Der BVB-Boss gab aber auch zu, dass die Schere zwischen Europa und Champions League groß sei, und schlägt vor: "Aber die kann man durch eine Solidarabgabe der Champions League an die Europa League verkleinern."

Borussia Dortmund im Steckbrief

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