Champions League: FC Bayern - FC Zürich

Am liebsten Zwo-Null

Von SPOX
Dienstag, 16.08.2011 | 18:10 Uhr
Philipp Lahm (l.) wünscht sich für Bayern - Zürich ein 2:0
© Getty
Advertisement
Premier League
Sa18:30
Liverpool - Chelsea - Der Kampf um die CL-Plätze
Copa Sudamericana
Live
Flamengo -
Junior
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Crotone
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Copa Sudamericana
Junior -
Flamengo
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Chelsea -
Newcastle
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Premier League
Brighton -
Liverpool
Championship
Millwall -
Sheffield Utd
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man United
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Championship
Bristol City -
Middlesbrough
Ligue 1
Lille -
Toulouse
Ligue 1
Monaco -
Angers
Ligue 1
Nizza -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Amiens
Ligue 1
Troyes -
Guingamp
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Eredivisie
Feyenoord -
Vitesse
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Serie A
FC Turin -
Atalanta
Premier League
Leicester -
Burnley (Delayed)
Premier League
Everton -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Swansea (Delayed)
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Leganes -
Villarreal
Serie A
Benevento -
AC Mailand
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Eredivisie
PSV -
Sparta
Premier League
Bournemouth -
Southampton
Ligue 1
St. Etienne -
Nantes
Serie A
Bologna -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Sassuolo
Serie A
Inter Mailand -
Chievo Verona
Primera División
Getafe -
Valencia
Ligue 1
Caen -
Lyon
Premier League
Man City -
West Ham
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Inter Zapresic
Primera División
Eibar -
Espanyol
First Division A
Zulte-Waregem -
Gent
Primera División
Las Palmas -
Real Betis
Serie A
Sampdoria -
Lazio
Ligue 1
Montpellier -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Arsenal
Serie A
Crotone -
Udinese
Championship
Birmingham -
Wolverhampton
Primera División
Girona -
Alaves
Serie A
Hellas Verona -
Genua
FIFA Club World Cup
Al Jazira -
Auckland City
Indian Super League
Chennai -
Kalkutta

Der FC Bayern München geht gut gelaunt ins Playoff-Spiel gegen den FC Zürich (Mi., 20.30 Uhr im LIVE-TICKER) - auch wenn Trainer Jupp Heynckes die Eidgenossen stark redet. Für Kapitän Philipp Lahm geht nichts über einen Zu-Null-Sieg, dabei muss die Offensive in Bestbesetzung zeigen, was sie drauf hat.

Jupp Heynckes ist Diplomat, in allen Lebenslagen. Zum guten Ton gehört für den Bayern-Trainer deshalb, keinen Gegner zu diskreditieren. Auch nicht den FC Zürich, der mit einem fünf Mal kleineren Etat nicht nur auf dem Papier als Leichtgewicht zum Playoff-Hinspiel der Champions League reist.

"Das ist ein spielstarker und kreativer Gegner, der sich in der Allianz Arena nicht verstecken wird", sagte Heynckes am Dienstag höflich. Ein "hoffentlich" klang dabei mit, weil sich der FCB mit spielstarken Gegnern leichter tut, als mit Mannschaften, die sich nur hinten reinstellen. Der Wunsch als Vater des Gedanken.

VIDEO Der doppelte Kahn bei MAN - Titan meets Switch reloaded

Allerdings schwang auch eine Prise Respekt mit: Heynckes hatte sich die letzten beiden siegreichen Liga-Spiele der Züricher angeschaut, vor allem der 2:1-Auswärtsieg beim Meister FC Basel hatte es ihm angetan. "Ich war schon beeindruckt, als ich mir die DVD vom Spiel angesehen habe", gab er zu und nannte Zürich "eine Mannschaft, die die Offensive liebt".

Lahm: Am liebsten 2:0

Doch auch wenn Heynckes lobte, was das Zeug hielt, bleibt der deutsche FCB klarer Favorit - und hat mehr zu verlieren als nur einen Image-Schaden. 20 Millionen Euro zum Beispiel, die die Gruppenphase mindestens einspielen würde.

"Wenn wir die nicht schlagen, haben wir in der Champions League nichts verloren", schickte Sportdirektor Christian Nerlinger schon mal warnend voraus und Philipp Lahm stellte am Dienstag unmissverständlich klar: "Wir müssen gewinnen" - und dabei, nicht unwichtig in der Arena, am besten auch ein "gutes Spiel zeigen".

Getreu dem Heynckes'schen Motto "Zu-Null-Siege sind für jede große Mannschaft der Grundstein zum Erfolg" gab Lahm ein Spiel ohne Gegentor als Zielsetzung aus. Und genauer: "Gegen ein 2:0 hätten wir alle nichts einzuwenden."

Mit Robben und Ribery

Das Augenmerk wird sich am Mittwochabend vor allem auf die Offensive der Münchner richten, die mit nur zwei Toren aus dem Spiel heraus in drei Pflichtspielen bisher etwas verklemmt daher kommt.

"Dass das alles noch ein bisschen holprig ist, das sehe ich selbst", sagte Heynckes und forderte seine Spieler deshalb abermals auf, "noch risikofreudiger" und "schneller in die Tiefe" zu spielen.

Arjen Robben bringt per se beide Komponenten mit, fehlte zuletzt aber wegen Rücken- und Adduktorenproblemen. Gegen Zürich soll der Niederländer nun wieder den rechten Flügel besetzen und damit gemeinsam mit Franck Ribery eine gefährliche Zange bilden.

Bleibt die Frage nach dem Spieler hinter der Spitze Mario Gomez. Heynckes hat dort nun die Qual der Wahl zwischen Toni Kroos und Thomas Müller, der am Dienstag bereits vorrechnete, dass er auf der zentralen Position bislang "die meisten Scorerpunkte" beigesteuert habe und dort "mehr Torgefahr" ausstrahle als auf den Außenpositionen.

Müller: "Da schau her, Frau Stachelbeer"

In der Tat spricht vieles für Müller: Beim Heimspiel gegen Mönchengladbach, in dem Müller den Ribery-Ersatz auf links gab, fehlte ein zentraler Spieler, der mit Zug in die Spitze vorstieß. Kroos agiert mitunter zu zögerlich, zu wenig zielgerichtet. Vorteil Müller, könnte man sagen.

Robben, Müller, Kroos, Ribery: Wer soll spielen? Jetzt selbst aufstellen!

Müller selbst wirkte am Dienstag äußerst entspannt und schätzte Zürich von der Spielstärke her in etwa so ein wie den FC Basel in der CL-Vorsaison, die den Bayern allerdings auswärts durchaus was abverlangt hatten (2:1). Man werde sich "schon strecken müssen", meinte der Offensivspieler und sprach von "keiner einfachen Nummer".

Dann verwies Müller aber noch auf die Historie - die in Sachen Vor-Qualifikation ja durchaus Mut mache. 1999 mussten die Bayern schon mal durch die K.o.-Phase, in der man den FK Obilic Belgrad recht souverän ausschaltete (4:0/1:1) und dann bis ins Finale in Barcelona durchmarschierte.

"Da schau her, Frau Stachelbeer", schloss Müller seine Beweisführung grinsend ab, ohne freilich genauer auf das Finale von damals einzugehen.

Kampfansage von Fischer

Für Jupp Heynckes, der nach eigener Aussage schon alles erlebt hat, ist die CL-Quali hingegen gänzlich Neuland. Heynckes hat sogar noch nie ein Champions-League-Spiel als deutscher Trainer erlebt. Zu Bayern-Zeiten hieß der Wettbewerb noch Pokal der Landesmeister, später gewann er die Königsklasse mit Real Madrid (1998).

"Eine ganz neue Herausforderung also", meinte Heynckes, auf sein "Debüt" angesprochen und musste lachen.

Aus Zürich waren derweil knackige Töne zu hören. "Eines kann ich versprechen: Wir werden versuchen, den Bayern das Leben schwer zu machen. Und wir gehen auf den Platz, um zu gewinnen", sagte FCZ-Trainer Urs Fischer vor der Partie forsch.

Eine Kampfansage, wie man sie von Jupp Heynckes wahrscheinlich nicht hören wird. Wie sagte er am Dienstag? "Großspurige Töne - das liegt mir nicht." Der Diplomat lässt lieber das Auftreten der Mannschaft für sich sprechen. Mal sehen, welche Töne der FCB am Mittwoch anschlägt.

Voraussichtliche Aufstellungen:

FC Bayern: Neuer - Rafinha, Boateng, Badstuber, Lahm - Luiz Gustavo, Schweinsteiger - Robben, Müller, Ribery - Gomez

FC Zürich: Leoni - R. Koch, Beda, Teixeira, Rodriguez - Aegerter, Buff - Schönbächler, Djuric - Mehmedi, Chermiti

Schiedsrichter: Alexej Nikolajew (Russland)

Alle CL-Quali-Spiele im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung