Personalsorgen vorm Champions-League-Spiel

Mit 13 Feldspielern - aber neu geeint nach Cluj

SID
Mittwoch, 03.11.2010 | 10:18 Uhr
Andreas Ottl wird wegen akutem Personalmangels erneut in der Startelf gegen Cluj stehen
© Getty
Advertisement
International
So17:00
Topspiel am Sonntag: Tottenham - Liverpool
Ligue 1
St. Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Bromwich
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
São Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Championship
Preston -
Aston Villa

Den FC Bayern plagen vor dem Champions-League-Spiel beim rumänischen Klub CFR Cluj große Verletzungssorgen. Louis van Gaal und Uli Hoeneß haben ihren Streit unterdessen beigelegt.

Louis van Gaal hatte gerade erst im Crystal Room des Hotels Opera Plaza in Cluj Platz genommen, als er schon zum Gegenschlag ausholte.

Der Trainer von Bayern München nutzte die Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel des Rekordmeisters heute (ab 20.30Uhr im LIVE-TICKER) beim rumänischen Klub CFR Cluj zu einer emotionalen und harten Reaktion auf die Kritik von Präsident Uli Hoeneß - und vertiefte damit zunächst mal den Riss zwischen den beiden Streithähnen, der dann kurz darauf offiziell gekittet wurde.

Burgfrieden zwischen Trainer und Präsident

Wenige Stunden später verkündeten die Bayern nämlich offiziell, aber auch völlig überraschend den Burgfrieden zwischen dem Niederländer und Hoeneß, nachdem sich Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge beide noch einmal eine knappe Stunde zur Brust genommen hatte.

"In einer offenen Diskussion hat man sich ausführlich ausgetauscht und auch ausgesprochen. Es wurde vereinbart, künftig öfter sich genau in diesem Kreis zu treffen und alle anstehenden Themen des FC Bayern München zu besprechen.

Am Ende des Gespräches gaben sich Uli Hoeneß und Louis van Gaal die Hand und vereinbarten, auch künftig verantwortungsvoll zum Wohl des FC Bayern München zusammenzuarbeiten", hieß er in einer offiziellen Mitteilung der Bayern am Dienstagnachmittag.

Gipfeltreffen bringt Einigung

Unmittelbar nach Ankunft des deutschen Rekordmeisters in Rumänien, wo die Bayern heute Abend in der Champions League bei CFR Cluj antreten, hatten sich der Vorstand, Rummenigge und Karl Hopfner, Sportdirektor Christian Nerlinger sowie die Streithähne Hoeneß und van Gaal wie angekündigt zu einem klärenden Gespräch zusammengesetzt, um die Kuh vom Eis zu bekommen.

Zuvor hatte sich van Gaal "erstaunt und sehr enttäuscht" über die Attacke von Präsident Hoeneß gezeigt. "Ich finde, dass ein Mann, der soviel bedeutet für Bayern München, um die Konsequenzen von seinen Aussagen wissen muss. Ich bin sehr enttäuscht, sehr enttäuscht, dass mein Präsident so etwas sagt über mich. Ich bin auch sehr erstaunt, dass das ein Präsident in dieser schwierigen Phase mit neun verletzten Spielern sagt", sagte er mit bebender Stimme.

Hoeneß: Kritik an "One-Man-Show"

Hoeneß hatte van Gaal Defizite im Umgang mit dem Team und Beratungsresistenz vorgeworfen sowie die "One-Man-Show" des Niederländers kritisiert. Van Gaal störte vor allem, dass ihm Hoeneß Defizite in der Kommunikation vorgeworfen hatte. In diesem Bereich habe er "beste Qualitäten", führte er aus. Außerdem habe er seine Ersatzspieler, wie von Hoeneß moniert, nicht geschwächt, ihnen vielmehr immer eine "Perspektive offen gehalten".

Als der Bayern-Tross das Abenteuer Transsilvanien in Angriff nahm, hatte van Gaal seinen größten Kritiker noch im Nacken sitzen. Hoeneß nahm in der Lufthansa-Maschine in der zweiten Reihe schräg hinter ihm Platz, es war aber nach einer eher frostigen Begrüßung zunächst die einzige Annäherung der Beiden, ehe am Nachmittag die Friedenspfeife geraucht wurde.

Rummenigge: "Wie bei Stuttgart 21"

Rummenigge hatte sich seit Wochenbeginn bemüht, die Wogen zu glätten - und gab Hoeneß dabei - gewollt oder nicht - eine verbale Ohrfeige. "Wichtig ist, dass wir miteinander und nicht übereinander reden", kritisierte er den Präsidenten und kündigte frühzeitig die Aussprache an.

Nachdem der Vorstandsboss an Allerheiligen schon getrennte Gespräche mit van Gaal und Hoeneß geführt hatte, bat er in Rumänien dann zu dem Gipfeltreffen. Dass dabei nach dem Gegenangriff des "Tulpen-Generals" ein Friedensvertrag unterzeichnet wurde, war am Vormittag noch nicht abzusehen, obwohl Rummenigge als Schlichter eine klare Strategie hatte.

"Das ist wie bei Stuttgart 21. Die Parteien müssen sich aufeinander zubewegen, um eine neue Basis zu finden", meinte Rummenigge. Inhaltlich wollte der oberste Bayer die durchaus nachvollziehbare Hoeneß-Kritik am Führungsstil des Trainers nicht kommentieren, aber dass van Gaal "darüber nicht glücklich war, kann man sich vorstellen". Das war bei dessen Erklärung auch zu spüren.

Beckenbauer zeigt Verständnis für Hoeneß

Die Stimmung war nicht gerade entspannt, denn am Tag nach seiner Schelte hat Hoeneß seine Worte als geplant bezeichnet und eingeräumt, dass es sich um einen Alleingang gehandelt habe. "Im Bauch war ich schon lange vorbereitet, das ist in fünf Monaten in mir entstanden", sagte Hoeneß der Süddeutschen Zeitung. Weder Rummenigge noch Nerlinger seien eingeweiht gewesen. "Das ist mir auch wurscht, ich habe eine Position, wo ich mir das erlauben kann."

Ehrenpräsident Franz Beckenbauer zeigt Verständnis für die Attacke. "Er will aufrütteln und ein bisschen Feuer in den Laden bringen", sagte er. Einen Bruch zwischen van Gaal und dem FC Bayern befürchtet Beckenbauer nicht.

Nur 13 gesunde Feldspieler an Bord

Im Bayern-Team kam die Hoeneß-Attacke offenbar mehrheitlich nicht besonders gut an. "Das große Plus des FC Bayern in der Vergangenheit war immer, dass in allen Reihen Harmonie geherrscht hat", sagte "Außenminister" Philipp Lahm, der die Aussagen von Honeß "nicht beurteilen" wollte.

Die Aufgabe der Mannschaft sei es nun, mit einer guten Leistung zur Beruhigung der Situation beizutragen und einen neuen Bayern-Startrekord in der "Königsklasse" zu holen. Das wäre mit dem vierten Sieg geschafft, ein Remis reicht zum Einzug ins Achtelfinale.

Als die Sondermaschine am Dienstagmittag in Richtung des siebenbürgischen Klausenburg abhob, waren allerdings nur 13 Feldspieler mit an Bord. Insgesamt acht Leistungsträger fehlten, kurzfristig auch Holger Badstuber (Schambeinentzündung).

Gruppe E im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung