Kampf an zwei Fronten

Von Florian Bogner
Dienstag, 23.11.2010 | 12:20 Uhr
Franck Ribery (oben) hat mal wieder ein Problem mit FC-Bayern-Trainer Louis van Gaal
© Getty
Advertisement
NFL Draft
Fr27.04.
Wo landet der deutsche Wide Receiver?
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
Ligue 1
Caen -
Toulouse
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ de Chile
A-League
Newcastle Jets -
Melbourne City
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
A-League
FC Sydney -
Melbourne Victory
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Super Liga
Napredak -
Roter Stern
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
FC Tokyo
1. HNL
Slaven Belupo -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
PSG
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad
Primera División
Girona -
Eibar
Premier League
Stoke -
Crystal Palace
CSL
Guangzhou R&F -
Shanghai Shenhua
Premier League
Lok Moskau -
Zenit
Premier League
West Bromwich -
Tottenham
Primera División
Bilbao -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Southampton
Primera División
Celta Vigo -
La Coruna
Premier League
Leicester -
West Ham (DELAYED)
Primera División
Villarreal -
Valencia
Serie A
Juventus -
Bologna
Primeira Liga
Sporting -
Benfica
Premier League
Bournemouth -
Swansea (Delayed)
Premier League
Watford -
Newcastle (Delayed)
J1 League
Hiroshima -
Kobe
Primera División
Málaga -
Alavés
Serie A
Udinese -
Inter Mailand
Premier League
Man City -
Huddersfield
Ligue 1
St. Etienne -
Bordeaux
Serie A
Lazio -
Atalanta
Serie A
SPAL -
Benevento
Serie A
Chievo Verona -
Crotone
Serie A
CFC Genua -
Florenz
Serie A
Neapel -
FC Turin
Ligue 1
Lyon -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Monaco
Ligue 1
Dijon -
Guingamp
Ligue 1
Metz -
Angers
Ligue 1
Nantes -
Montpellier
Ligue 1
Rennes -
Straßburg
Premier League
Chelsea -
Liverpool
Premier League
Arsenal -
Burnley (Delayed)
Primera División
FC Barcelona -
Real Madrid
Primeira Liga
FC Porto -
Feirense

Auf dem Papier ist das Champions-League-Spiel des FC Bayern München beim AS Rom (20.30 Uhr im LIVE-TICKER) ein echter Leckerbissen. Angesichts der gehäuft auftretenden Konflikte beim Rekordmeister tritt das Sportliche jedoch in den Hintergrund. Im Kern geht um die Einhaltung von Kompetenzen und um Vertrauen. Mitten drin: Ein dünnhäutiger Louis van Gaal, der gleich an mehreren Fronten kämpfen muss.

Das Donnergrollen, das Uli Hoeneß' Kritik am Bayern-Trainer ausgelöst hat, ist kaum verhallt, da macht sich der FC Bayern bereits die nächsten Baustellen auf. Rummenigge gegen van Gaal, Ribery gegen van Gaal - van Gaal gegen alle, könnte man mittlerweile fast schon meinen.

Neu sind Unstimmigkeiten zwischen dem Trainer und dem Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge indes nicht. Und auch Franck Ribery hat sich schon häufiger unbedacht geäußert, wenn er mal nicht die von ihm geforderte Wertschätzung erfuhr.

Angesichts der sportlichen Misere in der Bundesliga bekommen die erneuten Dispute jedoch eine andere Dimension. Und das Schlimme aus Bayern-Sicht: Es findet alles öffentlich statt.

"Personalpolitik = Aufgabe der Vereinsführung"

Aber der Reihe nach. Van Gaal brachte den jüngsten Konflikt mit Rummenigge selbst ins Rollen, indem er in der letzten Woche laut überlegte, ob es nicht vielleicht klüger wäre, Bastian Schweinsteiger nach der Saison abzugeben, sollte dieser sein bis 2012 laufendes Arbeitspapier nicht schleunigst erneuern. So würde man für den 26-Jährigen immerhin noch eine Ablösesumme erzielen.

Au contraire, meinte da der Vorstandsboss. Schweinsteiger bleibe natürlich. Und überhaupt: Über solche Entscheidungen habe van Gaal gar nicht nachzudenken, das sei Sache des Vorstandes. Das bekräftigte der FCB-Boss am Dienstag im Interview mit der Münchner "tz": "Unsere Entscheidung in Sachen Schweinsteiger ist gefallen, seine Aussagen werden darauf keinen Einfluss nehmen."

Rummenigges Nachschlag: "Ich bin ein Freund der Kompetenzen. Die Kompetenzen des Trainers sind Training, Taktik und Aufstellung. Personalpolitik ist Aufgabe der Vereinsführung."

Van Gaal schießt zurück

Zuvor hatte der FCB-Boss bereits angeregt, der Trainer solle sich lieber darum kümmern, dass die Rekonvaleszenten im Kader (u.a. Ribery) wieder vernünftig Fuß fassen und schlug seinerseits vor, dafür das Champions-League-Spiel zu nutzen.

Van Gaal reagierte in der causa Schweinsteiger am Montag gelassen ("Das ist gut, ausgezeichnet. Ich denke, dass der FC Bayern ein deutsches Gesicht haben muss"), in der anderen, die Mannschaft betreffenden, aber dünnhäutig: "Ich denke nicht, dass der Vorstandsvorsitzende die Aufstellung macht."

Kompetenzgerangel also allenthalben. Den Verantwortlichen sei nahegelegt, diese schleunigst intern auszuräumen - sonst tanzen die Mäuse auf den Tischen. Allen voran Ribery, der - kaum genesen - schon wieder unverhohlen von Differenzen mit dem Trainer spricht und mehr Vertrauen einfordert.

Ribery stellt Vertrauensfrage

Dem Franzosen hat nämlich van Gaals Aussage, er habe in der vergangenen Woche zu schwach trainiert, gar nicht gefallen, wie er in einem Interview mit "Sky" zum Ausdruck bringt.

"Ich gebe mein Bestes, tue alles, um wieder fit zu sein. Aber wenn der Trainer immer schlecht über einen redet, wenn er einen immer wieder runterzieht, dann wird es schwierig, weil ich ja seine Hilfe, sein Vertrauen benötige", so der 27-Jährige.

Von van Gaals Kritik nur aus der Presse zu erfahren, habe ihn sehr enttäuscht. "Ich hätte es besser gefunden, dass er es mir direkt sagt", sagt Ribery. Und dann wird es fast rührselig: "Ich fühle ja auch, dass er mich mag. Ich hätte gern mehr Kontakt zu ihm, dass es mehr Wertschätzung zwischen uns gibt."

Ribery: "Ich muss 90 Minuten spielen"

Des Weiteren ist der Franzose mit seiner Reservistenrolle beim FCB seit seiner Rückkehr ins Training nicht zufrieden - zuletzt war er gegen Nürnberg und Leverkusen erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt worden. "Wenn ich nur 25 oder 30 Minuten spiele, werde ich so nie mein altes Niveau zu 100 Prozent wieder erreichen. Ich muss 90 Minuten spielen", so seine Forderung.

Derzeit könne er nämlich nicht behaupten, dass es "viel Spaß mit ihm" mache oder er gar "eine besondere Beziehung" zum Trainer habe. Kurzum: "Ich mache meinen Job, er macht seinen." Immerhin sieht Ribery einen Verbesserungsansatz: "Ich muss mit ihm reden, muss Spaß mit ihm haben. Falls ich all das nicht habe, kann es auf dem Spielfeld ja auch nicht funktionieren."

Und falls der FC Bayern seine Konflikte weiter öffentlich austrägt, gilt dasselbe. Wie sagte Rummenigge zum Abschluss des "tz"-Interviews so schön, auch wenn er damit den Meisterschaftskampf meinte? "Wir brauchen in unserer Situation Fakten. Und die kann man nur auf dem Platz schaffen."

Benoit Tremoulinas schwärmt vom FC Bayern

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung