Donnerstag, 29.04.2010

Champions League

Mourinho lobt Finalgegner Bayern München

Nach dem Einzug ins Champions-League-Finale mit Inter Mailand lobt Jose Mourinho Endspielgegner Bayern München. "Bayern ist ein Vorbild für viele Vereine", so der Portugiese.

Jose Mourinho ist seit 2008 Trainer bei Inter Mailand
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Jose Mourinho ist seit 2008 Trainer bei Inter Mailand

Unmittelbar nach dem Sprung ins Champions-League-Finale mit Inter Mailand gegen Bayern München hat Trainer Jose Mourinho den deutschen Rekordmeister als beispielhaften Klub gerühmt.

"Bayern ist ein Vorbild für viele Vereine", sagte Mourinho, nach der 0:1-Niederlage von Inter beim Vorjahres-Sieger FC Barcelona, die den Italienern nach dem 3:1 im Hinspiel zum Final-Einzug reichte.

Der Portugiese lobte vor allem das Festhalten an seinem ehemaligen Lehrmeister Louis van Gaal, unter dem er einst in Barcelona als Assistent arbeitete. "Er ist ein ganz hervorragender Trainer, das weiß ich genau", sagte Mourinho: "Die Bayern haben in dieser Saison nicht gut begonnen und haben sich in einer schweren Situation befunden, aber sie haben die Ruhe bewahrt. Und nun stehen sie im Champions-League-Finale, im Pokalendspiel und sind Erster in der Liga. Dank Louis van Gaal."

"Die Chancen stehen 50:50"

Wer der Favorit im Endspiel am 22. Mai in Madrid ist, wollte Mourinho am Mittwoch nicht beurteilen. "Die Bayern hatten sicher einen leichteren Weg ins Finale als wir. Wir haben gegen Chelsea gespielt und insgesamt vier Mal gegen Barcelona", sagte er.

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"Aber sie stehen im Finale, und nur das zählt. Bayern ist eine große Mannschaft mit einem großartigen Trainer, großer Tradition und einer Menge Champions-League-Erfahrung. Ich denke, die Chancen stehen 50:50." Dass Franck Ribery bei den Münchnern gesperrt fehlen wird, empfindet der Portugiese als "schade".

Zudem kündigte das "Enfant terrible" der Trainergilde an, bis über das normale Rentenalter hinaus Trainer bleiben zu wollen. "Ich bin heute 47, das heißt, dass ich noch 23 Jahre Trainer sein werde", sagte der heute schon graumelierte Coach. "Ich hoffe, dass Gott mir hilft, dass ich gesund bleibe. Dann werde ich noch viel gewinnen und verlieren, noch viel weinen und viel jubeln."

Lucio verspürt keine Rachegelüste

Auch Ex-Bayern Verteidiger Lucio schreibt keinem der beiden Klubs die Favoritenrolle zu. Der Brasilianer sieht es allerdings als Vorteil für sein Team an, "dass Franck Ribery bei den Bayern fehlt".

Rachegelüste spürt der Nationalspieler vor dem Endspiel gegen seinen Ex-Klub indes nicht. "Ich denke nicht an Rache", sagte Lucio, der im vergangenen Sommer nach fünf Jahren in München zu Inter gewechselt war und anschließend von einem "respektlosen Abschied" gesprochen hatte.

"Das Spiel in Madrid ist für mich ein ganz Besonderes, aber nicht, weil es gegen Bayern geht, sondern weil es ein Endspiel ist. Es ist ja ohnehin nicht mehr genau die Mannschaft, in der ich gespielt habe, weil es seit Sommer doch viele Veränderungen gegeben hat."

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